Glücklich-Platz


Die Wiese, wo die Pferde stehen ist mein Glücklich-Platz.
Happyplace sagt man ja.

Der Ort, an den man sich denkt, wenn not ist.
An dem man alle Not nicht mehr denkt.
Hier ist es so leicht gar nichts zu denken.

Ja, manchmal gibt es Sorgen um die Pferde, manchmal doofe Dinge wie zugefrorene Pfützen,
ein schimmeliger Heuballen oder ein dickes Ponybein.
Aber nichts, was unnötig ist, wird gedacht.

Die Menschen, die sich hier einfinden, möchten Zeit mit und bei ihren Pferden verbringen.
Ich habe und kenne keinen Ort, wo Zusammensein so unkompliziert ist.
Vielleicht ist es das Besondere an unserer Wiese, dass wir dort unkompliziert sind.
Uns alle respektieren, schätzen und lassen, wie wir sind.
Niemand muss hier was.
Unsere Leben bleiben zuhause, wir sind nur „am Stall“.
Mit den Pferden, sonst nichts.

Wie dankbar ich bin, für diesen Zustand, der uns allen so viel Raum gibt.
Für die Frauen, die mir in dieser Weise ähnlich sind.
Ganz anders sind, und doch gleich, an dem Platz.

Die Wiese ist der Ort, an dem ich vergesse, was sonst so ist.

Nun haben drumherum gerade Neid, Verletzung, Egoismus und Zorn Einzug gehalten,
Pferdefrauenrealitäten sind zugezogen, Grenzen sind entstanden, wo vorher Luft war.
Mein Gut-Ort ist nicht mehr leicht zu erreichen.
Er ist es nicht mehr.

Was, wenn ich ihn jetzt verliere, weil ich dort zu viel Blödes fühle?
Wie schaffe ich es, wieder nichts zu fühlen?
Wie wieder die Leere dort zu haben, die ich so brauche?

Ich schlafe ein mit den Gedanken darum und ich wache auf mit ihnen.

Und dann ärgere mich über mein Luxusproblem.
Meine Güte- Es ist nur eine Wiese.
Ist es?

12. Januar

Gut ins Jahr gestartet mit den ersten Zwölf.
Ja, wir haben es gut gerade.
Ich weiß das und bin froh drum und dankbar.
Ansonsten seht selbst.
Mehr Zwölfer gibt es wie immer bei Caro von DraussennurKännchen!
Danke fürs Gucken und: Bleibt tapfer.

12. Dezember 2020

Ich hatte es bei der Lesung in Stuttgart versprochen, nicht vergessen und dann aber doch ziemlich viel Anlauf nehmen müssen… (zwei Monate…)…endlich mal wieder die Zwölf des Tages zu zeichnen.
Bittegerne!
Ein Samstag, der weniger der Arbeit, eher dem Rest gewidmet ist.
Ich bereue, der Tante ohne Maske nix gesagt zu haben, bin zur Zeit eher die, die sich an einer Glitzermaske freut. Kräftehaushaltungsmodus.
Habt einen schönen Abend und Danke fürs Gucken.
Mehr Zwölfer wie immer bei Caro von DraussennurKännchen.

8. Dezember

Am Sonntag, den 13. Dezember ist wie in jedem Jahr das Worldwide Candle Lighting .
(Ich hatte hier und hier und hier schon mal ein paar Kerzen zu dem Anlass angezündet.)

An diesem Abend um 19:00 Uhr stellen überall auf der Welt Menschen Kerzen ins Fenster, für alle Kinder, die gestorben sind.

Die letzten Jahre habe ich zu einem Kerzentiertreffen bei Instagram eingeladen, unter dem Hashtag #kerzentiertreffen2017 und #kerzentiertreffen2018 und #kerzentiertreffen2019 haben ziemlich viele Menschen Sonntags Fotos von ihrem eigenen oder ihrem liebsten Kerzentier  gepostet.
Ich finde, in diesem Jahr könnten es NOCH mehr werden.
Damit ihr aus dem Vollen schöpfen könnt, findet ihr unten den Link zu einem Dropboxordner.
(der hoffentlich funktioniert).

Da sind alle dreihundertfünfundsechzig Kerzentiere zu sehen und ihr dürft euch,
sovieleihrwollt herunterladen und ausdrucken. (Zum an die Wand hängen, verschenken, liebhaben.)
Geschenk zu diesem Anlass.
Wer mag, kann es auf Instagram oder seinem Blog oder bei facebook posten, gern mit Verlinkung zu mir.
Ganz einfach. Und ruhig fleissig weitersagen.

Bitte beachtet, dass ihr natürlich jetzt nicht dreihundert Stück für die komplette Kirchengemeinde ausdrucken solltet oder euren Firmenkalender 2021 damit gestaltet.
Mich dann vorher fragen, damit ich Nein sagen kann.

HIER ist der Dropbox-Ordner! ABER ERST AM SONNTAG POSTEN!

Dem aufmerksamen Kerzentierliebhaber ist natürlich nicht entgangen,
dass der Schimmel da oben NICHT eines der 365 Kerzentiere ist.
Er ist (mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit) das Covergirl des Buches, das ganz sicher nächstes Jahr erscheinen wird.

Bald mehr darüber, ganz bald!

11. November

Als ich dieses kurze Gedicht von Ilse Aichinger las, musste ich sofort an den Gesichtsausdruck von Martin denken, wenn er das hört.

13. September

Völlig verrückt, wie ein Computer dem Betrachter vorgaukelt,
man hab das mit Pinsel und Farbe gemalt.
Auch ein bisschen unheimlich.
Letztens abends vorm Fernseher gemal-daddelt.

13. Februar

Wenn ich abends nicht mehr im Büro arbeite, gibt es die Zwölf am Dreizehnten.
Gewöhnt man sich auch dran.
Spektakulär, dass ich sie überhaupt geschafft habe, gestern.
Eigentlich vor allem dem Mann im Hintergrund von Bild 11 zu verdanken,
der (wie fast immer in letzter Zeit) gekocht hat, dass ich sie überhaupt geschafft habe.
Mehr 12v12 gibt es wie immer bei Caro vonDraussennurKännchen!
Edit: Upps, korrigiere Physio-Termin und Physiotherapeut. Sie ist osteoppathisch behandelt worden. Den Unterschied müsst ihr selber googeln. ;  )

 

11. Februar

sneakpeakkippenundpferde

Fast schon ein Klassiker. klick
Habe diese Szene glaube ich als alleraller-ALLER-erstes fürs Buch gezeichnet,
überarbeitet, neu gezeichnet und in sämtliche Exposès für alles mögliche gepackt.
Nun ist es eine der letzten Seiten, die ich eben reingezeichnet habe.
Immer noch eine meiner liebsten.
(noch unkoloriert und nicht komplett- klaro)

Dachte nur gerade in diesem Moment:
Pferde und Kippen. Kommen wirklich sehr häufig vor.