6. Juni

Die Schatten sind dunkler, je heller die Sonne scheint.
Die Vögel scheinen durch ihr Dauerzwitschern
sämtlichen Sauerstoff zu verbrauchen.
Nichts hilft gegen die Tage, in denen einen die Realität so dermaßen anschreit.
(vielleicht zurückschreien)

9 Kommentare zu „6. Juni“

  1. Zurückschreien find ich gut! Richtig gut! Weil wir uns dann den Sauerstoff einach nehmen und mit Wutgebrüll die schwarzen Schattenlöcher stopfen. Was ja eigentlich nicht geht, doch wenigstens halten dann mal die Vögel für nen Moment ihre Schnäbel und es ist wieder mehr Energie da, um ein wenig schwarze Tinte vom Schimmel wegzuschrubben!
    <3

  2. als kinder haben meine schwester (die mit der duschenden schnecke) und ich oft so laut und lange es ging in unsere kopfkissen gebrüllt – einfach so – und es hat immer gut getan. ich hab momentan immer pulsschlag bis zu den ohren und komm gar nicht zur ruhe … nach ein bisschen überwindung zu beginn wende ich die altbewährte kopfkissenbrüllmethode jetzt wieder an – nachher ist mir immer leichter. spät aber doch: die kerzentiere sind noch viiieeeel schöner als erwartet, alle leuchten wohlbehalten an ihrem neuen platz (die geburtstage wurden kurzerhand von november vorverlegt, damit ich nicht so lange mit dem herschenken warten muss:)danke und alles liebe susanna

  3. Ich glaube, an solchen Tagen darfst Du nicht nur zurückschreien, sondern Du m u s s t es sogar tun. Um weiteratmen zu können- ohne Erstickungsgefühl. Dieses Schreien ist ja kein Dauerzustand, es kommt auch wieder die Zeit für leise Dialoge mit der Ewigkeit.
    Ach Manno…

  4. Schreien ist gut! Nur raus damit! Hab ich mich auch mal getraut… Beim Ausritt durch den Wald. Kam mir fast ein Jäger vom Hochsitz entgegen. Hatte ihn nicht gesehen. Er sah ziemlich erschrocken, kurz darauf auch ein bissl grantig aus *hehe Also erst schreien, dann öffnet sich der Fallschirm und bremst den Tiefflug ♡

  5. Schreien ist gut! Nur raus damit! Hab ich mich auch mal getraut… Beim Ausritt durch den Wald. Kam mir fast ein Jäger vom Hochsitz entgegen. Hatte ihn nicht gesehen. Er sah ziemlich erschrocken, kurz darauf auch ein bissl grantig aus *hehe Also erst schreien, dann öffnet sich der Fallschirm und bremst den Tiefflug ♡

  6. Hier sind die Schatten je dunkler, je stiller es ist. Weil man da die Gedanken hören kann und fühlt, wie berstend voll es ist. Da hilft Schreien schon, zumindest manchmal. In Kissen schlagen geht auch.
    Herzlich, Katja

  7. das hier und dann noch in kombination mit deinem augenwasserproduktionskatalysatorkommentar bei mir … melanie! fühl dich ganz herzlich (und dankbar auch — dafür, dass du mir solche worte dortgelassen hast, dass dein herz diese unfassbare weite hat!) umarmt. ich bin in gedanken ganz fest bei euch. unser glück hält mein erinnern umso mehr wach.

…. ich freue mich über deinen Kommentar!

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