19.Januar

Ich sauge das Licht auf, draussen, die weissen, grellkalten Tage.
Den glitzernden Schnee, mein weisses (ok, fast weisses) Pferd, den strahlenden Himmel.

Die Vorstellung, immer und immer zu trauern ist grauenhaft.
Ich denke manchmal, ich habe ja geradezu enthusiastisch getrauert, zu Beginn.
Mit tollen Gedanken, schönen Bildern, feinen Texten.
Das ist irgendwie vorbei.
Jetzt fühlt es sich schwer an, ewig.
Nicht, dass ich gerade sehr viel weine,
oder den ganzen Tag bodenlos verzweifelt bin.
Eher so hölzern.
Leicht vertrocknet.
Auch wütend.
Und fies. (in Gedanken)
Ich glaube, ich starte morgen ein neues ABC.
Das Pferde-ABC-Poster mache ich bald fertig,
wenn ich morgens nicht mehr ausreiten muss, bei dem schönen Wetter.
Aber ein ganz Neues ist auch gut. Vögel vielleicht.
Oder Schimpfwörter.
(K-otzbrocken. Eine echte zeichnerische Herausforderung)
Das würde sich auch keiner ins Kinderzimmer hängen wollen.

Der Text passt ja mal super zu den Zeichnungen.

Und mir fallen so viele hübsche schmutzige Wörter ein.

Ok, Vögel.

24 Gedanken zu „19.Januar“

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