17. Februar

Laugenecken
Beim Bäcker ist es leer, ich bin ziemlich früh, das bedeutet, die Auswahl an Brötchen ist noch groß, eine Stunde später kann es passieren, dass man warten muss, bis der letzte Schwung Schrippen aus dem Aufbackofen kommt.

Ich kenne den Bäcker, seit er eröffnet wurde,
vorgelagert in einem Discounter, der Sonntags aber natürlich zu ist,
daher abgetrennt durch ein Metallgitter.
Ich kenne die Verkäuferinnen.
Ich kenne die Brötchensorten, den Geruch, das Licht und den Parkplatz zu jeder Jahres- und Tageszeit.
War hier schon mit zwei, drei, wechselnde Besetzungen, auch mit allen vier Kindern.

Sehr oft mit dem einen Kind, nachdem wir seinen großen Bruder zur Schule gefahren haben,
bevor es weiterging zur Tagesmutter.
Immer ein Rosinenbrötchen, immer hob ich Nils hoch und immer bezahlte er ganz alleine und bekam das Brötchen direkt in seine immer kleine Hand.

Ich denke jedes Mal daran, wenn ich an der Verkaufstheke stehe.

Ich bezahle gerade, als sich die Tür öffnet und ein Vater mit Kind eintritt.
Kleiner Junge, drei Jahre etwa, scanne ich versiert und konzentriere mich auf meine Tüten.
Ausgerechnet. Örgs.
Die Verkäuferin bewundert den glitzernden Plüschfisch in der kleinen Hand.
Kleine Hand.
Schnell weg, ich stecke mein Portemonnaie ein.

„Zwei Laugenecken bitte…. Oder sind die etwa… schon alle?!“ fragt der Mann.

„Just gerade von der Dame vor ihnen…“,
sie nickt lachend in meine Richtung, „… weggekauft.“

Ich greife meine Sachen.

„Na sowas“, entrüstet sich der Vater, gespielt verärgert.
Aber er ärgert sich echt, ich merke das.

Ich grinse irgendwie entschuldigend, versuche nicht aufs Kind zu treten,
weil ich in solch einem Fall nur den Bereich Ü-Halbermeter-Erdoberfläche überblicke und gehe Richtung Tür.

„Glück muss man haben, was?“ wirft er mir hinterher und dann: „Wohl bekomms!“
Das klingt ein bisschen so, als würde er es anders meinen.

Aber ich antworte nichts mehr, finde mein Auto auf dem leeren,
auf unserem appsssoluten Lieplingspatplatz und weine und denke an Glück.

Daran, dass es echt nicht gerade mein größtes Glück ist, ihm seine zwei Scheiß-Brötchen weggeschnappt zu haben.

Ihm, der gleich sicher seinen Sohn hochhebt, damit der irgendein Gebäckteilchen in seine kleine Hand gelegt bekommt.
Konnte ich ihm nicht sagen, dass er hier der Glückspilz ist, dem .

Dafür hab ich ganz leckere Laugenecken im Sack.

13. Februar

Wenn ich abends nicht mehr im Büro arbeite, gibt es die Zwölf am Dreizehnten.
Gewöhnt man sich auch dran.
Spektakulär, dass ich sie überhaupt geschafft habe, gestern.
Eigentlich vor allem dem Mann im Hintergrund von Bild 11 zu verdanken,
der (wie fast immer in letzter Zeit) gekocht hat, dass ich sie überhaupt geschafft habe.
Mehr 12v12 gibt es wie immer bei Caro vonDraussennurKännchen!
Edit: Upps, korrigiere Physio-Termin und Physiotherapeut. Sie ist osteoppathisch behandelt worden. Den Unterschied müsst ihr selber googeln. ;  )

 

13. Januar

So war das gestern.
(draufklicken machts groß!)

Der Tag der bescheuerten Erkältung, der vor dem ist, an dem es einem schon viel besser geht.
Und an dem ich gelernt habe, dass Rhythmus mit zwei th´s geschrieben wird.
Habe ich jetzt aber doch nicht verbessert im Original.
Und heute wieder viel viel frischer an die Arbeit.
Habt einen schönen Tag!
Mehr Zwölfer gibt es wie immer bei Caro von DraussennurKännchen!

25. November

bloggeburtstag

Der November ist der Geburtsmonat dieses Blogs.
Der ZEHNTE (!) Geburtstag war am 3. November, den habe ich leider verpasst.
Aber so ganz ungefeiert möchte ich ihn doch nicht verstreichen lassen.
Hat er es doch ohnehin etwas schwer in der letzten Zeit, mein lieber Blog.
(alles Phasen)

Also lade ich euch herzlich ein, mit ihm und mir zu feiern.
Ich verschenke drei kunterbunte Überraschungspakete.
Mit Büchern, Zeichnungen und vielleicht sogar Wunscherfüllern.
(kommt auf den Wunsch des Beschenkten an…)
Richtig tolle Päckchen, versprochen!

Dafür müsst ihr allerdings was für mich machen!

Bitte schreibt doch in den Kommentaren, welchen Post der letzten zehn Jahre ihr am liebsten mochtet,
am lustigsten, feinsten, berührendsten,
oder am intelligentesten fandet,
welcher euch am besten in Erinnerung blieb und warum.
Einfach euren persönlichen Highlight-Post nennen.
Und ihn IM Kommentar verlinken!
(wer nicht weiß, wie das mit dem Verlinken funktionieren soll, nicht schlimm, für den kann ich das auch machen,
als Antwort auf euren, aber dann bitte unbedingt das Datum des Beitrags angeben, mit Jahreszahl!)

Kleiner Tipp: Rechts unten gibt es diese Suchfunktion. Ich finde darüber meistens die Posts,
die ich suche, nur mit einem Stichwort.
Und noch fünf mehr, an die ich mich überhaupt nicht mehr erinnere. (Zeitfresserwarnung)
Ansonsten muss man sich halt durch zehn Jahre scrollen.
(dringende Zeitfresserwarnung)

Wenn es gut läuft, haben wir am Ende unten in den Kommentaren eine riesengroße,
feine Sammlung von schönsten Posts.

Ich verlose die drei Geschenkpakete am kommenden Wochenende unter allen Kommentaren.
Nur HIER! Nicht bei Instagram. Nicht bei Facebook.
Danke für zehn Jahre, liebe BlogleserInnen!

 

19. August 2019

familie2019.jpg

 

Alles Liebe zum Geburtstag, Juliussi! (2.v.l.u.)

Ein weiteres „Kniffelbild“.
Ich bin von JUlius, Georg von Greta gezeichnet worden.
Artur fügte ich in Abwesenheit hinzu (er kniffelt eher selten mit),
Nils war auch nicht anwesend im herkömmlichen Sinne.

Zwölf Jahre.

Ich bin auf einen kriminellen Ticketverkauf reingefallen und habe schon im Frühling völlig überteuerte aber falsche Karten für die gamescom in Köln gekauft.

Stellt euch vor, es gibt für die gamescom in Köln Family-Tickets für „mind. 1 bis max. 2 Erwachsene und mind. 1 bis max. 4 Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren zum einmaligen Eintritt auf die Messe. Zwölfjährige gehören da nicht zur Familie. (…)
Habe ich also komplett verkackt.
Alle Versuche, jetzt noch irgendwie an Karten zu kommen, sind gescheitert.
Deshalb hier:

Wer mir ein Erwachsenen- und ein ermäßigtes Ticket für kommenden Freitag besorgt, der kriegt von mir ganz ganz viele Bücher geschenkt, auch signiert und eine Wunschoriginalzeichnung (egal was, auch technische Geräte)und alles in einem feinen großen Dankeschönpaket.
Natürlich hat er auch andere Megageschenke bekommen, ahnt auch nix von dem verpatzten, aber er hatte es sich SO gewünscht.

Ich sage nur: Berufswunsch.

Schreibt mir gerne eine Mail.
 

 

14. August

Kniffelschmetterlinge.jpg

Julius hat entdeckt, das es ihn sehr gut von der Würfelwartezeit und einer eventuell drohenden Niederlage ablenkt, wenn er während unserer abendlich ab und zu stattfindenden Kniffelrunde in sein Heftchen malt.
Und er zeichnet super!
Kniffel-Niederlagen sind nicht mein Problem, aber nebenher zu kritzeln perfekt.
Was, ist so toll piepegal.
Hier: Malmichmalalsschmetterling.