25.April

Katzen

So.

Ich merke, ich bin ein bisschen Blogfaul geworden. Weil bei Instagram geht es so hübsch schnell und man muss nur ein Wort schreiben (wie manche es schaffen, da ganze, oft wahnsinnig witzige, tolle Texte zu tippen, ist mir schleierhaft…ich bin da zu – äh- weitsichtig wahrscheinlich) Hier ist der Text schön gross, allerdings mein WordPress-Profil bescheuert unflexibel, was Absätze und Schriftgrößen betrifft. Absätze sind hier gleichzusetzen mit Pipipausen. (geht sicher auch anders… ich kriege es aber nicht umprogrammiert)

Guckt?

Könnte man fast Werbeblöcke einfügen.

Naja, kann ich mit leben. Worauf ich aber hinauswollte, ausser unnützes Zeug zu schreiben….

Rechts das Foto (gewesen), zu dem ich natürlich einen Text hätte schreiben müssen, aber dann keine Lust hatte. Eigentlich ging es nur darum, zu dokumentieren, dass da ein Stern auf dem alten Hochbett war, als wir es abbauten, Julius und ich. Am Abend zuvor hatte er nämlich den Ferienendungs-Blues und lag heulend in seiner Schlafkammer. Und zwar „Ganz-Allein!“ Mein Vorschlag, doch vielleicht mal wieder in sein richtiges Zimmer zu ziehen und es da echt voll gemütlich zu machen, fand er gut. Als ich dann meinte, wir könnten vielleicht einfach das Hochbett rausschmeissen und ihm eine große Matratze auf den Boden legen, bis wir ein anderes Bett besorgt haben, ging es erst richtig los. Das ginge doch nicht, das wäre doch die Erinnerung an Nils. Das Bett? Fragte ich (tapfer). Achwas, wenn dich Erinnerungen um einen gemütlichen Schlaf bringen, sollte man sie entfernen. Daran hätten wir längst denken können. Und so haben wir dann zwischen Schule, Mittagessen und Klavierunterricht das Zimmer zerlegt. Klar mit Tränen. Weil ja unter dem Bett Nils Höhle war, wo er so stolz und gerne geschlafen hat.

Aber jetzt ist es schöner. Mit neuem Wandbehang und mehr Luft zum Atmen und mehr Julius. Und das wollte ich allen schreiben, die sicher auch einen Kloß im Hals hatten, als sie das Foto sahen und wussten, das es was bedeutet, wenn man an der Rückwand dann einen hingekritzelten gelben Stern entdeckt, den die Jungs vor zwei, drei Jahren da verbotenerweise hingemalt haben. Wollte kurz (haha) Danke sagen für eure Sterne, drüben im „Steno-Blog“.

Und Zeichnung und Text haben inzwischen minus Bezug. Dafür das betreffende Foto.

IMG_6732.JPG

16 Kommentare zu „25.April“

  1. Uff, was an einem Tag alles passieren kann!
    Gemeinsam: Sorgen teilen, Weinen, Ausmisten, Erinnern, Lachen, Raum-neudefinieren,…
    Danke für die Worte zum Bild, und dass sich mein Blick darauf auch wieder verändern durfte.
    Und Julius ist mein Held des Tages.
    <3

    1. Richte ich ihm aus. Bei Gelegenheit.Ja, tatsächlich überwiegte hier nämlich Stolz, Freude und Leichtigkeit. Bei aller Traurigkeit. Das tat mir ein bisschen leid, wegen dem Bild. Liebe Grüsse!

  2. Manche Erinnerungen sind in ihrer Beschaffenheit viel zu groß und sperrig – und erdrücken eher, als dass sie, hmm, wärmen…
    Vielleicht findet der Stern ja einen Platz im neuen Zimmer. An der Wand oder so. Immer noch da, aber eben anders. Leichter, irgendwie. Schlaf bewachend, nicht mehr schlafraubend.
    Liebe Grüße jedenfalls! Ein ♥ *♥ hier, statt bei instagram (und viel Spaß beim Küche aufräumen…)

    1. … bei mir ist es übrigens egal, wo ich schreibe- irgendwas ist immer falsch oder fehlt. „Dann ist das Bett immer noch da…“ sollte das heissen.

  3. Danke für deine Worte. Ich hab das Bild gestern bei IG gesehen und bin damit im Kopf ins Bett gegangen. Jetzt hab ich deinen Post hier gelesen und habe, ja, natürlich Tränen in den Augen.

    Wie vielen anderen auch fehlen mir die Worte. Die „richtigen“ wie es immer heißt. Wobei: richtig oder falsch, es überwiegt mehr als das Schreiben von Worten das Ausdrücken von Gefühlen bei mir. In erster Linie Traurigkeit. Dann Dankbarkeit, dass Du/ Ihr weitermachst. Dass Ihr weiterlebt. Danke für diese Riesen Kraft, die man auch ganz weit spürt. Ich denke an Euch, an Dich, an alle Sterne die gemalt wurden und solche, die in allen möglichen Bildern innen wie auch außen weiterleben. Liebe Grüße.

  4. ich musste auch gleich heulen. mir hat das bild wohl gereicht – ohne worte – was da so alles drum rum passiert. und ganz seltsam, ich wurschtel nämlich heute ein bettchen für theo zusammen … all die geschichten die an diesem gestell kleben … ich schnitze gerade an der matratze.

    abstand ist o.k. bei blogger gibts auch immer mal dinge zum »schlucken«. da hat man im studium um typographie und didot und durchschuss gerungen, um hier im browser auf vehemente unverrückbarkeiten zu treffen.

    liebe grüße . tabea

  5. mit Tränen in den Augen winke ich Euch zu und immer immer wieder: ihr seid wundervoll!!!! Julius, ganz viel Wohlfühlen Dir in Deinem Zimmer, Nils hat einen tollen großen Bruder!!!!! Und Nils ist da, in Euern Herzen ganz ganz fest! Nils wird nicht vergessen, sei Dir sicher, ich weiß es nicht, aber ich stelle es mir so vor, dass sie da sind irgendwo, immer dabei und Nils schaut zu und ich bin mir sicher, dass er Dein Zimmer sehr sehr cooooooool findet!
    Herzliche Grüße,
    Silke

  6. Hab das Bild gestern sehr lange angesehen und die Tränen sind dabei geflossen.
    Immer wieder tief berührt von eurer Liebe, eurer Stärke und euren Mut!!
    Liebste Grüße

  7. Oh…Ich bin auch froh, dass ich das jetzt hier gelesen habe! Auch bei mir war da ein dicker Kloß! Und ein großartiger Julius ist das…..!
    Für mich persönlich steht jeder Stern, den ich irgendwo sehe für Nils! Das ist zwar immer traurig aber auch sehr schön zugleich!

    Liebe Grüße, Carolin

  8. Hui! Manchmal sind es tatsächlich Worte, die ein Photo komplett machen.
    Habe es gestern auch bei Instagram gesehen.

    Mir gehen gerade viele Dinge durch den Kopf. Bevor ich mich in Floskeln verliere, schicke ich euch hier auch einen ⭐️💫…

    Liebe Grüße, Vanessa (die mit dem „Mops“)

    P.S. Und genau, was ist mit der Idee, den Stern auszusägen, einzurahmen?

…. ich freue mich über deinen Kommentar!

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