30.märz

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Heute muss ich nochmal  ein bisschen was schreiben, wegen gestern. Ich sage allen Danke, die an uns gedacht haben. (manche kriegen auch noch Antworten, aber erst irgendwann) Das Minischild habe ich bei meinem Pferdespaziergang morgens gefunden, aber seine Wirkung hatte es gestern noch nicht entfalten können. Ich habe nicht nur komplett durchgeweint, ich habe das Universum einmal so laut angebrüllt, dass man es hoffentlich bis Berlin-Wedding gehört hat. Und alle Pferde scheuten. Upps. (ja, das war ich, und manchmal tut das gut)

Die Feder lag dann abends auf dem Weg. Immer diese Zeichen und die Interpretation derselben. Jaja. Aber als ich abends diese beiden Dinge vor mich legte, war ich irgendwie erleichtert und leer. Und bin es heute sehr. Erleichtert, dass der Geburtstag vorbei ist. Eine Freundin schrieb mir was vom langsamen Aufrichten nach diesen Tagen (speziellen Dank!). Genau so geht es mir heute. So ähnlich, nur mache ich eher so: Pling! Puh! Gerade! Leer.

Nächstes Jahr machen wir lieber irgendwas, statt Alltag, haben Greta und ich beschlossen, so wie im letzten Jahr, als wir ins Foltermuseum gingen. In Italien. Ablenkung ist besser. Onkologen klatschen wäre zum Beispiel witzig, oder zu Karls Erdbeerhof. Da fällt uns schon was Brutales ein.

7 Kommentare zu „30.märz“

  1. Ich mußte gestern an ein paar Märchen denken – ‚Das Tränenkrüglein‘ von Ludwig Bechstein und ‚Das Kind im Grabe‘ und ‚Der Engel‘ von Hans Christian Andersen. Aber ich wußte gestern nicht recht, ob sie dich trösten oder noch trauriger machen würden. Deshalb lieber erst heute. Liebe Grüße, Angelika

  2. … dein kleiner großer Sternenritter…

    Ich wünsch Dir Luft zum Atmen und wärmende GelbMomente, die hineinstrahlen in die Leere.
    federleicht und stark.
    Herzlich,
    Silke

  3. Wirklich einfach werden solche Tage wohl niemals auszuhalten sein – aber ich glaube, dass die Angst vor ihnen und dem, was sie mit einem machen immer weniger wird. Dass man sich nicht mehr so sehr davor fürchtet, umgehauen zu werden, weil irgendwann einfach dieses Vertrauen da ist, dass man sich danach wieder aufrichten (das fand ich so schön gesagt!) wird. Dass diese Schlüsseltagephasen (oje…) zwar mies sind, so sehr weh tun und noch leerer machen, als man es ohnehin schon ist – aber ein Dauerzustand sind sie eben auch nicht. Und dieses Wissen und Einordnen-Können macht es etwas leichter, damit umzugehen. Und wie wunderbar Nils‘ Geschenke dazu passen- Schutz und federne Leichtigkeit. So wichtig, um wieder auf die Beine zu kommen!

    Liebe Grüße nach Snapchathausen!

  4. Hallo
    Ich kann Miriam nur zustimmen. Mit den Jahren bekommt man Sicherheit, dass man sich wieder aufrichtet. Schmerzen tuts auch Jahre später immer noch.
    Gruss Rita

  5. Man braucht Zeichen, Interpretationen und Hoffnung. Und manchmal braucht man auch das Schreien und die Tränen für den Schmerz und das Weitergehen.

    Herzlich, Katja

…. ich freue mich über deinen Kommentar!

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