22. November

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Die hatte ich gestern schon zum Warmzeichnen gemacht.
Das sind alles nur rein fiktive Beispiele und ich kenne keinen davon und die wollen aber alle nicht mit Edwin spielen.
Ok. Den auf dem Arm, den gibts hier wirklich. Nur in etwas anders.

21. November

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Ich könnte Romane zu dieser Situation meines Alltags schreiben.
Auch allumfassende.
Über Hunde, Menschen und Erziehung, im Speziellen und auch Allgemeinen, über Hinsehen und Wegschauen, über Vermeidung unangenehmer Situationen, die Sanftheit des Imdunkelnlassens.
Ja.

Gestern habe ich erlebt, was passiert, wenn sie ihren Hund gucken lassen.
So schlecht ist diese Methode also gar nicht.
Besser als ihn zu hauen, zum Beispiel.
Ich übe mich in wohlwollender Toleranz.

20. November

Lärche

Wir waren am Wochenende viel im Auto, viel auf Autobahnen, Richtung Süden, einmal hin, einmal her unterwegs. An Wäldern entlang, mit vielen Tannen und Lärchen.
Das muss ich unbedingt zeichnen, dachte ich.
Wie sich aus den immerewiggrünen Wäldern im Herbst die Lärchen hervortun. Trilliarden Nadeln werden gelb und rieseln herab. Und wie schön das aussieht, wenn die Bäume kurz vor der Kahlheit noch einmal aufleuchten.

Nadelbäume zeichnen ist aber nur was für Geduldige.
Ich gehe lieber den November-Rasen mähen.

 

17. November

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v.l.n.r

Zaunkönig, Gimpel, Haussperling, Rotkehlchen, Wintergoldhähnchen
Troglódytes troglódytes, Pyrrhula pyrrhula, Pásser domesticus, Erithacus rubécula, Régulus régulus

12. November

Ein Sonntag im November.
Mehr ZwölfvonZwölf gibt es, wie immer, bei Caro von DraussennurKännchen!

 

30. Oktober

Yodahahn

Ein Jahr haben sie sich jetzt gut verstanden, der Yoda-Hahn und Hahn Solo. Jetzt gab es gestern den ersten bitterbösen Kampf. Einer von beiden muss gehen und wir haben entschieden, dass der Ältere bleiben darf.

Die letzte Chance für Yoda-Huhns Sohn also. Ein lieber, schöner, weisser Hahn mit glockenhellem lauten Krähen. Kein Brathahn. Hat jemand Platz für ihn?

29. September

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Letztens fragte eine Freundin, ob der Herbst für mich besonders bedrückend ist. Weil ja alles vergeht und fällt, verwelkt und stirbt.
Ich litt früher sehr unter den Herbsten.
Ehrlich gesagt, bekam ich schon am Anfang der Sommerferien Angst vor deren Ende und dem damit beginnenden Herbst. Häufig machte ich zu dieser Zeit Termine mit verschiedenen Therapeuten.
Meine Omi hatte so einen tollen Begriff dafür- den reiche ich nach- er fällt mir nicht mal mehr ein. Nee, nicht Herbstdepression. (Mama?)
Also, ich fand ihn schon schön, den Herbst, mit dem Licht und der Luft und den tollen Farben… aber diese Dunkelheit und die Kälte und die ganzen Viren, die durch die Luft flogen. Örgs.
Die schnürten mir die Kehle zu.

Warum das weg ist. Keine Ahnung. Aber es ist eine gute Nebenwirkung meiner Trauer, die man hier ruhig auch mal erwähnen kann.

Edit: „Dat aaame Dier.“ So nannte sie es, meine Omi. Das ist plattdeutsch. Danke, Mama! Visuell hatte ich es offenbar noch drin im Hirn, jetzt passt die Zeichnung perfekt!….

Ich hatte wieder dat aaame Dier. Wie ich diesen Ausdruck liebe!