29. September

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Letztens fragte eine Freundin, ob der Herbst für mich besonders bedrückend ist. Weil ja alles vergeht und fällt, verwelkt und stirbt.
Ich litt früher sehr unter den Herbsten.
Ehrlich gesagt, bekam ich schon am Anfang der Sommerferien Angst vor deren Ende und dem damit beginnenden Herbst. Häufig machte ich zu dieser Zeit Termine mit verschiedenen Therapeuten.
Meine Omi hatte so einen tollen Begriff dafür- den reiche ich nach- er fällt mir nicht mal mehr ein. Nee, nicht Herbstdepression. (Mama?)
Also, ich fand ihn schon schön, den Herbst, mit dem Licht und der Luft und den tollen Farben… aber diese Dunkelheit und die Kälte und die ganzen Viren, die durch die Luft flogen. Örgs.
Die schnürten mir die Kehle zu.

Warum das weg ist. Keine Ahnung. Aber es ist eine gute Nebenwirkung meiner Trauer, die man hier ruhig auch mal erwähnen kann.

Edit: „Dat aaame Dier.“ So nannte sie es, meine Omi. Das ist plattdeutsch. Danke, Mama! Visuell hatte ich es offenbar noch drin im Hirn, jetzt passt die Zeichnung perfekt!….

Ich hatte wieder dat aaame Dier. Wie ich diesen Ausdruck liebe!

1. September

Kotzbrockenkleid

Der Erste des Monats, mit dem superguten Vorsatz, wieder jeden Tag eine Zeichnung zu posten.

Es war schon gestern, als ich so mit den Hunden lief und mir diese Gedanken über die Eicheln machte. Ich machte mir auch Gedanken über mich und das Durcheinander in meinem Gehirn, welches in vielen Momenten nicht viel grösser zu sein scheint, als das meiner kleinen Naturzwillinge.
Ich dachte, ob mein Denken eventuell durch die vielen Durchfahrt-Verboten, Bitte-Nicht-Betreten, Achtung-Abgrund oder Vorsicht-Keine-Wende-Möglichkeit- Schilder,
die Teile meiner Gehirnwürste markieren und absperren,
vor allem den Erinnerungsabschnitt, den Traurig-Sektor und den Wutabschnitt,
vielleicht ein klitzekleines bisschen eingeschränkt sein könnte.
Und meine mal da gewesenen Hirn-Ressourcen deshalb auf ein Minimum geschrumpft sind.
Ziemlich viel gedacht für ein Eichel-Hirn.

Hab jetzt schon Kopfmuskelkater.

Ach ja: Rechts ist jetzt so ne Suchfunktion eingebaut. Wenn man sich also  fragt, was das  mit den Kotzbrocken noch mal auf sich hatte, kann man „Kotzbrocken“ eintippen, und kommt- tattaaa! zum entsprechenden Post. Sehr praktisch. Und purer Eigennutz.
Unter Arschloch gibts nichts, habe ich schon probiert. Komisch aber. Ist so.

31. August

Gretas beste Freundin hat uns und die Pferde gestern zur geheimen und nur ein ganz kleines bisschen verbotenen Badestelle begleitet und Fotos gemacht!

Ich kann die ganzen schönen Bilder nicht alle bei Instagram posten… aber hier. Haha.

Der Weg dorthin ist lang, die Straße, die man ein Stück entlang laufen muss, befahren von wahnwitzig rasenden Autos und Lastwagen, der Wald voll aggressiver Mückenwolken, aber es hat sich so gelohnt. Weil der See kühl und sauber war, die Pferde so brav und Tinka diesmal richtig geschwommen ist! Und weil es so lustig ist, mit Pferden zu schwimmen. Hach. Guter Ausflug, sehr guter.

 

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30. Juni

Badeanzug

 

Mein Handy war dann plötzlich alle, so konnte ich leider kein Selfie machen.
Besser so, denn dies ist sicher auch die vorteilhaftere Perspektive.

(Ich finde, es kann jetzt aber auch aufhören. Und mein Mitgefühl all denen, deren Keller, Schuhe  und so vollgelaufen sind. Und deren Hunde in die Wohnung Pipi machen, weil sie nicht rauswollen.)

29. Juni

regen

Ich mag apokalyptisches Wetter. Hier schüttet es seit Stunden. Auf der Zeichnung ich beim Pferde von der Wiese holen, vorhin.
Gleich plane ich, mir für den Stalldienst einfach nen Badeanzug anzuziehen. Bild folgt.

Der Strich ist magically* aufs Papier geraten und wurde deshalb nicht weggephotoshopt**.

 

*Wir achten darauf, englische Begriffe ganz natürlich in unsere Sprache einfliessen zu lassen, damit die Kinder quasi **multilingual aufwachsen.