Wahlwerbung umleiten

Es geht schon wieder los und ich musste uns heute früh ein neues Schild für den Briefkasten entwerfen.
Natürlich dürft ihr es euch HIER runterladen und ausdrucken!
Aus gegebenen Anlass würde ich euch einladen, mir per Paypal,
falls ihr wollt,
eine kleine Spende dafür zu geben (sowas zwischen 0,5 und 100 Euro (hehe)),
die ich postwendend einer Illustratorenfreundin weiterleite,
die seit einer Woche ohne Strom und Wasser bis zu den Knien im Schlamm in Ahrweiler steckt
und für ihre obdachlos gewordenen Freunde sammelt.
Aber natürlich könnt ihr das Schild auch so verwenden.
Kein MUSS!
Ich spende ihr sowieso, aber vielleicht wird es so etwas mehr.

Das eine hat mit dem anderen ja irgendwie auch zu tun, denke ich.

Meine Paypaladresse wäre meine Mailadresse: m.garanin(at)gmx.de
Danke!

HIER ist übrigens das Schild vom letzten Mal- auch noch hübsch. Bedient euch.

Glücklich-Platz


Die Wiese, wo die Pferde stehen ist mein Glücklich-Platz.
Happyplace sagt man ja.

Der Ort, an den man sich denkt, wenn not ist.
An dem man alle Not nicht mehr denkt.
Hier ist es so leicht gar nichts zu denken.

Ja, manchmal gibt es Sorgen um die Pferde, manchmal doofe Dinge wie zugefrorene Pfützen,
ein schimmeliger Heuballen oder ein dickes Ponybein.
Aber nichts, was unnötig ist, wird gedacht.

Die Menschen, die sich hier einfinden, möchten Zeit mit und bei ihren Pferden verbringen.
Ich habe und kenne keinen Ort, wo Zusammensein so unkompliziert ist.
Vielleicht ist es das Besondere an unserer Wiese, dass wir dort unkompliziert sind.
Uns alle respektieren, schätzen und lassen, wie wir sind.
Niemand muss hier was.
Unsere Leben bleiben zuhause, wir sind nur „am Stall“.
Mit den Pferden, sonst nichts.

Wie dankbar ich bin, für diesen Zustand, der uns allen so viel Raum gibt.
Für die Frauen, die mir in dieser Weise ähnlich sind.
Ganz anders sind, und doch gleich, an dem Platz.

Die Wiese ist der Ort, an dem ich vergesse, was sonst so ist.

Nun haben drumherum gerade Neid, Verletzung, Egoismus und Zorn Einzug gehalten,
Pferdefrauenrealitäten sind zugezogen, Grenzen sind entstanden, wo vorher Luft war.
Mein Gut-Ort ist nicht mehr leicht zu erreichen.
Er ist es nicht mehr.

Was, wenn ich ihn jetzt verliere, weil ich dort zu viel Blödes fühle?
Wie schaffe ich es, wieder nichts zu fühlen?
Wie wieder die Leere dort zu haben, die ich so brauche?

Ich schlafe ein mit den Gedanken darum und ich wache auf mit ihnen.

Und dann ärgere mich über mein Luxusproblem.
Meine Güte- Es ist nur eine Wiese.
Ist es?

Hühner, Hahn und Habicht

Skizzensammelsurium.

Ich konnte nicht widerstehen, als mich Finn und Dita vom Huckepackverlag
überredet gefragt haben,
ob ich das unfassbar wundervolle Lied „Der Habicht und der Hahn“ von Käptn Peng  illustrieren mag.
(Und ich widerstehe eigentlich immer allem.)
Weil-Ich meine- Wie toll ist das bitte?
Außerdem sollte es wild, lustig und spontan und ganz fix gehen.
Ging.
Und fertig!
Im Herbst als Buch da.

Ey: Und schon vorbestellbar, die Buchrakete! Hier.

 

24. Februar

Auf dem Haus gegenüber stand heute ein echter Schornsteinfeger.
Die Katze ist nicht echt, sie ist aus Dachziegelmaterial.
Und ich mag das Blatt so wie es ist,
mit Bleistiftkringel und Farbanmischwolke.

12. Januar

Gut ins Jahr gestartet mit den ersten Zwölf.
Ja, wir haben es gut gerade.
Ich weiß das und bin froh drum und dankbar.
Ansonsten seht selbst.
Mehr Zwölfer gibt es wie immer bei Caro von DraussennurKännchen!
Danke fürs Gucken und: Bleibt tapfer.

12. Dezember 2020

Ich hatte es bei der Lesung in Stuttgart versprochen, nicht vergessen und dann aber doch ziemlich viel Anlauf nehmen müssen… (zwei Monate…)…endlich mal wieder die Zwölf des Tages zu zeichnen.
Bittegerne!
Ein Samstag, der weniger der Arbeit, eher dem Rest gewidmet ist.
Ich bereue, der Tante ohne Maske nix gesagt zu haben, bin zur Zeit eher die, die sich an einer Glitzermaske freut. Kräftehaushaltungsmodus.
Habt einen schönen Abend und Danke fürs Gucken.
Mehr Zwölfer wie immer bei Caro von DraussennurKännchen.

29. September

Es fing damit an, dass eines unserer Hühner ständig ausbrach.

Erst flatternd.

Dann- Flügel gestutzt, seitlich einen Ast entlang, über den Zaun balancier-hüpfend.
Als der Ast abgesägt ist, kehrt kurz Ruhe ein.
(… auch bei Georg, der bei uns den Garten hegt und pflegt und liebt und nicht gern sieht, dass Beete aufgescharrt und Pflanzen ausgebuddelt werden)

Seit einiger Zeit möchte das Huhn lieber auf dem Baum, statt im Stall schlafen.
Der Yodahahn wirkt zickig in der letzten Zeit.
Vielleicht schnarcht er ja auch? Mausert?
Die anderen Hühner lassen sich jedenfalls nacheinander alle davon überzeugen, dass es viel toller ist, draußen zu schlafen, ganz wild, außer bei Regen.
Jeden Abend also großes Stalltheater, denn es regnet viel zu selten und Marder klettern auch auf Bäume.

Jetzt kräht sie.

Hühnerfeminismus. Feiere ich sehr!

27. Juli

 

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Was ist eine sehr sehr gute Idee, wenn Montag ist und
man so richtig neu wieder anfängt zu arbeiten?
Erwähnte ich eigentlich, dass ich f e r t i g bin?
Nicht, dass ich nix hätte zum Arbeiten… zum Glück hab ich was!
Aber trotzdem ist eine Instagram-Drawing-Challenge supergut um die Fingerchen aufzuwärmen.
Und ihr habt auch was davon.
Krieg ich direkt ne Woche den Blog voll.
#incrediblecreaturesweek bedeutet,
an fünf Tagen fünf spontane Zeichnungen von fünf thematisch vorgegebenen Tieren.
Heute Tag Eins: Insekten.