11. Juni

Vor ein paar Tagen, die Entenbabies waren gerade vier Tage alt,
zählte ich sie durch, als ich den Stall öffnete.
Am Abend zuvor war eines wohl irgendeinem Angriff entkommen
und schwankend, zitternd und schockig schlafen gegangen.
Alles gut am nächsten Morgen! Zehn Küken, munter und vergnügt, stürmten die Wiese.
Nach einer Stunde zählte Georg durch: Nur noch neun!
(durchzählen ist zur Zeit unsere Dauerbeschäftigung….)
Wir haben gesucht, gehofft, uns gewundert,
dass die so wachsame Rosa völlig entspannt ihre übrigen Kinder an der langen Leine ließ,
und schliesslich vermutet,
ein Greifvogel habe das Baby ganz unbemerkt einfach von der Wiese gegriffen.
So ein Kükenleben ist ja auch sehr sehr gefährlich!
Weitere zwei Stunden später räumte ich, um den Rasen zu mähen,
alle Bälle, Tore, Spielsachen, Schüsseln und Teller aus dem Garten.
Ein Teller lag umgedreht…. und darunter:
Erleichtert piepsend, das zehnte Küken!
Oben die Rekonstruktion der Geschehnisse.
So ungefähr.
Klar, das die Entenmutter mich beschuldigte und mir in meine (diesmal nackten) Beine biss.

11 Gedanken zu „11. Juni“

  1. juchuuuuu alle wieder komplett, ein Glück!!! und soooo süß rekonstruiert – quieeeetsch :-)
    fröhliches Zählen die Tage!!!
    lieben gruß,
    Silke

  2. Schreck lass nach…, da hatte das Küken aber Glück… Lieben Gruß Ghislana (die sich grad freut, dass sie neulich recht hatte mit „Rosa“…, deine Enten sind nämlich schon Gesprächsstoff außerhalb von Bloghausen ;-)

  3. Ja, die kleinen Youngsters….bei uns in der Markise nistet ein Rotkehlchen. Wie es da reinkam ist mir schleierhaft. Jetzt sitzen wir in der Bratsonne!
    Leider, leider kann ich das süße Viech nicht zeichnen…schade!

  4. Das war aber ein Glück, dass du noch den Rasen mähen wolltest,
    wer weiß was passiert wäre, wenn du das nicht gemacht hättest.
    Also, jeden Abend die Schüsseln und Teller wegräumen.
    DAnke für deine Illustration.
    Liebe Grüße
    Nähoma

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