29. September

Es fing damit an, dass eines unserer Hühner ständig ausbrach.

Erst flatternd.

Dann- Flügel gestutzt, seitlich einen Ast entlang, über den Zaun balancier-hüpfend.
Als der Ast abgesägt ist, kehrt kurz Ruhe ein.
(… auch bei Georg, der bei uns den Garten hegt und pflegt und liebt und nicht gern sieht, dass Beete aufgescharrt und Pflanzen ausgebuddelt werden)

Seit einiger Zeit möchte das Huhn lieber auf dem Baum, statt im Stall schlafen.
Der Yodahahn wirkt zickig in der letzten Zeit.
Vielleicht schnarcht er ja auch? Mausert?
Die anderen Hühner lassen sich jedenfalls nacheinander alle davon überzeugen, dass es viel toller ist, draußen zu schlafen, ganz wild, außer bei Regen.
Jeden Abend also großes Stalltheater, denn es regnet viel zu selten und Marder klettern auch auf Bäume.

Jetzt kräht sie.

Hühnerfeminismus. Feiere ich sehr!

6 Gedanken zu „29. September“

  1. …was du so erlebst…toll. Viele Grüße von einer neuen Fanin, ich habe gerade NILS gelesen und bin begeisterttraurig! Hab auch jemanden im Himmel.

  2. Liebe Melanie, schau mal nachts nach, ob ihr nicht die rote Vogelmilbe im Stall habt. Unsere Hühner wollten auch nicht rein, und wir haben entdeckt, dass sie da nachts von diesen kleinen Blutsaugern gepiesackt werden. Das macht sie dann auch tagsüber unausgeschlafen und zickig,

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