15. Juli

nele.jpg

3/100

Nele.
So ungefähr 1980 geboren war sie meine Kindheits- Jugend- und Erwachsenwerd-Katze. Ist mit mir ausgezogen und hat meine wildesten Jahre erlebt. Für sie trug ich fünfzehn Jahre keine wolligen Pullis, denn an denen konnte sie nicht nuckeln.
Sie ist in Berlin mal vom Balkon gefallen. Nicht tief, erster Stock, aber natürlich in einen ekligen Hundehaufen. (…)
Oh, wie ich sie geliebt habe, Nelepopele

14. Juli

 

Ok. Here we go.

1/100 war nur die Einleitung, daher geht es mit dem hier los. (was bedeutet, ich hätte ja eigentlich noch eins offen….) Danke für eure Rückmeldungen, ab jetzt also hier hundert Tage lang hundert Tiere aus meinem Leben.

Scan 2.jpeg

2/100
#100tiereausmeinemleben
Paulinchen sollte eigentlich Misses Smith heißen.
Die Dame von der Igelhilfe meinte aber, dass könne ich der Igelin nicht antun, sie würde ja jedesmal vor Angst sterben, wenn ich diesen Namen ausspreche, denn die vielen ssss klingen in Igelohren, wie das böse Zischen einer Schlange.
Ich habe im Laufe des Winters, als meine Freundin und ich, jede einen Igel versorgten, natürlich sehr vorsichtig etwa dreitausendmal ausprobiert „Missessmissssss“ zu sagen und rege mich über diese bescheuerte Erwachsenenklugscheisserei von ihr immer noch auf.
Paulinchen war ihr Name piepegal. Sie hat sogar den Fußball-A-Like-Stunt überlebt, als sie sich in meinen Zeh verbissen hatte.

(ca.1983)

13. Juli

 

Als ich mich gestern bei meinem Blog entschuldigte, weil ich ihn etwas links liegen gelassen habe, dachte ich nicht, dass es wohl wirklich einige gibt, die NICHT bei Instagram mitlesen…. Tsssss.

Jetzt mal Hand aufs Herz:

Haben hier wirklich welche die #100tiereausmeinemleben verpasst?

Vorgestern habe ich dieses Instagram-Projekt beendet, nachdem ich täglich ein Tier gezeichnet und seine Geschichte dazu erzählt habe. Anfangs hatte ich überlegt, sie parallel hier zu posten, fand es dann aber irgendwie doppeltgemoppelt und wollte niemandem mit gleichen Beiträgen auf zwei Kanälen auf die Nerven gehen…

Außerdem wurde den einen und anderen Tag auch die Zeit etwas knapp und da war ein schnelles Abfotografieren und Texten auf dem Handy vorm Fernseher ganz praktisch.

Ich frage jetzt einfach mal in die Runde: Soll ich die Serie hier noch mal posten?

(dank meines Schüler-Praktikanten vor ein paar Wochen sind ohnehin fast alle schon gescannt…also von daher…)

Oder ist das Aufwärmen von alter Suppe?

 

Es sähe dann so aus:

Scan 13.jpeg

melaniegaranin11/100
#100dayproject#100tiereausmeinemleben
Mein Opa hat als Gestütswart in Warendorf gearbeitet. Nach seiner Pensionierung kaufte er Bratsche, eine Vollblutstute, auch, und vor allem, wie er meinte, für uns Enkelkinder. Es war allerdings etwas unheimlich, auf ihr zu reiten, sie kam nämlich geradewegs von der Rennbahn. Zu diesem Pferd gehört der Geruch von Zigarren und trockenem Schwarzbrot und die Erinnerung, wie wir hinten auf Omas Fahrrad (später auch selber, ich habe dort radfahren gelernt!) „zum Hof“ gefahren sind, mit einem Marmeladenweißbrot in der Hand.
Sie ist sehr alt geworden, die schöne, später schneeweiße Bratsche.

12.Mai

Vergesst sofort wieder das erste Bild. Keine Ahnung, vielleicht war ich noch zu müde, zu hektisch, zu hormonell aufgestaut. Uns verbindet so ne Art Hassliebe, meine Menstruation und mich. Deshalb.
TMI! („TooMuchInformation“, würde G. jetzt kreischen)

Ist auch schon spät. Also, Danke fürs Zuschalten.
Mehr Zwölfer wie immer bei Caro von DraussennurKännchen!

12v12Mai2018-112v12Mai2018-212v12Mai2018-312v12Mai2018-412v12Mai2018-512v12Mai2018-6.jpg

24. April

Nilgänse.jpg

Die Nummer 22/100 der Tiere aus meinem Leben heute ausnahmsweise erstmal hier im Blog.

Heute früh watschelten auf der Weide meiner Stallnachbarin zwei Gänse herum. Pickten mal hier mal da, um den grossen Schimmel herum, und das war so schön anzusehen.
Tatsächlich hatte ich noch nie vorher solche Wildgänse gesehen.

Kurz fotografiert, dann gegoogelt.
Schnell die passenden Bilder gefunden, dann den Namen gesehen,
erst falsch gelesen – klar –  es sind Nilgänse.
Verrückt, dass ich von denen heute zum ersten Mal höre, oder?

Den Rest habe ich erst vorhin nachgelesen.

Jetzt verstehe ich auch, warum letzte Woche ein Gänsepärchen versucht hat, auf den brandenburgischen Kiefern zu landen. Ich dachte erst an so ne Art Blitzevolution. Oder, dass jetzt schon die Gänse durchdrehen. Nicht weiter verwunderlich. Aber das waren die beiden hier. Die brüten offenbar auch auf Bäumen.

Edit: Eine Instagram-Leserin machte mich auf den Artikel in der FAZ aufmerksam.
Da gibt es noch mehr: AchdumeineGüte. Ich habe mir nicht alle durchgelesen, aber die Nilgänse haben dort scheinbar ein eigene Kolumne inzwischen.

 

9. April

Flokatimaus.jpg

100 Tiere aus meinem Leben.

Ich habe bei Instagram der Versuchung dieser 100dayproject-Sache nicht wiederstehen können.
Weil es toll ist, sich selber zu stressen mit Verpflichtungszeichnungen, die man auch einfach lassen hätte können wollen.
Weil sie einen dazu bringen, das Gehirn zu bewegen, in Gegenden, die man sonst nicht so betritt. Und ein bisschen Zwang (bei mir) häufig perfekt ist, um die Mühle der pennenden Kreativität in Gang zu kriegen.
Hundert Tage sind lang.
Aber als mir im Urlaub dieses Thema einfiel, wusste ich: Da könnte ich auch 300 Tiere zeichnen und die Geschichten dazu erzählen.
Bin bei Nummer sieben und liste sie nicht chronologisch auf.
Einfach so, wie ich will. Oh, ich freue mich richtig drauf!

Ihr als treue Blogleser bekommt da oben „Den Blick hinter die Kulissen“. In das Buch zeichne ich alle rein. Zeigen tue ich sie aber vor allem bei Instagram. So ist das eben heutzutage.

20. März

Vögelundeinei.jpg

Heute hat es wieder geschneit und die halbe Welt findet es blöd. Ich nicht. Es war so wenig Schnee bisher bei uns, da ist es mir egal, wann er kommt. Jetzt ist er ja beinahe schon vorweihnachtlich, ausserdem bin ich nicht mehr so der Frühlingstyp.

Am Friedhof lag nachmittags noch alles unter weichem, weißen Schnee. Ein oder zwei Fußspuren, die Grabstellen alle so richtig fein und friedlich und ordentlich zugedeckt.

Also, bis bis auf die von Nils. Dort scheinen etwa dreissig Vögel eine Party veranstaltet zu haben. Überall kleine Vogelfussabdrücke, um die Krokusse rumgewühlt, an den Blaubeeren gebuddelt und – klar, wie immer alle Steinchen vom Stein geworfen.
(damit Georg sie wieder aufheben kann)

Das war schön.
Die Zeichnung oben ist, unabhängig davon, schon vor ein paar Tagen entstanden.
Fragt euch also bloß nicht, warum die nicht fröhlich aussehen und was das Ei da soll.
(ohne würde der Vogel umkippen, ganz einfach)

7. März

PferdimScneeanzug.jpg

Heute hat es zum ersten Mal bei uns geschneit. Und weil es irgendwie keiner glauben will: Ja! Heute! Hatten! Wir! Hier! Im! Havelland! Zum! Ersten! Mal! Eine! Richtige! Schneedecke! Über! Allem!

Das war kurz sehr schön, jetzt großer Matsch.

Bleibt nur, sich dies hier anzugucken: Klick.

Hier ein Pferd im Schneeanzug.