10. April

saluki.jpg

Ich wollte eigentlich die hübschen Frühlingsblümchen zeichnen, die jetzt auch waagerecht aus der Erde wachsen. Alle paar Meter dort, wo die Bäume umgefallen sind, und mit ihren Wurzeln den Boden um 90 Grad gedreht haben.  Ist kompliziert zu erklären und langweilig zu zeichnen.

Deshalb Hunde mit langen Hälsen.

9. April

Flokatimaus.jpg

100 Tiere aus meinem Leben.

Ich habe bei Instagram der Versuchung dieser 100dayproject-Sache nicht wiederstehen können.
Weil es toll ist, sich selber zu stressen mit Verpflichtungszeichnungen, die man auch einfach lassen hätte können wollen.
Weil sie einen dazu bringen, das Gehirn zu bewegen, in Gegenden, die man sonst nicht so betritt. Und ein bisschen Zwang (bei mir) häufig perfekt ist, um die Mühle der pennenden Kreativität in Gang zu kriegen.
Hundert Tage sind lang.
Aber als mir im Urlaub dieses Thema einfiel, wusste ich: Da könnte ich auch 300 Tiere zeichnen und die Geschichten dazu erzählen.
Bin bei Nummer sieben und liste sie nicht chronologisch auf.
Einfach so, wie ich will. Oh, ich freue mich richtig drauf!

Ihr als treue Blogleser bekommt da oben „Den Blick hinter die Kulissen“. In das Buch zeichne ich alle rein. Zeigen tue ich sie aber vor allem bei Instagram. So ist das eben heutzutage.

20. März

Vögelundeinei.jpg

Heute hat es wieder geschneit und die halbe Welt findet es blöd. Ich nicht. Es war so wenig Schnee bisher bei uns, da ist es mir egal, wann er kommt. Jetzt ist er ja beinahe schon vorweihnachtlich, ausserdem bin ich nicht mehr so der Frühlingstyp.

Am Friedhof lag nachmittags noch alles unter weichem, weißen Schnee. Ein oder zwei Fußspuren, die Grabstellen alle so richtig fein und friedlich und ordentlich zugedeckt.

Also, bis bis auf die von Nils. Dort scheinen etwa dreissig Vögel eine Party veranstaltet zu haben. Überall kleine Vogelfussabdrücke, um die Krokusse rumgewühlt, an den Blaubeeren gebuddelt und – klar, wie immer alle Steinchen vom Stein geworfen.
(damit Georg sie wieder aufheben kann)

Das war schön.
Die Zeichnung oben ist, unabhängig davon, schon vor ein paar Tagen entstanden.
Fragt euch also bloß nicht, warum die nicht fröhlich aussehen und was das Ei da soll.
(ohne würde der Vogel umkippen, ganz einfach)

16. März

Meerchen.jpg

Es gibt bei Instagram eine Gemeinschafts-Seite von ein paar sehr begeisterungsfähigen, engagierten, fleissigen und tollen Zeichnerinnen. Lohnt sich, zu gucken.
@unterseecafe
Sie denken sich, unter anderem, einmal im Monat Themen aus,
zu denen man dann was zeichnen kann, wenn man will.
Ich liebe das Wortspiel „Meerchen“! So sehr!
Prinzen mit weißen Pferden gehören zwar zu meinem Standard-Repertoire
(hier und da, hier und hier), aber unter Wasser hatte ich sie noch nie.
Es sind Königskrabbensöhne, diese Meerchenprinzen.