3. Oktober 2018

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Heute ist der letzte Abend meiner einwöchigen „Arbeitsklausur“ im Kloster.

Stille, Einfachheit, Alleinsein, Ruhe, Geborgenheit, gute Geister drumherum und Schwestern, die so freundlich, offen und liebenswert sind. Gutes Essen!
Sofort festgestellt:

Ich kann noch zeichnen.
Ich habe auch Ideen.
Mein Buch wird gut.
Ich schaffe es. (heute nicht fertig, aber dann)

Natürlich habe ich auch ein bisschen prokrastiniert (siehe hier), übermässig früh geschlafen und zu viel geraucht.

Morgen früh fahre ich nach Hause. Mit großem, dankbarkeitsgefülltem Herzen.
Ich freue mich schon.

Hier ein paar Bilder.

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Wer den Text nicht lesen kann (ich nicht auf dem Foto):  „Abends musste ich den toten Jesus abhängen und auf den Sessel legen. Ich kann nicht schlafen, wenn er direkt im Blickfeld am Fußende so gestorben aussieht.“  Nach der ersten Nacht hatten wir uns dann aneinander gewöhnt.
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Der Blick von meinem Zeichentisch

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Abendbrot
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Gerechtigkeit-Mässigkeit(hä?)-Tapferkeit-Klugheit

Wenn ich wieder zuhause bin, geht es dann auch weiter mit den 100 Tieren.

 

12.Mai

Vergesst sofort wieder das erste Bild. Keine Ahnung, vielleicht war ich noch zu müde, zu hektisch, zu hormonell aufgestaut. Uns verbindet so ne Art Hassliebe, meine Menstruation und mich. Deshalb.
TMI! („TooMuchInformation“, würde G. jetzt kreischen)

Ist auch schon spät. Also, Danke fürs Zuschalten.
Mehr Zwölfer wie immer bei Caro von DraussennurKännchen!

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24. April

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Die Nummer 22/100 der Tiere aus meinem Leben heute ausnahmsweise erstmal hier im Blog.

Heute früh watschelten auf der Weide meiner Stallnachbarin zwei Gänse herum. Pickten mal hier mal da, um den grossen Schimmel herum, und das war so schön anzusehen.
Tatsächlich hatte ich noch nie vorher solche Wildgänse gesehen.

Kurz fotografiert, dann gegoogelt.
Schnell die passenden Bilder gefunden, dann den Namen gesehen,
erst falsch gelesen – klar –  es sind Nilgänse.
Verrückt, dass ich von denen heute zum ersten Mal höre, oder?

Den Rest habe ich erst vorhin nachgelesen.

Jetzt verstehe ich auch, warum letzte Woche ein Gänsepärchen versucht hat, auf den brandenburgischen Kiefern zu landen. Ich dachte erst an so ne Art Blitzevolution. Oder, dass jetzt schon die Gänse durchdrehen. Nicht weiter verwunderlich. Aber das waren die beiden hier. Die brüten offenbar auch auf Bäumen.

Edit: Eine Instagram-Leserin machte mich auf den Artikel in der FAZ aufmerksam.
Da gibt es noch mehr: AchdumeineGüte. Ich habe mir nicht alle durchgelesen, aber die Nilgänse haben dort scheinbar ein eigene Kolumne inzwischen.

 

10. April

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Ich wollte eigentlich die hübschen Frühlingsblümchen zeichnen, die jetzt auch waagerecht aus der Erde wachsen. Alle paar Meter dort, wo die Bäume umgefallen sind, und mit ihren Wurzeln den Boden um 90 Grad gedreht haben.  Ist kompliziert zu erklären und langweilig zu zeichnen.

Deshalb Hunde mit langen Hälsen.

9. April

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100 Tiere aus meinem Leben.

Ich habe bei Instagram der Versuchung dieser 100dayproject-Sache nicht wiederstehen können.
Weil es toll ist, sich selber zu stressen mit Verpflichtungszeichnungen, die man auch einfach lassen hätte können wollen.
Weil sie einen dazu bringen, das Gehirn zu bewegen, in Gegenden, die man sonst nicht so betritt. Und ein bisschen Zwang (bei mir) häufig perfekt ist, um die Mühle der pennenden Kreativität in Gang zu kriegen.
Hundert Tage sind lang.
Aber als mir im Urlaub dieses Thema einfiel, wusste ich: Da könnte ich auch 300 Tiere zeichnen und die Geschichten dazu erzählen.
Bin bei Nummer sieben und liste sie nicht chronologisch auf.
Einfach so, wie ich will. Oh, ich freue mich richtig drauf!

Ihr als treue Blogleser bekommt da oben „Den Blick hinter die Kulissen“. In das Buch zeichne ich alle rein. Zeigen tue ich sie aber vor allem bei Instagram. So ist das eben heutzutage.