12. Januar

Gut ins Jahr gestartet mit den ersten Zwölf.
Ja, wir haben es gut gerade.
Ich weiß das und bin froh drum und dankbar.
Ansonsten seht selbst.
Mehr Zwölfer gibt es wie immer bei Caro von DraussennurKännchen!
Danke fürs Gucken und: Bleibt tapfer.

12. Dezember 2020

Ich hatte es bei der Lesung in Stuttgart versprochen, nicht vergessen und dann aber doch ziemlich viel Anlauf nehmen müssen… (zwei Monate…)…endlich mal wieder die Zwölf des Tages zu zeichnen.
Bittegerne!
Ein Samstag, der weniger der Arbeit, eher dem Rest gewidmet ist.
Ich bereue, der Tante ohne Maske nix gesagt zu haben, bin zur Zeit eher die, die sich an einer Glitzermaske freut. Kräftehaushaltungsmodus.
Habt einen schönen Abend und Danke fürs Gucken.
Mehr Zwölfer wie immer bei Caro von DraussennurKännchen.

14. November

 

Letztens dachte ich mal drüber nach, wie oft wir gesagt kriegen,
das wir echt stark sind.
„Du bist so stark.“
Ich höre das nicht ungern, nein!
Stark ist ein super Wort und ich finde mich selbst oft richtig stark.
(Dann, wenn ich mich von außen betrachte, mit Erstaunen)
Aber auch letztens, da dachte ich:
„Hart“ trifft es manchmal eher.
Sieht stark aus, ist aber nicht unzerbrechlich,
undurchdringlich und was innen ist, kann niemand wissen.
Meist Hohlnis, hehe.

 

 

29. September

Es fing damit an, dass eines unserer Hühner ständig ausbrach.

Erst flatternd.

Dann- Flügel gestutzt, seitlich einen Ast entlang, über den Zaun balancier-hüpfend.
Als der Ast abgesägt ist, kehrt kurz Ruhe ein.
(… auch bei Georg, der bei uns den Garten hegt und pflegt und liebt und nicht gern sieht, dass Beete aufgescharrt und Pflanzen ausgebuddelt werden)

Seit einiger Zeit möchte das Huhn lieber auf dem Baum, statt im Stall schlafen.
Der Yodahahn wirkt zickig in der letzten Zeit.
Vielleicht schnarcht er ja auch? Mausert?
Die anderen Hühner lassen sich jedenfalls nacheinander alle davon überzeugen, dass es viel toller ist, draußen zu schlafen, ganz wild, außer bei Regen.
Jeden Abend also großes Stalltheater, denn es regnet viel zu selten und Marder klettern auch auf Bäume.

Jetzt kräht sie.

Hühnerfeminismus. Feiere ich sehr!

31. Juli

Scan 24imaginary

Fünfter und schon letzter Tag: „Imaginary Animals“.

Tiere zu vermenschlichen finde ich blöd.
Tiere in Anziehsachen zu stecken und zu fotografieren auch eher örgs, meistens.
Ich liebe es aber, sie so wie hier zu zeichnen.
Ist ja nur imaginary.
Und inspiriert von „Hamilton“, dem Musical.
Edwin wäre auf jeden Fall Hamilton.

27. Juli

 

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Was ist eine sehr sehr gute Idee, wenn Montag ist und
man so richtig neu wieder anfängt zu arbeiten?
Erwähnte ich eigentlich, dass ich f e r t i g bin?
Nicht, dass ich nix hätte zum Arbeiten… zum Glück hab ich was!
Aber trotzdem ist eine Instagram-Drawing-Challenge supergut um die Fingerchen aufzuwärmen.
Und ihr habt auch was davon.
Krieg ich direkt ne Woche den Blog voll.
#incrediblecreaturesweek bedeutet,
an fünf Tagen fünf spontane Zeichnungen von fünf thematisch vorgegebenen Tieren.
Heute Tag Eins: Insekten.

 

17. April

Hypnoticdogs

 

Freitag und dann schon wieder Wochenende.
Nach den Ferien.
Montag wieder Schuluhrzeiten, was ich sehr begrüße.
Und die erste schriftliche Abiturprüfung,
so ein Glück, dass das nicht abgesagt wurde, sondern einfach stattfindet.
Der Abiturient wirkt entspannt.

Ich habe,
(gefühlt recht alleine in einer großen Masse von Meinungen und Empfindungen und Empörtheiten )
gar kein kein Bedürfnis, mich zu äussern, in diesen Zeiten heutzutage, wie ich sie gern nenne.

Bin weder sehr kreativ, eher weniger, noch sehr unkreativ, das war schon mal mehr besorgniserregend.
Bin nicht durchgehend verzweifelt, ängstlich, panisch oder depressiv, auch nicht genervt.
Ich tanze nicht in der Küche, weil ich Rücken habe, aber das liegt nicht an, äh diesen Zeiten.
Dolle Erkenntnisse habe ich nicht gewonnen.
Bisschen was verloren.
Mein Hirn ist voll von Handyspam und leer von Handyspam.

Lieblingsidee in diesen Zeiten ist „flexibel denken“.
Und: Energiesparmodus an.

Nun habe ich mich doch geäußert.
Gezeichnet aber nur Hunde, während ich telefonierte.

Guckt mal, mein Lieblingslieblingslieblingssänger,
mit dem Song!
„Learn To Play The Hannon Way“.
Liebe es. So sehr. Ihn auch.

Das
Passt wiederum zum Bild. Ein bisschen.

Bleibt flexibel. Tapfer seid ihr ja schon.