27. September

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Ob ich die jetzt alle genau korrekt gezeichnet habe, weiß ich nicht, wahrscheinlich nicht.
Ich mache sie aber genau so, wie es sein soll…

Mit meinem Yoga ist es so:

Meine Lehrerin bietet an, einem in sechs lose aufeinander folgenden Einzelstunden ein ganz individuelles Programm zu entwickeln. Ich bin überhaupt nicht der Gruppentyp. Und wahrscheinlich auch keine klassische Yoga-Typin. Vor elf Jahren hatte ich genau dies schon einmal gemacht, allerdings mit dem Fokus auf:
Komm mal runter, entspann dich, du musst keine Angst haben, fürchte dich nicht. Das habe ich ziemlich bald nicht mehr gemacht. Eher eine geraucht.

Jetzt geht es eher um meinen angeschlagenen Rücken, meine durch verschiedene Umstände verloren gegangene Mitte und um Lebensmut. Den habe ich durchaus schon vorher gehabt, den Mut, aber ich mag es sehr, ihn mir jeden Morgen neu zu „verordnen“.

Mir fehlen die Fachbegriffe für die Übungen, aber das finde ich ja gerade schön. Gebe ihnen meine eigene Bedeutung. Ich liebe zum Beispiel dieses Vorbeugen, in sich zusammenfal(t)en, in dem ich manchmal erwäge, das Atmen jetzt einfach mal einzustellen, so wenig Luft brauche ich. So wenig will ich. Schlicht liegenbleiben, denke ich dann. Und doch- muss ich mich irgendwann aufrichten und einatmen. Und habe die Kraft, das zu tun. (vgl. dazu letzte Pose letztes Bild…haha!)

Es ist übrigens rein körperlich kein bisschen anstrengend und es entstehen keine tollen seitlichen Muskelstränge in der Bauchregion. Auch das stört mich nicht, weil innere Werte und so ab einem bestimmten Alter ohnehin sexier sind.

3 Kommentare zu „27. September“

  1. Super. Ich komme auch gerade daher… vom Yoga und finde, dass du das sehr gut gezeichnet hast. Mir und meinem Rücken tut es ebenfalls gut. Neuerdings singen wir auch noch ein Mantra …

  2. Finde ich sehr bewunderswert, dass Du das so für Dich durchziehst! Habe ja vor einem Jahr auch mit Yoga angefangen, obwohl ich das eigentlich nie wollte, weil so trendbesetzt – und so, hmmm: ein bisschen zu lila… – und war dann aber doch ziemlich schnell angefixt. Gruppe ist auch nett, sehr schweigsam, was mir sehr entgegenkommt, haha. Und anders als beim Ballett-Workout machen da auch nicht nur 20jährige Top-Models mit. Naja, jedenfalls komme ich jedes Mal mit leichtem Herz und irgendwie schwebend + frisch durchmeditiert aus dem Studio und nehme mir vor, viel mehr von den ganzen Übungen in den Alltag einzubauen – aber irgendwie klappt es doch nur selten bis gar nicht. Was schade ist, weil es ja eigentlich ganz einfach wäre…
    Liebe Grüße, ich meine: Namasté!
    (meine Yogalehrerin ist übrigens ein personifizierter Ganzkörpermuskel)
    Miriam

  3. Das sind ja tolle Zeichnungen, sitze hier und schmunzle. Ich bin eigentlich kein Gruppenmensch, aber Yoga in einer finde ich ganz nett.

…. ich freue mich über deinen Kommentar!

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