1. Dezember

Selmasagt Kopie.jpg

Dieses Zitat.
Oh, wie ich es immer noch liebe. Ich hatte es ans Ende unserer Trauerkarte gesetzt.
Und es trägt fort und fort, liebe Selma. Danke dafür.

28. November

träume.jpg

Jeden Abend vorm Einschlafen rolle ich mich ein, halte mein Kind unsichtbar im Arm und wünsche mir, von ihm zu träumen. Das dauert circa zwei Sekunden, dann bin ich auch schon weg.
Ich träume nie. Naja…. fast nie.

Wenn es- wie in den letzten beiden Nächten- dann so ist, dass ich glaube, die Erinnerung an einen Traum zu fühlen, will ich nicht mehr aufwachen. Tauche immer wieder zurück, suche, denke, hoffe, ihn dort zu finden, im Schlaf wenigstens.
Wo warst du, wie siehst du aus, was hast du gemacht, gehts dir gut, ist alles ok?

Gestern habe ich mich sogar wieder hingelegt, als alle weg waren. (pssst…!)

Aber das klappt leider nicht. Ich klappere vergeblich jeden Winkel meines Schlafes ab. Und wenn ich dann aufstehe, bin ich lebensmüde.
(jetzt nicht im gefährlichen, nur im Wort- Sinn, keine Sorge)

Ist ja nicht so, als hätte ich nicht mal klare Anweisungen gekriegt.
Heute ziehe ich dann auch gleich meine Jogginghose aus und eine richtige an.

14. November

yogaIII.gif

Bei meinen Zwölf hatte ich die Position von der falschen Seite gezeigt.
So besser.
In echt halte ich sie natürlich nicht SO lange. Die halbe Heulschrecke.

25. Oktober

Pippagruseltsichnicht.jpg

Ich habe für Halloween nichts übrig. Also minus.
(nichtsdestotrotz hängen hier natürlich schon ein von Julius toll mit roter Farbe bespritzter Kittel plus befleckter Mundschutz und blutige Gummihandschuhe für das Horrorarztkostüm rum. Nicht, dass ich da zimperlich wäre…)
Das neueste Pippa-Buch hat auch nur ein bisschen was mit Halloween zu tun, ein oder zwei Kapitel lang, un-ge-fähr.  Ich kann es deshalb sehr empfehlen. Ausserdem ist diesmal eine kleine Zeichnung von Artur drin!
Und bin auch noch so nett, drei Exemplare ( mit zu verlosen, pünktlich zum bescheuerten Gruseltag.
Einfach bis zum 28. 10. abends, 0:00 Uhr einen Kommentar (bitte nur) hier unter dem Post hinterlassen.

Edit:

Die drei Gewinner wurden gezogen und schon per Mail benachrichtigt! Herzlichen Glückwunsch, Anna, Viola und Dörte! Liebsten Dank fürs Mitmachen an alle, ach Mann und ist immer so doof, dass so viele nicht gewinnen!

pippa-pepperkorn-7-pippa-pepperkorn-gruselt-sich-nicht

16. Oktober

 

Nachträglich die ZwölfvonZwölf des Oktobers.

Live von der Frankfurter Buchmesse diesmal und daher ganz aussergewöhnlich mit feinen Gastbeiträgen von Frau Knopp (ich soll das Pferd sein) und  Frau Wien. (Danke!)

Ich wünschte, ich hätte noch zwei weitere ZeichnerInnen verpflichtet (…), weil am Ende fehlen mir No 11 und 12. Nicht schlimm, ich war ja auch nicht zum Zeichnen dort, sondern zum Arbeiten. Deshalb musste ich nach dem zehnten Bild auch den Stift weglegen. Es war toll: sehr inspirierend, sehr lustig, sehr voll, sehr lehrreich, sehr ermutigend und zukunftsweisendserfolgreich. Von daher: jetzt schnell ran an die Arbeit.

Mehr 12von12 gibt es wie immer bei DraussennurKännchen! Ach, und: Happy Birthday nachträglich, liebe Caro!

 

10. Oktober

SZKinderseite

Ich hatte mit dieser Illustration für die Kinderseite der Süddeutschen Zeitung schon bei Instagram angegeben… Aber hier nun noch mal in voller Grösse und in scharf.

Das aaame Dier, von dem ich so überheblich behauptete, es könne mich inzwischen mal, von wegen jetzt drüber hinaus und so…, hat dies nicht auf sich sitzen lassen und mich voll  erwischt in der Zwischenzeit. Krach in die Kniekehlen und sich dann von hinten in meinen Magen gegraben, tief und schwer. Ab da dann seine Krallen ins Gehirn wandern lassen. Dumpf. Wie konnte ich nur glauben, es würde mich in Ruhe lassen, das Mistvieh.

Dann ist es plötzlich weg. Zum Glück, denn morgen fahre ich zur Buchmesse. Surfen.

4. Oktober

Hebammenkolumne.jpg

Schon vor Jahren habe ich mal dieses kleine Büchlein gemacht. Und letztens durfte ich die Illustration für die Kolumne der Deutschen Hebammen Zeitschrift zeichnen. Im aktuellen Heft.

Hebammen. Liebe ich.

 

27. September

Yoga1Yoga2Yoga3

Ob ich die jetzt alle genau korrekt gezeichnet habe, weiß ich nicht, wahrscheinlich nicht.
Ich mache sie aber genau so, wie es sein soll…

Mit meinem Yoga ist es so:

Meine Lehrerin bietet an, einem in sechs lose aufeinander folgenden Einzelstunden ein ganz individuelles Programm zu entwickeln. Ich bin überhaupt nicht der Gruppentyp. Und wahrscheinlich auch keine klassische Yoga-Typin. Vor elf Jahren hatte ich genau dies schon einmal gemacht, allerdings mit dem Fokus auf:
Komm mal runter, entspann dich, du musst keine Angst haben, fürchte dich nicht. Das habe ich ziemlich bald nicht mehr gemacht. Eher eine geraucht.

Jetzt geht es eher um meinen angeschlagenen Rücken, meine durch verschiedene Umstände verloren gegangene Mitte und um Lebensmut. Den habe ich durchaus schon vorher gehabt, den Mut, aber ich mag es sehr, ihn mir jeden Morgen neu zu „verordnen“.

Mir fehlen die Fachbegriffe für die Übungen, aber das finde ich ja gerade schön. Gebe ihnen meine eigene Bedeutung. Ich liebe zum Beispiel dieses Vorbeugen, in sich zusammenfal(t)en, in dem ich manchmal erwäge, das Atmen jetzt einfach mal einzustellen, so wenig Luft brauche ich. So wenig will ich. Schlicht liegenbleiben, denke ich dann. Und doch- muss ich mich irgendwann aufrichten und einatmen. Und habe die Kraft, das zu tun. (vgl. dazu letzte Pose letztes Bild…haha!)

Es ist übrigens rein körperlich kein bisschen anstrengend und es entstehen keine tollen seitlichen Muskelstränge in der Bauchregion. Auch das stört mich nicht, weil innere Werte und so ab einem bestimmten Alter ohnehin sexier sind.