himmel

Weihnachten war es meist grau und dunkel und sehr sehr nass. Aber wenn der Regen kurz nachließ, passierte dieses Himmelsdings. (meist an der Pferdepfütze, äh -koppel….)

Kleine Grüsse und gewaltige Antworten auf die Frage, ob Düsternis ewig ist. Was Hoffnung bedeutet. Und wie schön der Himmel wohl ist.

Kommt gut durch die Dazwischentage.

Edwin und Ferdinand

Edwin hat nie davon gehört, dass Ferdinand einer der gefürchtetsten Hunde der Rehwiese ist. Wegen dem wir schon zweimal die Hundehaftpflicht wechseln mussten. Der den lieben Karlsson mal skalpiert hat und von uns in den letzten elf Jahren  schon häufig verteufelt wurde. Ein echtes Raubein. Und nun kommt dieser kleine Whippet und überschüttet ihn mit Liebe und Hundezärtlichkeit. Komplett unvoreingenommen. Eine gute Entscheidung. Also, ein Hundebaby zu haben.

Beim Durchsehen muss ich euch aber auch noch das hier zeigen. Weil Ferdinand nicht nur Raubein ist und war. Quatsch.

13. Dezember

    

Ein paar Bilder von der Ausstellung.
War schön.
Am Tag zuvor wünschte ich, ich hätte sie nicht gezeichnet.
Nicht zeichnen müssen.
Aber wie meine Freundin meinte: Du machst einfach was Schönes draus.
Danke Allen, die da waren. (meine Mama!) 
Danke Kai, für die Idee …. einfach mal ne Ausstellung zu machen. (haha!)
Jetzt sprenge ich mal extra den Rahmen, scheiss auf das vorgegebene Design 
und platziere hier den allerfettesten Wal.
Um 19:00 Uhr. 
That their light always shine.
Für Nils und für alle Kinder, 
grosse, kleine und ganz kleine, die schon gehen mussten.
Zünden wir eine Kerze an.
Oder hundertneunundfünfzig.
Ich bald dreihundertfünfundsechzig.

29. September

Es ist oft da, das Rotkehlchen,
nicht immer, aber meistens hüpft es irgendwo rum.
Und wenn wir nicht auf der gelben Bank sitzen,
ist sie wohl sein Lieblingsplatz.

2. September

Toskana.
Mittwochs überlegt, doch noch in den Urlaub zu fahren.
Zum grossen Glück unfassbar nette Haus-und Tiersitterinnen von heute auf morgen gefunden.
Freitag abends die letzte Buchung über Airbnb getätigt.
Samstag losgefahren.
Über Florenz, dann in die Maremma und an die Küste der südlichen Toskana.
Julius, Greta, Artur, Arturs Freundin, wir beide und Nils natürlich.
( ja, tote Kinder verreisen mit)
Zwei volle Wochen.
Es war so gut. Wir waren dem Himmel so nah. Und uns.
Abenteuer, Wildnis, Sonne, Trauer, Meer, Gewitter, Steine, viel Wein, Freude, Spass, Tränen, Sternschnuppen, Kirchen, Berge, Himmel, Wolken, Lachen, Liebe.
Nach Italien wollten wir eigentlich nie.
Ich könnte sofort wieder los.

Foto: von Greta