16. Oktober

 

Nachträglich die ZwölfvonZwölf des Oktobers.

Live von der Frankfurter Buchmesse diesmal und daher ganz aussergewöhnlich mit feinen Gastbeiträgen von Frau Knopp (ich soll das Pferd sein) und  Frau Wien. (Danke!)

Ich wünschte, ich hätte noch zwei weitere ZeichnerInnen verpflichtet (…), weil am Ende fehlen mir No 11 und 12. Nicht schlimm, ich war ja auch nicht zum Zeichnen dort, sondern zum Arbeiten. Deshalb musste ich nach dem zehnten Bild auch den Stift weglegen. Es war toll: sehr inspirierend, sehr lustig, sehr voll, sehr lehrreich, sehr ermutigend und zukunftsweisendserfolgreich. Von daher: jetzt schnell ran an die Arbeit.

Mehr 12von12 gibt es wie immer bei DraussennurKännchen! Ach, und: Happy Birthday nachträglich, liebe Caro!

 

10. Oktober

SZKinderseite

Ich hatte mit dieser Illustration für die Kinderseite der Süddeutschen Zeitung schon bei Instagram angegeben… Aber hier nun noch mal in voller Grösse und in scharf.

Das aaame Dier, von dem ich so überheblich behauptete, es könne mich inzwischen mal, von wegen jetzt drüber hinaus und so…, hat dies nicht auf sich sitzen lassen und mich voll  erwischt in der Zwischenzeit. Krach in die Kniekehlen und sich dann von hinten in meinen Magen gegraben, tief und schwer. Ab da dann seine Krallen ins Gehirn wandern lassen. Dumpf. Wie konnte ich nur glauben, es würde mich in Ruhe lassen, das Mistvieh.

Dann ist es plötzlich weg. Zum Glück, denn morgen fahre ich zur Buchmesse. Surfen.

27. September

Yoga1Yoga2Yoga3

Ob ich die jetzt alle genau korrekt gezeichnet habe, weiß ich nicht, wahrscheinlich nicht.
Ich mache sie aber genau so, wie es sein soll…

Mit meinem Yoga ist es so:

Meine Lehrerin bietet an, einem in sechs lose aufeinander folgenden Einzelstunden ein ganz individuelles Programm zu entwickeln. Ich bin überhaupt nicht der Gruppentyp. Und wahrscheinlich auch keine klassische Yoga-Typin. Vor elf Jahren hatte ich genau dies schon einmal gemacht, allerdings mit dem Fokus auf:
Komm mal runter, entspann dich, du musst keine Angst haben, fürchte dich nicht. Das habe ich ziemlich bald nicht mehr gemacht. Eher eine geraucht.

Jetzt geht es eher um meinen angeschlagenen Rücken, meine durch verschiedene Umstände verloren gegangene Mitte und um Lebensmut. Den habe ich durchaus schon vorher gehabt, den Mut, aber ich mag es sehr, ihn mir jeden Morgen neu zu „verordnen“.

Mir fehlen die Fachbegriffe für die Übungen, aber das finde ich ja gerade schön. Gebe ihnen meine eigene Bedeutung. Ich liebe zum Beispiel dieses Vorbeugen, in sich zusammenfal(t)en, in dem ich manchmal erwäge, das Atmen jetzt einfach mal einzustellen, so wenig Luft brauche ich. So wenig will ich. Schlicht liegenbleiben, denke ich dann. Und doch- muss ich mich irgendwann aufrichten und einatmen. Und habe die Kraft, das zu tun. (vgl. dazu letzte Pose letztes Bild…haha!)

Es ist übrigens rein körperlich kein bisschen anstrengend und es entstehen keine tollen seitlichen Muskelstränge in der Bauchregion. Auch das stört mich nicht, weil innere Werte und so ab einem bestimmten Alter ohnehin sexier sind.

14. September

allesoksoweit

Dies die Geschichte zu Bild Nummer 10 am Zwölften. Hätte dort den Rahmen gesprengt und das Format auch. Dachte aber, ich reiche sie nach.

Das Leben geht schon so. Nur diese blöden Löcher überall.

30. Juni

Badeanzug

 

Mein Handy war dann plötzlich alle, so konnte ich leider kein Selfie machen.
Besser so, denn dies ist sicher auch die vorteilhaftere Perspektive.

(Ich finde, es kann jetzt aber auch aufhören. Und mein Mitgefühl all denen, deren Keller, Schuhe  und so vollgelaufen sind. Und deren Hunde in die Wohnung Pipi machen, weil sie nicht rauswollen.)

29. Juni

regen

Ich mag apokalyptisches Wetter. Hier schüttet es seit Stunden. Auf der Zeichnung ich beim Pferde von der Wiese holen, vorhin.
Gleich plane ich, mir für den Stalldienst einfach nen Badeanzug anzuziehen. Bild folgt.

Der Strich ist magically* aufs Papier geraten und wurde deshalb nicht weggephotoshopt**.

 

*Wir achten darauf, englische Begriffe ganz natürlich in unsere Sprache einfliessen zu lassen, damit die Kinder quasi **multilingual aufwachsen.