16. September

triggern

Im Zusammenhang mit dem Teilen und Weiterleiten von Artikeln oder Geschriebenem von mir oder über mich,
gab es jetzt, ab und zu, sogenannte „Trigger-Warnungen“.
Da wird dann sehr fürsorglich gewarnt, dass tote Kinder im Text vorkommen.

Es gab auch Kommentare, die sich eine Trigger-Warnung gewünscht hätten.

Mir fehlt gerade die Zeit es zu entwerfen, aber ich wünsche mir so ein Shirt-Design.

Dies fand ich nett.

Passt auf euch auf und sorry for triggering ab und zu without warning.

 

 

11 Kommentare zu „16. September“

  1. Drehen wir den Spieß doch mal um: Eltern mit Babys dürfen bitte nicht mehr einfach so mit dem Kinderwagen durch die Straßen fahren – das würde Eltern, die gerade ihr Baby verloren haben, doch zu sehr triggern. Oder Schwangere! Wie können die nur einfach so durch die Gegend laufen?! Nur mal so zwei kleine Beispiele…
    Liebe Grüße von Frau Frosch

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  2. Ich musste leise schmunzeln über den Wunsch nach einer Triggerwarnung ! mir tut es gut eine schöne Nachricht für mich mit lächeln zu lesen und bei einer , die mich tief schmerzt meine Tränen laufen zu lassen, gleichgültig wo oder wann. Bin immer dankbar mich zu spüren !

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  3. So ein Quatsch! Wer zwingt denn die Leute, Deinen blog zu lesen! Ob die auch keine Nachrichten sehen und Zeitungen meiden? Für mich war das Wort übrigens neu – und ich habe auch nicht vor, es zu lernen!

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  4. Ich weiß nichts über die Kontexte und die Hintergründe Melanie von denen
    du schreibst. Deswegen dazu kein Kommentar. Eher ein Kommentar zu den Kommentaren.
    Ich kenne Triggerwarnung aus dem akademischen Kontext und von sozialen Bewegungen.
    Ich kenne sie in Bezug zu Rassismus, Feminiziden, Homophobie, Ableism…
    und den Schutzgedanken hinter „Trigger“ Menschen nicht zu retraumatisieren.
    Mir ist auch die Metaphorisierung von Wörtern bewusst.
    Doch unter den Tisch kehren würde ich den Begriff nicht, betroffene Menschen haben
    zu lange dafür gekämpft…

    Liebe Grüße in die kleine Runde,
    Katrin

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    1. Liebe Katrin!
      Natürlich ist es so, dass Triggerwarnungen sinnvoll sind, bei Inhalten, die potentielle traumatische Auslöser enthalten.
      Wie bei so vielen Dingen kriegte ich bei den ersten Hinweisen auch eher ein schlechtes Gewissen, nach dem Motto, ohweh, muss man Menschen vor Kram, wie dem, den ich schreibe oder erlebe (und den auch noch gefiltert!
      Bemühe mich ja immer darum, nicht zu krass zu werden) schützen?
      Dann, nach längerem Nachdenken und wiederholten „Warnungen“ bin ich kurz wütend geworden. Auch typisch.
      Ich gehe mal davon aus, dass ich keine verwaiste Mütter oder Väter oder Geschwister triggere.
      Überhaupt keine Trauernden.
      (falls doch, bitte melden, rein aus Interesse)
      Kann ich die in Panik, Angst oder Schlimmeres stürzen? Erneut runterziehen. Wohin denn?
      Keine Ahnung, ob ich manchmal so schwere Kost schreibe.
      Ich werde nicht ausfallend, zeige keine Leichen und jammere auch nicht viel. (Versuche es)
      Mein T-Shirt mit der Triggerwarnung soll eher eine Anspielung darauf sein, dass ich natürlich voll bin, mit verstörenden und angstauslösenden Inhalten. Im Grunde bin ich ein personifizierter Trigger, wenn man mich falsch anspricht.
      Hehe.
      Ich bin sehr froh über deinen Kommentar hier, denn er ist sehr wichtig hier im Kontext.
      Und gibt mir die Möglichkeit, mich besser zu erklären… wo ich schon drüber nachgedacht hatte, aber dann zu faul, äh….geschäftig war.

      Ganz liebe Grüße!

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  5. Wie großartig, danke dafür!
    Es gibt auch genug von (was auch immer Betroffene) die sich schon Jahre gegen Triggerwarnungen wehren. Vorsichtig sein müssen wenn eine erzählt worüber man eh besser schweigen soll… Ich hab eh schon lange das Gefühl dass es mehr darum geht, dass nicht Betroffene sich so fühlen können, als würden sie alle mit denken und schützen können.

    Ich nehme das tshirt!

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…. ich freue mich über deinen Kommentar!

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