5. Dezember

Ich habe Instagram von meinem Handy entfernt, weil ich mich manchmal dabei ertappe, wie ich einfach zehn Minuten in einer Bewegung einfriere, um mir ein buntes Bild nach dem anderen anzugucken. Können auch mal dreissig sein. Es ist eben nunmal wahnsinnig und unheimlich lehrreich.

Aber die Zeit, die ich dafür aufwende, mich mit diesen Bildern und den Leben der anderen zu beschäftigen, die fehlt mir in meinem eigenen gerade.
Ich glaube, wenn man nicht nur guckt, sondern auch darüber nachdenkt, was man sieht und über das hinausdenkt, was man guckt, dann kann es manchmal ein bisschen viel werden. (mit dem Lernen meine ich)
Jedenfalls ist das bei mir so. Wie Gehirnüberdehnung.

Letztens habe ich nicht mal gemerkt, wie mir die dreckige Socke in den Hintern gebissen hat.
Gehirnüberdehnung.jpg

Aber eins habe ich voll vergessen:
Am 8. Dezember ist Worldwide Candle Lighting und ich möchte so gern wieder ein Kerzentiertreffen machen. #kerzentiertreffen2019
Da muss ich dann wohl mal ganz ganz kurz zurück zu Instagram.
Aber nur um allen Bescheid zu sagen, und für den Tag.

Und ich habe mir dazu was Cooles überlegt:
Wenn ich morgen im Büro bin, stelle ich hier einen Link ein, zu einem Ordner mit allen 365 Kerzentieren.
Bis einschließlich Sonntag kann man sich dort eins oder zwei,
meinetwegen auch drei runterladen.
Zum Zeigen, Ausdrucken, Hinhängen, Verschenken, was man mag.
(natürlich nur für den Eigenbedarf- jetzt nicht auf dem Weihnachtsbasar der Schule als Postkarten verscherbeln…oder sowas, ist ja klar)

Und jetzt weiß ich gerade leider nicht, wem ich alles die Fotos von Henri und Edwin auf dem Esszimmersofa zeigen soll, damit sie auch gebührend viel für süß befunden werden.

Bis morgen.

7 Gedanken zu „5. Dezember“

  1. Geht mir auch manchmal so mit Insta. Und momentan ist so viel reales Leben da, dass ich gar nicht dazu komme. Was mir auch leid tut, denn die bunten Bildchen sind ein bisschen Entspannung und animieren mich auch wieder zu Dingen im realen Leben.
    Lassen kann ich es noch nicht. Aber ich lasse mich daran erinnern, wenn ich zu lang unterwegs bin. Und schaffe es meistens es dann weg zu legen.
    Schwieriges Thema. Trotz allem. Bin damit auch noch nicht durch wie man merkt.
    Einen schönen Abend und bis zum 8.ten
    Bettina

  2. Ich liebe den Begriff Gehirnüberdehnung!
    Kenn ich auch! Übe mich gerade im „Handy stundenlang achtlos in der Ecke liegen lassen.“ Ich freue mich auf 8ten. Danke für die tolle Kerzentiermöglichkeit <3
    Und bitte: Insta abdrehen okay, interimsmässig zur Dehnungsschrumpfung. Aber den Blog bitte behalten! Den brauch ich fürs Lesen, Stöbern, Schmunzeln, Denken und so.
    Ruhige Weihnachten euch Lieben!
    Alles Liebe aus Graz,
    Anna

  3. Das mit gucken, schauen, überrennen kenn ich, auch ohne Instagram, hab ich nämlich ganz bewusst nicht. Aber selbst beim Blogs durchschauen erwische ich mich dabei…hechel, hechel, noch einen, dabei fast vergessen, was ich mir am Anfang angesehen und gelesen hab!
    Danke für die Kerzentiere!
    Danke für so Begriffe wie Gehirnüberdehnung.
    Liebe Grüße
    Nina

  4. Gehirnüberdehnung passiert schnell und man muß es dann genüsslich wieder einschnappen lassen. Ich herze Dich und denke am 8. an Dich! Deine Rike

  5. Könnte ich sein:))) Ich verharre auch regungslos in solchen Positionen, aber nicht bei instagrääm , sondern meistens beim Reportagen ansehen. Oder Wehwehchen googeln. Oder, warum Hunde Fuchskacke lieben. Mein neues Handy hat mich gerade darüber informiert, dass ich heute 3 Stunden Bildschirmzeit hatte und das Ding 93x aktiviert habe. Bin ich ein Assi! Die Zeitbegrenzungs-App sollte ich nicht meinen Kindern, sondern mir auferlegen. Es war mir ü b e r h a u p t nicht klar, dass es so viel Zeit ist. Zu meiner Freude hat das Handy aber auch gezählt, dass ich 10124 Schritte gegangen bin. . . immerhin etwas.
    Euch eine ruhige, besinnliche Adventszeit! Alles Liebe!

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