15. August

MidwivesforfuturePSD

Viele IllustratorInnen haben kleine feste Aufträge, die super sind, weil sie ein kleines, festes Einkommen sichern.

Habe ich echt mal gesagt,
ich würde lieber Artikel der Internationalen Fachzeitschrift für Fleischverabeiter illustrieren,
als süße Babys, glückliche Mamis und dicke Milchbrüste für die Kolumne der Hebammenzeitschrift?

Nein! Das muss schon ewig her sein. (sowas würde ich nichtmal nie denken)

Riesendank an alle dort!

 

 

 

 

14. August

Kniffelschmetterlinge.jpg

Julius hat entdeckt, das es ihn sehr gut von der Würfelwartezeit und einer eventuell drohenden Niederlage ablenkt, wenn er während unserer abendlich ab und zu stattfindenden Kniffelrunde in sein Heftchen malt.
Und er zeichnet super!
Kniffel-Niederlagen sind nicht mein Problem, aber nebenher zu kritzeln perfekt.
Was, ist so toll piepegal.
Hier: Malmichmalalsschmetterling.

2. August

Banana.jpg

Zumutung und Zu-Muten liegen nah beieinander.

So ähnlich habe ich vorhin einen Kommentar beantwortet und musste sofort an das Buch denken, dass mir
Ina Milert schon vor einer ganzen Weile geschickt hat.
Ich habe ihr versprochen, darüber zu schreiben, damit möglichst viele davon erfahren und es lesen.
Dann wusste ich nicht, wie.
Sie schreibt darin, wie sie ihre Tochter Lea verlor.
Es soll kein Ratgeber sein, wie sie zu Beginn schreibt, sie möchte ihren Schmerz und ihr Erlebtes teilen, um damit vielleicht anderen Trauernden zu helfen.
Nach zehn Jahren traut sich die Autorin, die Tagebücher ihrer verstorbenen Tochter zu lesen und mit in ihre Erinnerung einfließen zu lassen.
Es ist nicht nur ihr Buch, auch das von Lea.

Schwer zu lesen, und am liebsten möchte man es jedem ersparen.
Aber es ist echt. Von einer sehr sehr mutigen Mutter sehr gut geschrieben.
Danke, dass ich es lesen durfte!
Ich verlinke es ausnahmsweise über Amazon. Hier.

Eine andere Mutter schreibt auf Facebook täglich darüber,
was genau vor einem Jahr mit ihrem Sohn passierte.
Ich schaue jeden Tag zu.
Und mir wird jeden Tag ganz anders.

Hinsehen, mitfühlen und mitmuten.

Dafür habe ich heute die Zeichnung nicht passend zum Text gemacht.
Wäre sonst zu hart.

1. August

ArschlochIII
Menschen im Gespräch ungefragt mein totes Kind ins Gesicht zu ballern,
wie einen Hammer,
k a n n   unter Arschlochsachen fallen.
Manchmal mache ich das extra und verspüre eine gewisse Häme,
wenn die Unterhaltung damit beendet ist.

Gab aber auch schon, dass der andere nur nickte und meinte:
Ja. Mein Vater hat auch immer gesagt, er hat vier Kinder, obwohl mein Bruder gestorben ist.
Und weiter fragte.
Oder andere gute Sachen, so in der Art.
Das ist dann eine Arschlochsache-Ausgehebelt.

30. Juli

Reitschule

Viento war eine Woche lang, knapp vierhundert Kilometer weit,
zu einem Bildungsurlaub in der Reitschule Horstmann.

Und wir haben viel viel viel gelernt.
Mal ganz davon abgesehen, fünf Stunden ohne Pipipause mit Hänger auf der Autobahn zu fahren. (ging gut!)

Und wir haben natürlich das Pferdekind besucht!

25. Juli

Jetzt habe ich seit gestern nachgedacht, was für Arschlochsachen ich bisher gemacht habe, weil ich dachte/denke, ich darf alles.

Tja. Bin zum Schluß gekommen, ich d a r f alles. Haha.

Fremde kleine Kinder durch gemeine Grimassen verstören, weil sie mich zum falschen Zeitpunkt angucken, mache ich sowieso schon lange nur noch ganz selten.

Kinderschreck.jpg