14. Januar

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Was ich heute so rumdachte.

Er- Innern.  Kommt das von innen?
Kann man Erinnerungen falsch erinnern?
Sind Erinnerungen verkehrt, wenn Zeit sie verändert?
Ist es wichtig, Erinnerungen festzuhalten oder dürfen sie sich ruhig bewegen?
Winden sie sich aus zu fester Umarmung?
Nutzen sie sich ab?
Bleiben sie in echt lebendig?
Zweidimensional? Oder drei? Oder multi?

Wie nett, dass der Klecks sich im Scan als Herz entpuppt.

 

3 Gedanken zu „14. Januar“

  1. Das sind alles sehr schöne Fragen, über die ich seit gestern immer wieder nachdenken musste.
    Ja, „erinnern“ kommt von „innen“, siehe https://www.duden.de/rechtschreibung/erinnern–> Herkunft, ahd. innaro / inwendig.

    Ja, man kann auch „falsch“ erinnern, da Erinnerungen ja nicht real sind. Falsch in dem Sinne, dass sie nicht exakt das Vergangene wiedergeben, da sie ja immer im gegenwärtigen Moment neu kreiert werden. Erinnerungen sind nicht real sondern Illussionen … auch wenn diese vielleicht sehr realitätsnah sind.

    Für mich ist es wichtig, Erinnerungen festzuhalten und auch sich immer wieder neu zu erinnern, immer wieder neu in Vergangenes zurückzukehren … immer wieder aufs Neue hinzusehen, auch wenn es schmerzt. Es sind für mich wichtige Schritte im Verarbeitungsprozess. Daher nutzen Sie sich für mich nicht ab. Im Gegenteil. Sie werden dadurch sogar … voller, reicher, größer, lebendiger.

    Danke für die Gedankenanstöße, liebe Melanie!

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