15. Juni

Pflanzen

Ein paar Töpfe. Ohne Hintersinn, ist auch wichtig, zwischendurch. Gibt es das Wort Hintersinn? Ohne tiefere Bedeutung meine ich. Tiefenwirkung, Sinnbefüllt. Ohne das.
Erdreich allerhöchstens.

 

13. Juni

Letzten Sonntag habe ich ja beim Bücherpicknick im Volkspark Potsdam eine Art Malkurs gemacht. Also – Es sollte eine Lesung sein, ich durfte mir aber komplett alleine überlegen, was ich mache mit meiner Zeit (Danke dafür an die Veranstalter…).

Und ich wollte unbedingt was mit Rittern machen.

Ich habe was vorgelesen zu Beginn, das könnt ihr hier nun nachlesen.

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Ich will euch heute zeigen, wie ich Ritter zeichne und mit euch zusammen welche zeichnen.
Vielleicht kann ich euch ein paar Tipps geben, vielleicht habt ihr ja ein paar neue Ideen für Ritter, die ich noch nicht kenne.
Ich lese euch jetzt erst eine Mini-Geschichte vor, weil ich will, dass ihr wisst, wieso ich im Moment so verrückt danach bin, Ritter zu zeichnen, in allen Formen und Figuren.
Ist ja nicht so, dass wir hier nicht auch Pferde, Ponys oder Pippa Pepperkorns malen könnten zusammen….
Könnten wir auch- machen wir aber nicht.
Ausser vielleicht Ritterpferde und Ponys und Ritter-Pippas.
Also:
Als ich das letzte Mal hier in diesem Park war, eigentlich an genau derselben
Stelle wie jetzt gerade, da war mein kleiner Sohn Nils auch mit. Er war da drei Jahre alt. Das war  fast genau vor zwei Jahren, auch am Anfang vom Sommer.
Wir waren bei dem grossen Ritterfest, Nils, sein grosser Bruder Julius und ich.
Meine anderen beiden Kinder, Greta und Artur sind schon älter und die hatten etwas anderes vor.
Wir sind hier im Park rumgelaufen und haben uns alles angeguckt.
Und wir haben zwei Schwerter und zwei Schilde aus Holz gekauft und für Nils noch einen Helm.
Das war ein wunderschöner Tag, die beiden Jungs sind barfuss auf den Wiesen rumgerannt und haben wild gekämpft.
Am nächsten Tag sind wir ins Krankenhaus gegangen, denn Nils war krank.
Nicht normal krank, wie alle Kinder mal krank sind, er hatte eine Leukämie, das ist Krebs im Blut.
Klar hatten wir im Krankenhaus das Schwert und den Schild immer dabei.
Und er war auch sehr tapfer, tatsächlich wie ein echter Ritter.
Er musste viele Dinge machen, die weh tun, Angst machen und nicht schön sind.
Alleine diese riesigen Tabletten zu schlucken war eine Mutprobe, die er jeden Tag machen musste.
Ihr ahnt es schon.
Nils ist kurze Zeit später noch im selben Sommer gestorben.
Das ist ganz plötzlich passiert. Niemand hatte damit gerechnet.
Man kann nicht erklären, wie es sich anfühlt, wenn jemand stirbt, den man so sehr geliebt hat.
Vielleicht kennt es jemand von euch, oder ihr kennt jemanden, der es kennt.
Man ist traurig und unglücklich und findet den Tod sehr sehr grausam und ungerecht.
Es ist die allergrösste Ungerechtigkeit der ganzen Welt.
Wir haben ziemlich viel gekämpft in der letzten Zeit.
Und wir haben das auch ganz gut hingekriegt.
Mit viel Hilfe von Freunden und unserer Familie und unseren Tieren.

Wir hatten auf unserem Friedhof, wo Nils seinen Platz hat, ein Rotkehlchen,
das eine Zeitlang immer da war, wenn wir kamen.
Als würde es uns kennen und begrüssen. Eigentlich hat es nicht viel gemacht,
aber wir mussten jedes mal lachen, wenn es auftauchte.

Das war mein erster kleiner Ritter, der für und mit uns gegen die Traurigkeit kämpfte.
Dann mein weisses Pferd Viento. Auf ihm ist Nils früher samt Laserschwert durch den Wald geritten und wollte Wildschweine bekämpfen.
Zack, das erste Ritterpferd. Er hat mich sehr oft getröstet.
Tinka, unsere kleine Ponydame, ist auch eine richtige Ritterin, stolz und stark. Sie würde alles tun, um Greta, Nils grosse Schwester, froh zu machen.

Ich fing also an, in dieser letzten Zeit, fast jeden, der mithilft, die Welt etwas heller zu machen, im Kopf und dann auf Papier in  einen Ritter zu verwandeln.
Vielleicht ist das ein bisschen verrückt, aber es funktioniert irgendwie.
Weil es einen erstmal zum Lachen bringt- und Lachen ist immer gut-
und weil es auch eine kleine Wahrheit enthält. Ganz alleine schafft man es nicht, grosse Ungerechtigkeiten oder grosses Unglück zu besiegen. Da  braucht man ein ganzes Heer an Freunden und Wegbegleitern. Ob die nun echt, ausgedacht oder echt mit Helm sind, ist egal.
Hauptsache, man gibt nicht auf zu kämpfen.
Und ich glaube ja fest an den Satz: In der Fantasie geht alles. (Dank Tinee übrigens)
Deswegen:
Würde ich mich sehr freuen, wenn ihr Lust hättet, euch mit mir zusammen jetzt
die verrücktesten, mutigsten und lustigsten Ritter auszudenken und zu zeichnen.
Für in Situationen, wo man sie brauchen kann.
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Ritterbahnhof

Ob man Kindern sowas zumuten kann und sollte, war natürlich die Frage. Ich hatte drei Generalproben. Georg meinte….. mmmmh. Schwer. Meine Mutter meinte…. klar, unbedingt, du darfst bloss nicht so heulen wie jetzt dabei (Habichnicht). Die grossen Kinder hatten keine Lust, sich das überhaupt anzuhören…. und Julius, mein letzter Proband, und Malprobenversuchskind, der Erfinder der Ritterbohne (s.o.), der fand es …. super, Mama.

Guckt doch bitte mal, was für Ritter die Kinder gemalt haben. Die sind so so so cool. Danke.

12.Juni

Mann muss auch die Zwölfer zeigen, die mässig geworden sind. Altes Zwölfer-Gesetz. Die sind heute nicht gerade aus mir g e f l o s s e n sagen wir es mal so.

Mehr gibt es wie immer bei Carl (ich meine natürlich Caro!!! ; ))von DraussennurKännchen.

#femalepowerchallengede 4

Frage 4: Dieses Lied macht mich stark

femalechallenge4

„Yeah! Meine Lieblingsfrage, wegen der ich eigentlich nur mitmache (hehe) und die sich mit der Feminismusverneinung aus der vorherigen leider beisst.
Also….: Lautsprecher an! Die machen (haben mich) stark (gemacht)

Und das hier:

Die ganze Platte, die früher „Die Grips-Parade“ hiess, habe ich in teuer gefunden: Hier. Sonst nur noch Diese, mit einigen der feinen Lieder und noch anderen.

Das ist auch so schön:

Eine meiner Hymnen seit Silvester 2015 ist dies:

Joa.
Aktuell liebe ich das hier:

Lieder sind verrückt gute Starkmacher. Das steht fest.

Hier noch eins für Großstadtkinder (das war mein absolutes Lieblingslied früher!)

Jetzt ist aber Schluss. Hach, das hat Spass gemacht. Danke für eure Aufmerksamkeit

#femalepowerchallengede 3

Frage 3:  Feminismus ist für mich….

„Feminismus ist ein Wort, dem ich mit Vorsicht begegne. Tja, vielleicht weil ich zu unpolitisch, vielleicht weil ich ahnungslos bin. Ich bekomme davon immer dieses lilafarbene Geräusch im Ohr.

Könnte man sich nicht auf Humanismus einigen?

Wahrscheinlich bin ich in echt per Definition eine Feministin, würde mich aber nie als solche bezeichnen.“

femalechallenge3

#femalepowerchallengede 2

Frage 2:    Das liebe ich an mir

„Ich liebe mein Starksein. (nie hätte ich jemals gedacht, wie stark ich bin)
Meine Wut. Meinen trauriges Herz.
Wie ich, wenn ich nur genau genug hingucke, in einem Kackhaufen den Zitronenkern finden kann.
Und sogar bereit bin, ihn rauszupulen.“

femalechallenge2

#femalepowerchallengede 1

Vorab: Ich bin spät dran mit dieser Aktion (wie man an den Daten sieht….) Und ich bin auch nicht auf Instagram damit dabei. Also nicht richtig. Ist mir zu viel Text für meine Bilder-App. Ihr wisst schon. Naja, aber weil ich die Fragen-Aufgaben so gut fand und weil ich mir über manche davon eeeewig Gedanken gemacht habe, habe ich es dann doch irgendwann aufgeschrieben. Das ganze ist initiiert von Kea-schreibt.de. (Danke dafür!) Und ist mit seinen unterschiedlichen Beiträgen ein ganz grosser Highlight. (für die, die Instagram haben ….) Weil einfach so tolle Texte dabei sind.

Dies sind die Themen:

femaleempowermentchallengeDE-e1496383857286

Und ich starte jetzt. Hier.

 

Frage 1:    Diese Frau bewundere ich

„Be-wundern. Wie Wunder oder wie wundern? Mit dem Bewundern-Begriff habe ich es nicht so.
Weil der Bewundernde (sorry, die Bewundernde) sich mindestens eine Treppenstufe drunter stellt.
Weder werde ich gerne bewundert. Oh Wunder. Noch bewundere ich ohne Vorbehalt.
Wen ich liebe? Aus Bewunderungsgründen?
Meine Freundin Lea. Das stärkste Mädchen der Welt. Dieser und der anderen Welt.
(oh, und die findet es richtig blöd, bewundert zu werden, haha- issaberso!)
Astrid Lindgren. Für die Welt, die sie geschaffen hat.
Maria. Ohne viel religiöses Gerede. Die wichtigste Frau der Welt.“

Femalchallenge1

7. Juni

 

256Fuchsstute

255Fohlen

254StutemitFohlen

253Schimmelpferd

Zweihundersechundfünfzig. Fehlen also noch. Ähm. Oh! Nur noch Hundertneun!

Letztens habe ich dem Kinderhospiz in Mannheim ein paar Kerzentier-Motive zur Verfügung gestellt, die sie sich ausgesucht hatten. Sie haben ganz schöne Karten drucken lassen, für den Eigenbedarf. Ich habe mich so doll darüber gefreut und mag die Idee, dass Kerzentiere weiterverschenkt werden, sehr. Danke!