Der Habicht und der Hahn

Ab heute ist Der Habicht und der Hahn von Käpn Peng mit meinen Bildern in jedem gutsortierten Buchladen erhältlich!

Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben ZUVIEL gezeichnet, so wie dieses Bild dort oben, weil ich mich mit den Seiten verzählt hatte und es irgendwie lange niemandem auffiel.
Hahaha!
Chaos deluxe.
Vor und hinter der Bühne.
Danke dem huckepack Verlag und dem Mairisch Verlag für die Zusammenarbeit
und Danke Robert für die Steilvorlage!
Jedenfalls ist es echt schön geworden und ich darf verraten, dass sie sich am Ende kriegen, die Vögel.


Ein Jahr NILS-Buch

Mein NILS- Buch ist heute vor einem Jahr offiziell erschienen.

Und weil das auf jeden Fall ein Grund zum Feiern ist, lade ich euch alle herzlich zur Party ein. Ich denke seit gestern drüber nach, was und wie ich darüber schreiben soll.
Und verfasse im Kopf Romane, die den Rahmen aber leider sprengen würden. Hab gewissermaßen keine Rede unter zweieinhalb Stunden vorbereitet.
(…)
Aber ich möchte heute ein signiertes Exemplar verlosen.

Mitmachen könnt ihr, indem ihr einen Kommentar unter diesem Post hinterlasst.

Bei Instagram gibt es auch noch eine zweite Chance. 
(Ja, ich verlose insgesamt zwei Bücher)

Kommentare bis zum 4. September 23.59 Uhr werden berücksichtigt!

Edit: Die Gewinnerin wird gezogen, es ist Ulla!

Liebsten Dank an alle fürs Mitmachen und die lieben vielen Kommentare. Ich hätte am liebsten euch allen eins geschickt. (Das Schwierige an Verlosungen)

mittwoch

selbstdarstellendes Portrait meines momentanen Ich-Zustands. Mit Flecken.

Ich mache kein Instagram mehr
(bis auf kleine Ausnahmen und häppchenweisen Konsum während meiner Mittagspause)
und hier ist es auch still. (aber das ist ja nix Neues)
Mir ist es zu viel, selbst diesen Text hier zu schreiben, finde ich voll mittwoch.
(bin btw jugendsprachlich uptodate, wie ihr seht)

Und trotzdem will ich es gern erklären, vielleicht um es mir selbst zu erklären.

Diese Parallelwelt namens Internetz ist mir zu laut geworden, zu voll, zu bescheuert.
Klar gibt es noch die guten und netten, die vernünftigen, schlauen und schönen Stellen.
Aber um die aufzusuchen, muss man an so mega-viel Müll vorbei.
Und wenn ich mich dann rechts und links umgucke auf dem Weg, verirre ich mich.
Mache mir beim Frühstück bereiten Gedanken über die Zähne des Pferdes von xy,
den mentalen Zustand von abz und das neue Buchprojekt von zyx. Ist ycb jetzt eigentlich noch mit fck zusammen?
Vergesse darüber, was ICH eigentlich machen wollte. (nur Kaffee)

Ist ein bisschen schade, weil sowohl mein Blog, als auch mein Instagram eigentlich so tagebuchmäßig angelegt war.
Und ich jetzt leider vergesse, was ich vorletzten Monat gemacht habe, weil es weder Fotos noch Zeichnungen davon gibt.
Andererseits habe ich das Gefühl, mit meinem Kram dann NOCH mehr unnützes Zeug ins virtuelle All zu müllen.
Gehe mir selbst (justamente in diesem Augenblick!) damit auf die Nerven.

Tja. Zwickmühle.

Und daher ist es mein bester Weg, erstmal komplett (bis auf s.o) auf Null zu gehen.
Ich kann es nur empfehlen.
Die Denke springt dann nämlich wieder an. Soweit noch vorhanden.

Melde mich allerdings bald mit Promozeug wegen neuen Buchprojekten.
Bis dann!
Sollen wir auch mal die Welt retten? In echt? Nur wie?

Wahlwerbung umleiten

Es geht schon wieder los und ich musste uns heute früh ein neues Schild für den Briefkasten entwerfen.
Natürlich dürft ihr es euch HIER runterladen und ausdrucken!
Aus gegebenen Anlass würde ich euch einladen, mir per Paypal,
falls ihr wollt,
eine kleine Spende dafür zu geben (sowas zwischen 0,5 und 100 Euro (hehe)),
die ich postwendend einer Illustratorenfreundin weiterleite,
die seit einer Woche ohne Strom und Wasser bis zu den Knien im Schlamm in Ahrweiler steckt
und für ihre obdachlos gewordenen Freunde sammelt.
Aber natürlich könnt ihr das Schild auch so verwenden.
Kein MUSS!
Ich spende ihr sowieso, aber vielleicht wird es so etwas mehr.

Das eine hat mit dem anderen ja irgendwie auch zu tun, denke ich.

Meine Paypaladresse wäre meine Mailadresse: m.garanin(at)gmx.de
Danke!

HIER ist übrigens das Schild vom letzten Mal- auch noch hübsch. Bedient euch.

lost and found

Ganz gegen meine Gewohnheit habe ich diesen Text ERST bei Instagram veröffentlicht.
(fuck Gewohnheiten btw)

Hier- nun noch für euch Blogginchen:

Wir hatten uns so ungefähr 20 Jahre nicht gesehen, meine Freundin und ich, als wir uns letzten Herbst trafen und sie erzählte von ihrer entdeckten Liebe zum Goldschmieden und ich darauf von meiner Suche nach DEM Ring.
Golden, zierlich, schlicht und mit einem kleinen gelben Stein.
Nach dem ich immer und überall Ausschau halte und den ich nie finde.
Und sie? Sie sagte, kein Problem. Mache ich dir. Und zwar SO gern!

Sie lebt in England und wieder at home angekommen, fing sie sofort damit an.
Suchte für mich einen gelben Stein, bestellte das Gold und schmiedete mir den schönsten kleinen Ring, mit dem süßesten kleinen gelben Saphir für meinen runzeligen kleinen Finger.
Und dann war er in der Post.

Wunderwunderschön und ganz so, wie ich ihn mir geträumt hatte.
Er passte perfekt, glitzerte gelb und war ganz mein.

Im Februar, als dieser dicke Schnee lag und Handschuhe die ständigen Begleiter waren,
vermisste ich ihn plötzlich nach einem Pferde-Spaziergang.
Er war weg.
Alles habe ich abgesucht, aber im Wald, bei 30 cm Schnee?
Da fällt er natürlich durch, auf Nimmerwiedersehen.
Katastrophe.
Mein einziger Trost war, dass er ja irgendwo ist- in der Nähe.
Zwar nicht zu finden, aber hier. Im Wald oder am Stall oder so.
Nicht geklaut, oder in einem Zug nach Köln. (oder sonstwohin)
Hatte mich ja nie weiter entfernt.
Trotzdem.
Wie sehr habe ich geweint, als ich meiner Freundin sagen musste,
dass ich meinen gelben Ring verloren habe.
Jaja. Nur ein Ring- aber trotzdem.

Und gestern hat Georg ihn in seiner Unterhosenschublade gefunden.
Da lag er einfach drin.
Und tat als ob nix wär.

In diesen Ring hat meine Freundin so viel reingeschmiedet.
Gelben Glitzer, Liebe, Erinnerung, Freundinnenschaft und ganz offensichtlich Humor.

Danke dir so. @acvwiddern 💛
Und dir, @gmagjn , fürs Finden.
Ist ein bisschen #werbung für @vonwjewellery , aber aus Überzeugung, nicht für Geld oder so.

Glücklich-Platz


Die Wiese, wo die Pferde stehen ist mein Glücklich-Platz.
Happyplace sagt man ja.

Der Ort, an den man sich denkt, wenn not ist.
An dem man alle Not nicht mehr denkt.
Hier ist es so leicht gar nichts zu denken.

Ja, manchmal gibt es Sorgen um die Pferde, manchmal doofe Dinge wie zugefrorene Pfützen,
ein schimmeliger Heuballen oder ein dickes Ponybein.
Aber nichts, was unnötig ist, wird gedacht.

Die Menschen, die sich hier einfinden, möchten Zeit mit und bei ihren Pferden verbringen.
Ich habe und kenne keinen Ort, wo Zusammensein so unkompliziert ist.
Vielleicht ist es das Besondere an unserer Wiese, dass wir dort unkompliziert sind.
Uns alle respektieren, schätzen und lassen, wie wir sind.
Niemand muss hier was.
Unsere Leben bleiben zuhause, wir sind nur „am Stall“.
Mit den Pferden, sonst nichts.

Wie dankbar ich bin, für diesen Zustand, der uns allen so viel Raum gibt.
Für die Frauen, die mir in dieser Weise ähnlich sind.
Ganz anders sind, und doch gleich, an dem Platz.

Die Wiese ist der Ort, an dem ich vergesse, was sonst so ist.

Nun haben drumherum gerade Neid, Verletzung, Egoismus und Zorn Einzug gehalten,
Pferdefrauenrealitäten sind zugezogen, Grenzen sind entstanden, wo vorher Luft war.
Mein Gut-Ort ist nicht mehr leicht zu erreichen.
Er ist es nicht mehr.

Was, wenn ich ihn jetzt verliere, weil ich dort zu viel Blödes fühle?
Wie schaffe ich es, wieder nichts zu fühlen?
Wie wieder die Leere dort zu haben, die ich so brauche?

Ich schlafe ein mit den Gedanken darum und ich wache auf mit ihnen.

Und dann ärgere mich über mein Luxusproblem.
Meine Güte- Es ist nur eine Wiese.
Ist es?

Schwalben und Schlaghose

Vor meinem Bürofenster gibt es dieses Gebäude,
megaviel Himmel und etwa dreihundert Schwalben,
die bisher noch keinen Sommer machten,
was mir allerdings piepegal ist.
Ich wollte euch eigentlich sowieso nur meine neue Hose zeigen,
ein Online-Bestell-Glückstreffer in dunkelblau mit Schlag und genug Platz für Bauch.

Hühner, Hahn und Habicht

Skizzensammelsurium.

Ich konnte nicht widerstehen, als mich Finn und Dita vom Huckepackverlag
überredet gefragt haben,
ob ich das unfassbar wundervolle Lied „Der Habicht und der Hahn“ von Käptn Peng  illustrieren mag.
(Und ich widerstehe eigentlich immer allem.)
Weil-Ich meine- Wie toll ist das bitte?
Außerdem sollte es wild, lustig und spontan und ganz fix gehen.
Ging.
Und fertig!
Im Herbst als Buch da.

Ey: Und schon vorbestellbar, die Buchrakete! Hier.