14. November

 

Letztens dachte ich mal drüber nach, wie oft wir gesagt kriegen,
das wir echt stark sind.
„Du bist so stark.“
Ich höre das nicht ungern, nein!
Stark ist ein super Wort und ich finde mich selbst oft richtig stark.
(Dann, wenn ich mich von außen betrachte, mit Erstaunen)
Aber auch letztens, da dachte ich:
„Hart“ trifft es manchmal eher.
Sieht stark aus, ist aber nicht unzerbrechlich,
undurchdringlich und was innen ist, kann niemand wissen.
Meist Hohlnis, hehe.

 

 

4 Gedanken zu „14. November“

  1. Habe ich auch oft gehört. Ist mir aber eher unangenehm. Vielleicht deshalb, weil „stark“ nicht mit dem eigenen Empfinden stimmig ist. „Hart“ trifft es, so wie du es beschreibst, tatsächlich (vielleicht) besser …

  2. Oh nein, liebe Melanie ! Du bist ganz gewiss nicht hart, vielleicht verhärtet, berechtigter Weise,aber letztendlich bist du doch ganz weich und durchlässig…und innen hohl ? Allemal nicht !!!

  3. Jau. Und es schwingt auch immer ein wenig mit, dass man sich mit dieser Feststellung selbst aus der Verantwortung zieht, zu helfen und da zu sein.
    „Du bist so stark, du schaffst das alleine, mir ist das ja eh zu heavy, also tschau.“

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