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Ida.
Wir stiegen in den blauen Bus ein und es roch irgendwie nach Katzenpipi, wahrscheinlich hatte ihn ein Nachbarkater als den seinen markiert.
So waren wir beim Thema.
Nils war damals zweieinhalb und brauchte nur eine Fahrt zu Lidl, den gesamten Einkauf, die Fahrt zurück nach Hause und das gemeinsame Mittagessen anschliessend,
für seine Argumentation, warum wir dringend eine Katze bräuchten. Ausser mir musste ohnehin keiner lange überzeugt werden.
Am Nachmittag hatten wir zwei Telefonnummern und am Abend einen Termin für den nächsten Tag, zum Katzenbabys angucken.
(nur gucken natürlich!)
Eine Woche später holten wir die Babykatze Ida ab.
Ein Glück, denn sie ist die allercoolste Katze der Welt.
Hatte er recht.

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Nele.
So ungefähr 1980 geboren war sie meine Kindheits- Jugend- und Erwachsenwerd-Katze. Ist mit mir ausgezogen und hat meine wildesten Jahre erlebt. Für sie trug ich fünfzehn Jahre keine wolligen Pullis, denn an denen konnte sie nicht nuckeln.
Sie ist in Berlin mal vom Balkon gefallen. Nicht tief, erster Stock, aber natürlich in einen ekligen Hundehaufen. (…)
Oh, wie ich sie geliebt habe, Nelepopele

 

 

 

 

 

 

 

25. Mai

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Jaaaa … ich bin meinem Blog ein bisschen untreu, weil neben meiner momentanen Arbeit, von der ich nichts so richtig zeigen kann und den täglichen #100tiereausmeinemleben auf Instagram einfach keine Zeit bleibt, noch eine Dazwischen-Blogskizze zu machen. Geschweige denn, große Weisheiten zu verfassen oder auf hohem Niveau zu zeichnen.

Zum Glück habe ich Freitags früh jetzt einen Praktikanten, den ich zwingen kann, mir seine Skizzenbuchseiten zum Veröffentlichen zur Verfügung zu stellen. Hehe.
Die Vorzeichnungen sind von mir, aquarelliert hat er sie ganz alleine!

9. April

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100 Tiere aus meinem Leben.

Ich habe bei Instagram der Versuchung dieser 100dayproject-Sache nicht wiederstehen können.
Weil es toll ist, sich selber zu stressen mit Verpflichtungszeichnungen, die man auch einfach lassen hätte können wollen.
Weil sie einen dazu bringen, das Gehirn zu bewegen, in Gegenden, die man sonst nicht so betritt. Und ein bisschen Zwang (bei mir) häufig perfekt ist, um die Mühle der pennenden Kreativität in Gang zu kriegen.
Hundert Tage sind lang.
Aber als mir im Urlaub dieses Thema einfiel, wusste ich: Da könnte ich auch 300 Tiere zeichnen und die Geschichten dazu erzählen.
Bin bei Nummer sieben und liste sie nicht chronologisch auf.
Einfach so, wie ich will. Oh, ich freue mich richtig drauf!

Ihr als treue Blogleser bekommt da oben „Den Blick hinter die Kulissen“. In das Buch zeichne ich alle rein. Zeigen tue ich sie aber vor allem bei Instagram. So ist das eben heutzutage.

27. Februar

Katz1Katz2

Ähnlichkeiten mit lebenden Katzen sind rein zufällig.

Ich habe jetzt- eeeewig wollte ich das- endlich meine Blogleseliste hier eingerichtet.
Nicht so elegant, wie das bei blogspot geht, aber egal. Immerhin.

Ihr findet sie rechts oben unter dem Punkt: Blogs, die ich mag. Und lese.

Ist vielleicht noch nicht vollständig, aber fast.
Anklicken, durchgucken.

28. November

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Jeden Abend vorm Einschlafen rolle ich mich ein, halte mein Kind unsichtbar im Arm und wünsche mir, von ihm zu träumen. Das dauert circa zwei Sekunden, dann bin ich auch schon weg.
Ich träume nie. Naja…. fast nie.

Wenn es- wie in den letzten beiden Nächten- dann so ist, dass ich glaube, die Erinnerung an einen Traum zu fühlen, will ich nicht mehr aufwachen. Tauche immer wieder zurück, suche, denke, hoffe, ihn dort zu finden, im Schlaf wenigstens.
Wo warst du, wie siehst du aus, was hast du gemacht, gehts dir gut, ist alles ok?

Gestern habe ich mich sogar wieder hingelegt, als alle weg waren. (pssst…!)

Aber das klappt leider nicht. Ich klappere vergeblich jeden Winkel meines Schlafes ab. Und wenn ich dann aufstehe, bin ich lebensmüde.
(jetzt nicht im gefährlichen, nur im Wort- Sinn, keine Sorge)

Ist ja nicht so, als hätte ich nicht mal klare Anweisungen gekriegt.
Heute ziehe ich dann auch gleich meine Jogginghose aus und eine richtige an.