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Wir holten drei neue Hühner. Nils suchte sich ein weißes aus und nannte es Yodahuhn. Das Yodahuhn war ziemlich berühmt, denn es hielt sich vorzugsweise außerhalb unseres Gartens im und am Graben zwischen unserem Gartenzaun und dem Wiesenweg auf. Ständig rief wer an, klopfte oder sagte uns, ein weißes Huhn wäre ausgebrochen. Auweia!
Also malte ich ein Schild, auf dem stand, dass Yoda aus freien Stücken und auf eigene Gefahr rumläuft. Sie die Freiheit jeglicher Sicherheit vorzieht.
Nils hat nicht mehr erlebt, dass sie elf Küken ausgebrütet hat. Von denen ist eins übrig geblieben. Der Yodahahn.
Yoda selbst ist ihr wildes Wesen schließlich zum Verhängnis geworden. Irgendwer hat in sie reingebissen.
Aber sie hatte das beste, das allerbeste Hühnerleben, dass könnt ihr mir glauben.

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Ich habe das Foto vom Schild noch gefunden!

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Auch hier- nicht aktuell, sondern vom 7. April…

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Hahn Solo.
Unkomplizierter wäre die Auflistung unserer Hähne in chronologischer Reihenfolge. Aber Hahn Solo hat vorgestern der Fuchs geholt, daher heute sein Quasi-Nachruf.
Er war der Sohn von unserem Hahn Theo, das eine Küken, von dem ganz aufgeregt erzählt wurde, vor fast genau drei Jahren, da ist er nämlich geschlüpft, ausgebrütet worden bei den Hühnern von Nils Tagesmutter.
Dann starb Theo. Und Nils.
Hahn Solo zog ein, in diesem einen Sommer vor drei Jahren.
Die letzten Monate waren hart für ihn, denn sein Sohn, der Yodahahn, hatte die Macht übernommen und ihn verstoßen. Seit ein paar Wochen zog er allein, dafür frei, seine Runden durch den Garten und fraß einem aus der Hand.
Ehrlich: Im Bezug auf Hühner bin ich inzwischen eine Bäuerin. Von daher ist das nun mal so. Natur. Tschüss Hahn Solo und schöne Grüße.

30. Oktober

Yodahahn

Ein Jahr haben sie sich jetzt gut verstanden, der Yoda-Hahn und Hahn Solo. Jetzt gab es gestern den ersten bitterbösen Kampf. Einer von beiden muss gehen und wir haben entschieden, dass der Ältere bleiben darf.

Die letzte Chance für Yoda-Huhns Sohn also. Ein lieber, schöner, weisser Hahn mit glockenhellem lauten Krähen. Kein Brathahn. Hat jemand Platz für ihn?

6. September

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Zwei Kerzenküken. No.259 und No.260.

Wie so viele Dinge, die ich mir vornehme, ist auch dieses Projekt irgendwo unterwegs liegen geblieben.
Wenn ich ab heute jeden Tag eins mache, bin ich in 105 Tagen endlich bei 365. Für jeden Tag im Jahr ein Kerzentier.
Das wäre Mittwoch, der 20. Dezember 2017.
Noch vor Weihnachten! (na dann?!)

Mögt ihr mir unter diesen Post in die Kommentare schreiben, welche Tiere ihr schön, lustig, gut, noch fehlend findet? Das wäre nett. Mail geht auch.
Ich könnte einmal in der Woche ein paar davon zeigen.

Am #kerzentiertuesday oder #kerzentiertonnerstag.

Ziele setzen. Weitermachen.

Hier könnt ihr übrigens alle sehen, die ich bisher gezeichnet habe.
Dauert nur etwas, sind doch schon viele.

Yodahuhn

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Unser wildestes und freigeistigstes Huhn. Sie hat im Sommer sechs Eier ausgebrütet, von denen noch zwei Hühnchen und ein kleiner weisser Hahn bei uns sind.

(die drei übernachten übrigens, wenn man sie lässt, vorzugsweise im Quittenbaum. Ganz die Mama eben….)

Sie war Nils Huhn. Deshalb besonders.

Will jemand Yodas Sohn haben? Ein kleiner, wilder, weisser Hahn. Hahn Solo ist der Vater.

Ich fürchte, den können wir nicht mehr lange behalten, einfach, weil zwei Hähne keine gute Idee sind… Ist fast aussichtslos, ein Zuhause für einen Hahn zu finden, aber vielleicht…?

 

 

 

C

10. September

Am 4. April diesen Jahres waren wir gerade an der Ostsee,
als Nils Tagesmutter mir ein Foto schickte.
Aus einem der Eier, die wir ihrem gluckigen Huhn zum Brüten gaben,
war ein Küken geschlüpft! (unsere Hühner brüten ja (fast) nie)
Ganz stolz erzählte Nils mir immer von dem Babyhuhn aus unserem Ei.
Vor ein paar Wochen fragte mich dann seine Tagesmutter,
ob wir das Küken haben wollten.
Es ist nämlich ein kleiner Hahn geworden. Theos Sohn.
Und weil er jetzt endlich einen Namen hat und ihr die neuen,
schon ewig bei uns wohnenden drei Hühner auch noch nicht kennt,
hier endlich eine offizielle Vorstellungsrunde.
Demnächst dann das Enten-Update.

Danke, liebes Tagebuch für die Tausendmillionen Antworten!
Erst wollte ich allen Kommentaren antworten, hatte dann aber doch keine Lust mehr.
Allen ein gerührtes, herzliches und dankbares Danke!

19. Juli

„Wen willst du denn auf dem Arm haben, für das Titelbild vom Hühnerbuch?“
„Theo natürlich!“

So stelle ich ihn mir gerne vor.
Gut, dass Theo schon vorgegangen ist.

( Die Skizze habe ich vor einigen Tagen wieder gefunden. Von Anfang Februar.
 Nein, das Buch habe ich nicht fertig gemacht.)