24. Juli

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Seit der Artikel erschienen ist, denke ich, sowohl bei Instagram, als auch hier, ich sollte nun wirklich mal wieder was thematisch „passendes“ schreibenzeichnendenken, irgendwas, das zeigt:
Bin natürlich immer noch so wowheldenhaft, wie der Zusammenschnitt meiner Texte in dem Artikel.

Fällt mit schwer.
Leider fühle ich mich nicht so.

Habe Angst Ist mir zu warm, reinzufühlen, Gefühle in Wörter zu fassen oder womöglich Ratschläge zu geben.

Habe Probleme damit, Menschen, deren Lieben sterben, passende Sachen zu sagen.
Habe inzwischen selber so viel gelesen, davon, was man besser nicht tun soll, wie man jenes vermeiden muss und das alles macht es dazu noch sehr theoretisch.

Vielleicht sollte ich eine kleine Liste anfangen,
welche Arschlochsachen ich gemacht habe, weil ich fand (finde), ich darf alles.
(machichvielleicht)
Einfach, um ein bisschen Matsche zu schmeißen.

Oder zeichne mal wieder Pferde.

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Meine liebe Freundin Kerstin ist Jemand, die immer das Richtige schweigt und schreibt, die noch viel mehr darf als ich, meine eigene Heldin im bescheuerten Club (den es nicht geben sollte) der Mütter, die ihre Kinder verlieren mussten, absolut.

Ein Bilderbuch von ihr ist gerade erschienen, und sie hat eine wunderschöne Geschichte geschrieben, darüber, wie nah dunkel und hell nebeneinander liegen.
Wie die einen im Dunklen, die anderen im Hellen leben.
Das Struppige hier und das Zarte dort.  (oder umgekehrt…)
Dabei bleibt es natürlich nicht,  denn sie lernen sich kennen und schließen Freundschaft.
Ein Buch, das keine Ratschläge gibt und nicht trösten muss.

Es zeigt die Schönheit beider Seiten, und eine Anleitungsantwort, wie man es schaffen kann, hin und her zu springen.
Für Kinder!
Für alle, die sich nicht nur im Hellen aufhalten.
Und für die, die zwar im Dunklen wohnen, aber auch dort fein leben.

DAS DUNKLE UND DAS HELLE von Kerstin Hau, tollstens illustriert von Julie Völk.

Kauft es am besten in einem echten Laden!
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9. Juli

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Das hier sind klassische Machdichlocker-Skizzen meiner etwas eingeschlafenen Zeichenhand.

Vielen Dank für all die Nachrichten, Herzen und Gedanken am 5. Juli.
War alles ok, vor allem der Himmel meinte es sehr gut mit uns,
wusch mit fein dosiertem Regen den Steinestrand von Leuten mit fröhlichen Kleinkindern in bunten Gummistiefelchen leer, und machte auf der Rückfahrt
ein solches LichtWolkenSonneStrahleleuchtspektakel,
dass wir ernstlich beeindruckt waren.

6. Juni

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Seit dem ersten Juni habe ich mir ein Büro gemietet und arbeite jetzt fast Vollzeit.
Die Kinder müssen sich mittags alleine was zu essen machen und mit den Hunden rausgehen. Sie finden das merkwürdig, aber ok.
Ich habe so pro Tag mindesten vier Stunden zusätzlich. Und zwar un-abgelenkte Stunden ohne Pausen.
Zum Zeichnen.

Das schönste Zimmer im Haus, mein riesengroßes, liebes, tolles Arbeitszimmer ist ein bisschen beleidigt,
aber ich brauche gerade dringend den Abstand.
Tja. Muss es durch.

Hier ist es hundert Grad warm, draussen brausen viele Laster vorbei und ich habe nur Handy-Hotspot-Internet.
Es fühlt sich an, wie eine tägliche Dosis Kloster
(also ohne Schwestern und ohne Essen, aber sonst eigentlich mit allem )
und ich liebe das.

28. Februar

Was ich in letzter Zeit schön fand:

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Bild gefunden auf dieser Seite

Diese Idee hinter dem Licht. (Danke, C.)

Dieses Buch.

Und dieses. (gibt es nur gebraucht. Danke Kerstin!)
Apropos… Wie ich mich darauf freue!

Und dieses Buch auch. Gibts jetzt, mit einer,
wie ich finde, nicht gerade gelungenen Titelübersetzung auch auf deutsch.
Ihr Blog. (wir wollen ja alle wieder mehr Blogs lesen, oder?)
Und ihr Instagram.

Ihn schon immer, aber diese Seite jetzt erst gefunden.

Gezeichnet:  Nichts, was vorzeigbar wäre.
Irgendwie wiegen meine Stifte gerade je zwölf Kilo.

20. Februar

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In dem neuen Familienmagazin der Süddeutschen Zeitung ist ein Artikel über die Kerzentiere drin,
geschrieben von Marcus Jauer über mich und meine Arbeit und wie das so alles kam.

Hier auf Instagram ein kleines Preview.
Da könnt ihr sie bestellen, oder eben am Kiosk kaufen, um zu lesen.

Naja, … und weil ich denke, einige haben daraufhin hier in den Blog geklickt,
und sehen jetzt: … Hä?- die macht ja gar nix gerade….
… muss ich mal kurz piep sagen. Für euch. Alle anderen kennen das schon. ; )

Also: Mache ich gerade auch nicht. Hier jedenfalls.

Manchmal ist es wichtig, eine Weile still zu sein, um was Großes zu schaffen.