4. Oktober

Hebammenkolumne.jpg

Schon vor Jahren habe ich mal dieses kleine Büchlein gemacht. Und letztens durfte ich die Illustration für die Kolumne der Deutschen Hebammen Zeitschrift zeichnen. Im aktuellen Heft.

Hebammen. Liebe ich.

 

27. November

Als wir heute im MitteBerlin in einem Café saßen,
sprang mich plötzlich eine Bewegung an, die ich fast vergessen hatte.
Dieses selbstverständliche Windelpo vor die Nase drücken.
So süss.
(ich hätte diese Geruchswellen weglassen sollen. Egal. Zu spät.)
Jedenfalls liebe ich diese Geste genauso, wie ich sie irgendwie zum Totlachen finde.
Und schwangere Freundin daneben.
Wir waren übrigens ohne Kinder, Georg und ich.

27. Mai

 Nach dem ganzen Gejammer der letzten Wochen muss ich nun mal ein Kleinkind-Update machen.

– geregelter Schlaf! (alle Baby-Kleinkind-Mütter dürfen seufzen)
  bedeutet: 19:30 Uhr ohne Heulen ins Bett.
  In Julius Zimmer (der schläft seitdem im Elternschlafzimmer, haha!)
  bis auf kleinere Aufschluchzer in der Nacht (auf die ich nicht reagiere)
  schläft er durch bis etwa 7:30 Uhr.
  YEAH!
– geregelter Tag!
  bedeutet: Morgens kommt für zwei Stunden die beste Babysitterin der Welt zum Bespielen.
 ( die Tagesmutter hat mir gekündigt, sie ist mit Nils nicht zurechtgekommen. Bl… K..)
  Ich arbeite währenddessen.
  Mittagessen und eine knappe Stunde Schlaf im Bett (!). Könnte etwas länger sein. Naja.
– frohe Mutter. Die abends immer noch Kraft hat zum Arbeiten.

Und jetzt klopfe ich dreimal auf Holz.

 

29. März

Am ersten Geburtstag seines Kindes seufzt man eigentlich ununterbrochen.
Vor Freude,
vor Stolz
vor Verwunderung (wie schnell alles geht),
vor Rührung,
vor Erleichterung (das man das erste Jahr überstanden hat),
vor Müdigkeit (den Schlafmangel kann man nicht mehr aufholen…),
vor Wehmut (das das erste Jahr schon vorbei ist),
vor Glück,
vor Liebe.
Hach! (seufz)
Alles Gute zum Geburtstag, kleiner grosser Nils!

27. Februar

Meine neue Trainerin und ich.
Sie ist ziemlich hart und sieht ein kleines bisschen aus wie Barbie.
Auf eventuelle Rückenprobleme nimmt sie keine Rücksicht. Aber die habe ich ja nicht.
Ich gebe ihr sechs Wochen, um mir meine im Im-Bikini-Rasenmäh-Figur zurück zu schenken.
Schenken?
Äh.
Zwingen. Schinden. Kämpfen.
(die Hecke ist ja inzwischen auch recht dicht. Jetzt wegen dem Rasenmähen.)

29.Januar

Babys und Hunde sollte man nie unbeaufsichtigt lassen.
Aber wenn man dabei ist, entstehen diese Momente des Kennen-und Sich-Lieben-Lernens.

(Ich erwähne mal nicht, dass ich heute Nacht um Zwei (!) runtergerannt bin,
um Daisy anzupfeifen, 
da sie seit neuestem lautstark Ferdinand anzickt, 
weil der es sich auf dem Sofa zu breit macht, 
was wiederum Karlsson dazu veranlasst, 
sein monotones Dauerkläffen einzuschalten. 
Und das, wo das Baby gerade ganz gut schläft,
soviel zur Liebe….)

Und guckt mal: KLICK
Diesmal Zwei von Sechs. Heute. Yeah!

23. Januar

Eineinhalb Stunden bleiben mir nun noch vormittags zum ungestörten Arbeiten.
Nicht so viel wie ich gern hätte. Und bräuchte.
Dafür wächst Kolorierhilfe heran.
Haha.

18. Januar

Frisch beim Patentamt angemeldet.
Schnuller in Brustform, auf Körpertemperatur heizbar, von der echten kaum zu unterscheiden.
(vielleicht gehe ich auch einfach heute in so ein schlüpfriges Geschäft und kaufe eine Gummipuppe, von der ich das entsprechende Teil abmontiere.)

(gepostet live um 7:40)