25. Oktober

Pippagruseltsichnicht.jpg

Ich habe für Halloween nichts übrig. Also minus.
(nichtsdestotrotz hängen hier natürlich schon ein von Julius toll mit roter Farbe bespritzter Kittel plus befleckter Mundschutz und blutige Gummihandschuhe für das Horrorarztkostüm rum. Nicht, dass ich da zimperlich wäre…)
Das neueste Pippa-Buch hat auch nur ein bisschen was mit Halloween zu tun, ein oder zwei Kapitel lang, un-ge-fähr.  Ich kann es deshalb sehr empfehlen. Ausserdem ist diesmal eine kleine Zeichnung von Artur drin!
Und bin auch noch so nett, drei Exemplare ( mit zu verlosen, pünktlich zum bescheuerten Gruseltag.
Einfach bis zum 28. 10. abends, 0:00 Uhr einen Kommentar (bitte nur) hier unter dem Post hinterlassen.

Edit:

Die drei Gewinner wurden gezogen und schon per Mail benachrichtigt! Herzlichen Glückwunsch, Anna, Viola und Dörte! Liebsten Dank fürs Mitmachen an alle, ach Mann und ist immer so doof, dass so viele nicht gewinnen!

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16. Oktober

 

Nachträglich die ZwölfvonZwölf des Oktobers.

Live von der Frankfurter Buchmesse diesmal und daher ganz aussergewöhnlich mit feinen Gastbeiträgen von Frau Knopp (ich soll das Pferd sein) und  Frau Wien. (Danke!)

Ich wünschte, ich hätte noch zwei weitere ZeichnerInnen verpflichtet (…), weil am Ende fehlen mir No 11 und 12. Nicht schlimm, ich war ja auch nicht zum Zeichnen dort, sondern zum Arbeiten. Deshalb musste ich nach dem zehnten Bild auch den Stift weglegen. Es war toll: sehr inspirierend, sehr lustig, sehr voll, sehr lehrreich, sehr ermutigend und zukunftsweisendserfolgreich. Von daher: jetzt schnell ran an die Arbeit.

Mehr 12von12 gibt es wie immer bei DraussennurKännchen! Ach, und: Happy Birthday nachträglich, liebe Caro!

 

10. Oktober

SZKinderseite

Ich hatte mit dieser Illustration für die Kinderseite der Süddeutschen Zeitung schon bei Instagram angegeben… Aber hier nun noch mal in voller Grösse und in scharf.

Das aaame Dier, von dem ich so überheblich behauptete, es könne mich inzwischen mal, von wegen jetzt drüber hinaus und so…, hat dies nicht auf sich sitzen lassen und mich voll  erwischt in der Zwischenzeit. Krach in die Kniekehlen und sich dann von hinten in meinen Magen gegraben, tief und schwer. Ab da dann seine Krallen ins Gehirn wandern lassen. Dumpf. Wie konnte ich nur glauben, es würde mich in Ruhe lassen, das Mistvieh.

Dann ist es plötzlich weg. Zum Glück, denn morgen fahre ich zur Buchmesse. Surfen.

11. September

Wovon das Buch eigentlich handelt, weiss ich gar nicht mehr.
Nur, dass es gut ist.
An diese Textstelle denke ich allerdings seit Jahrzehnten.
Wenn ich mal wieder zuviel Rad in den Adern habe.
(mein Auto ist in der Werkstatt)
(Der dritte Polizist von FlannO´Brien)

So.
Im Urlaub habe ich viel geschrieben.
Und dann habe ich mich selber bei FeeistmeinName eingeladen,
weil ich ihre Frage nach, „Glück ist…“ für mich so wichtig fand,
und sie hoch oben auf einem toskanischen Berg echt fix beantworten konnte.
(sie hat es auf meinen Wunsch hin gelöscht…zu der Zeit, als ich dachte, durch die Aufnahme des Verfahrens würde die Bildzeitung im Netz nach Bildern von Nils suchen…ist nie passiert, aber hier ist der Text:)

Glück ist….

„Wir werden immer immer traurig sein, IMMER!

Aber bitte : Lass uns nicht immer immer immer unglücklich sein.

Das dürfen wir nicht.“

Das habe ich zu meinem Mann gesagt, ich glaube, ungefähr zwei Stunden nachdem unser kleiner Sohn gestorben ist.

In dem Moment an Glück denken.

Diese Angst, nie wieder glücklich sein zu können, weil man sich fühlt, wie noch niemals zuvor in seinem Leben.

Am selben Tag, etwa zwölf Stunden später.

Es war so heiß. So drückend und still.

Weltstillstand.

Plötzlich kommt Wind auf. Nein – Sturm!

Von einer Sekunde zur nächsten blitzt und donnert es. Kein Gewitter der normalen Sorte, sondern eins, bei dem die Blitze so hell und die Donner so laut sind, dass man normalerweise ins Haus flieht und Türen und Fenster verschließt.

Ich brachte gerade die Mülltonne an die Straße und mein Mann machte den Hühnerstall zu. (ja, so was macht man auch an so einem Tag…)

Wir trafen uns in der Mitte des Gartens und mussten lachen.

„Er ist angekommen“, sagten wir gleichzeitig.

Und da war ein Fünkchen, ein minikurzes Glimmen von Glück.

Sofort wieder weg, abgelöst von tiefstem Unglück, aber spürbar.

Sechs Wochen später.

Ich sitze in den Hügeln der Toskana.

Zufällig (komplett überstürzte AirBnB- Planung, nach chaotischer Reisevorbereitung ohne großes Nachdenken….) in dem einsamsten Teil der Toskana. Was für ein Glück, diesen Ort gefunden zu haben, der gerade so gut zu uns passt.

Am Abend regnet es Sternschnuppen.

Wir reisen mit unserem kleinen Sohn, den wir hier genauso spüren wie zuhause.

Das Wissen, dass er uns für immer überall hin begleiten wird, tut weh, beruhigt aber auch.

Man sieht unserer Familie das Unglück nicht an.

Glücklich sind wir noch nicht.

Aber immer wieder mal.

Wenn die Kinder und wir lachen und rumalbern.

Wenn es gewittert.

Oder ein Wind kommt, wo man ihn nicht erwartet hätte.

Wenn nach dem Satz „Ich glaube, wir sollten mal ins Bett gehen…“ eine riesige Sternschnuppe Gute Nacht sagt.

(wenn das Zufall ist, heisse ich KarlOtto haben wir früher immer gesagt)

Kleine Glücksmomente.

Manchmal fühle ich mich um Jahrhunderte gealtert. Und ich meine nicht nur körperlich (…)

Was soll noch passieren?

Ich kenne den Glücks-Schlüssel.

Wir lieben uns.

Alle.

Die, die leben, genauso, wie die, die woanders sind.

Die Liebe macht nicht Halt vor irgendwelchen Elementen.

Oder Körpern. Oder unterscheidet zwischen Seele hier, Seele da.

Und wo Liebe ist, kann das Glück nicht verschwinden.

Die Glut bleibt, egal, was passiert.

Man muss nur weiteratmen. Lieben. Ohne Angst.

Es ist anstrengend, sie anzupusten, damit sie funkt und vielleicht irgendwann wieder brennt, aber man kann es schaffen.

So ist das.

 

Danke Fee! (auch fürs im Nachhinein unnötige Löschen damals!)

 

28. April

Ganz vergessen, ordentlich Werbung zu machen,
für das längst erschienene Pippa-Buch!
Pippa Pepperkorn auf dem Ponyhof.
Man könnte sagen, kein Buch hat mir mehr Spass gemacht, als dieses.
Die Illustrationen sind also mit echter Liebe gemacht.
     
Kaufempfehlung!

…. und ich besser mich und überwinde bald meine Zeichenunlust. Versprochen.

9. Dezember

Manchmal nehmen Verlage Bücher aus dem Programm.
So geschehen bei diesem kleinen Büchlein. (ts ts ts…)
Nun habe ich hier einen Restbestand liegen,
der ja wie geschaffen für die Jahreszeit ist!
Könnte ich verschenken, ist aber höchst unspannend.
Verlosungen dagegen sind immer spannend, oder?
Also verlose ich blitzartig fünf Exemplare, so schnell, dass sie noch rechtzeitig zu Weihnachten da sind.
Bis zum 13. Dezember Kommentar hinterlassen!

http://de.dawanda.com/product/72695215-Kalender-2015

Und Erpressungen finde ich auch sehr spannend.
Wer also jetzt noch einen Kalender bestellt, kriegt ein Buch gratis dazu.
Ich Fuchs ich.

16. September

Ich konnte tatsächlich Pippa persönlich als Glücksfee gewinnen…
Aus der grossen Entenfutterschüssel hat sie die Gewinnerin gezogen
unter der notariellen Aufsicht von Rüdiger, Rosa und ihren drei verbliebenden Kindern.
(äh, zwei ziehen aber demnächst aus, das gehört aber gerade nicht hierher. Erwähnte ich eigentlich schon, dass ein Pärchen den Himmel auf Entenerden gefunden hat? Demnächst mal mehr dazu, jetzt erstmal Verlosung)
Und die Gewinnerin ist:

meine Enkelin würde sich freuen
Monika Dalmatiner Prinz
Herzlichen Glückwunsch!
Allen anderen vielen Dank fürs Mitmachen, ich hätte gerne allen eins geschickt…


3. September

Habt ihr schon gesehen, dass es ein neues Pippa-Buch gibt? 
Mit dramatischer Busfahrt und trendsetzender Pantoffelmode.
P.S.: weil ich in Supernachsommerspendierlaune bin, verlose ich ein Exemplar. 
Teilnahme per Kommentar bis zum 15. September, 23:59 Uhr