10. September

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Rainer reiste gerade für einen Kurzurlaub zu mir und weil dieses Buch eine unfassbar gute Papierqualität hat,
m u s s t e  ich  nochmal noch mal reinmalen.

Ich habe mir aus derselben Reihe direkt ein paar Bücher bestellt.
Weil die Prokrastination gerade eindeutig zu kurz kommt.

Ich habe einfach mal richtig fett Werbung gemacht.
Einfach so, aus Begeisterung.

 

2. August

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Zumutung und Zu-Muten liegen nah beieinander.

So ähnlich habe ich vorhin einen Kommentar beantwortet und musste sofort an das Buch denken, dass mir
Ina Milert schon vor einer ganzen Weile geschickt hat.
Ich habe ihr versprochen, darüber zu schreiben, damit möglichst viele davon erfahren und es lesen.
Dann wusste ich nicht, wie.
Sie schreibt darin, wie sie ihre Tochter Lea verlor.
Es soll kein Ratgeber sein, wie sie zu Beginn schreibt, sie möchte ihren Schmerz und ihr Erlebtes teilen, um damit vielleicht anderen Trauernden zu helfen.
Nach zehn Jahren traut sich die Autorin, die Tagebücher ihrer verstorbenen Tochter zu lesen und mit in ihre Erinnerung einfließen zu lassen.
Es ist nicht nur ihr Buch, auch das von Lea.

Schwer zu lesen, und am liebsten möchte man es jedem ersparen.
Aber es ist echt. Von einer sehr sehr mutigen Mutter sehr gut geschrieben.
Danke, dass ich es lesen durfte!
Ich verlinke es ausnahmsweise über Amazon. Hier.

Eine andere Mutter schreibt auf Facebook täglich darüber,
was genau vor einem Jahr mit ihrem Sohn passierte.
Ich schaue jeden Tag zu.
Und mir wird jeden Tag ganz anders.

Hinsehen, mitfühlen und mitmuten.

Dafür habe ich heute die Zeichnung nicht passend zum Text gemacht.
Wäre sonst zu hart.

24. Juli

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Seit der Artikel erschienen ist, denke ich, sowohl bei Instagram, als auch hier, ich sollte nun wirklich mal wieder was thematisch „passendes“ schreibenzeichnendenken, irgendwas, das zeigt:
Bin natürlich immer noch so wowheldenhaft, wie der Zusammenschnitt meiner Texte in dem Artikel.

Fällt mit schwer.
Leider fühle ich mich nicht so.

Habe Angst Ist mir zu warm, reinzufühlen, Gefühle in Wörter zu fassen oder womöglich Ratschläge zu geben.

Habe Probleme damit, Menschen, deren Lieben sterben, passende Sachen zu sagen.
Habe inzwischen selber so viel gelesen, davon, was man besser nicht tun soll, wie man jenes vermeiden muss und das alles macht es dazu noch sehr theoretisch.

Vielleicht sollte ich eine kleine Liste anfangen,
welche Arschlochsachen ich gemacht habe, weil ich fand (finde), ich darf alles.
(machichvielleicht)
Einfach, um ein bisschen Matsche zu schmeißen.

Oder zeichne mal wieder Pferde.

zwischenwand

Meine liebe Freundin Kerstin ist Jemand, die immer das Richtige schweigt und schreibt, die noch viel mehr darf als ich, meine eigene Heldin im bescheuerten Club (den es nicht geben sollte) der Mütter, die ihre Kinder verlieren mussten, absolut.

Ein Bilderbuch von ihr ist gerade erschienen, und sie hat eine wunderschöne Geschichte geschrieben, darüber, wie nah dunkel und hell nebeneinander liegen.
Wie die einen im Dunklen, die anderen im Hellen leben.
Das Struppige hier und das Zarte dort.  (oder umgekehrt…)
Dabei bleibt es natürlich nicht,  denn sie lernen sich kennen und schließen Freundschaft.
Ein Buch, das keine Ratschläge gibt und nicht trösten muss.

Es zeigt die Schönheit beider Seiten, und eine Anleitungsantwort, wie man es schaffen kann, hin und her zu springen.
Für Kinder!
Für alle, die sich nicht nur im Hellen aufhalten.
Und für die, die zwar im Dunklen wohnen, aber auch dort fein leben.

DAS DUNKLE UND DAS HELLE von Kerstin Hau, tollstens illustriert von Julie Völk.

Kauft es am besten in einem echten Laden!
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11. April

„Da hab ich ihm seine Himmel gegeben,-
und er ließ mir das Nahe, daraus er entschwand;“

Himmelrilke

Hatte nur kurz nachgesehen, ob mein Freund Rilke noch einen Werbetext für mich hat.
Klar. Hat er.

Einen anderen Teil der Engelslieder hatte ich schon mal bei Instagram illustriert,
fiel mir dann ein und ich habe das Blatt sogar noch in der Schublade gefunden:
(die andere Perspektive vom #immerindenhimmelgucken)

entfalten

24. Oktober

Ausdrückliche Werbung für:
Mädchen, ein Buch (nee, zwei!), einen Blog, mich selber, Jungs und einen Illustratorenkollegen,
plus einer Verlosungs-Verlinkung!

Mädchenbuch6blog

Mädchenbuch8blogMädchen16blog

Vor kurzem habe ich Illustrationen zu diesem kleinen Buch von Dela Kienle gemacht.
Guckt mal hier, bei Uta von „wer-ist-eigentlich-dran-mit-katzenklo“,
ich hatte ihr als Fachfrau eins zum Lesen geschickt und das tat sie und verlost es jetzt sogar!

Man kann es aber auch direkt bestellen, natürlich beim Buchhändler des Vertrauens, aber auch hier.
(tatsächlich, erklärte mir meine Lektorin auf der Messe, ist es für ein Buch sehr förderlich, wenn es dort oft bestellt und vielleicht sogar nett rezensiert wird…)
Oder ganz direkt hier.

fr-mdchen

Achja! Klaaaaar gibt es das auch für Jungs.
Illustriert von Horst Hellmeier. Bestellt man hier, da sind dann auch Penisse zu sehen.

 

25. Oktober

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Ich habe für Halloween nichts übrig. Also minus.
(nichtsdestotrotz hängen hier natürlich schon ein von Julius toll mit roter Farbe bespritzter Kittel plus befleckter Mundschutz und blutige Gummihandschuhe für das Horrorarztkostüm rum. Nicht, dass ich da zimperlich wäre…)
Das neueste Pippa-Buch hat auch nur ein bisschen was mit Halloween zu tun, ein oder zwei Kapitel lang, un-ge-fähr.  Ich kann es deshalb sehr empfehlen. Ausserdem ist diesmal eine kleine Zeichnung von Artur drin!
Und bin auch noch so nett, drei Exemplare ( mit zu verlosen, pünktlich zum bescheuerten Gruseltag.
Einfach bis zum 28. 10. abends, 0:00 Uhr einen Kommentar (bitte nur) hier unter dem Post hinterlassen.

Edit:

Die drei Gewinner wurden gezogen und schon per Mail benachrichtigt! Herzlichen Glückwunsch, Anna, Viola und Dörte! Liebsten Dank fürs Mitmachen an alle, ach Mann und ist immer so doof, dass so viele nicht gewinnen!

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