4. Oktober

Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat
mit der megariesigen Stadthalle in Falkensee als Ort für meine Lesung.
Denn so ist mehr Platz, mehr Abstand möglich und es können zusätzlich zu meinen Freunden noch ein paar mehr Leute kommen.

Das wird jedenfalls bestimmt schön. Ich bin zum ersten Mal ernsthaft nervös,
denn die meisten aus dem Publikum kennen mich zu gut. Hehe.

2. Oktober

Genau vor einem Monat kam mein Buch raus.

Und das war ja vielleicht ein Monat!

Nachdem ich gerade einen beinahe Roman runtergeschrieben habe,

was wie gewesen ist und wo ich war und mit wem warum,

habe ich jetzt alles gelöscht

und lasse nur : Danke.

2. September

Ich melde mich nur kurz, hier in diesem spröden Blogmedium, um ein paar Links und Termine dazulassen.

Danke allen, die mir auf vielen Kanälen viele liebste Nachrichten hinterlassen.

Alles ist so, wie ich es mir gewünscht habe.

Hier ist ein toller Radiobeitrag beim Deutschlandfunk Kultur: klick!

Meine Bloggerfreundin DraussennurKännchen hat auch was geschrieben: klick!

Dann gibt es mich jetzt auch im Bewegtbild. klick!

Hier alle Termine auf einen Blick, Dank CarlsenComics übersichtlich gebündelt.

Und kann mir jemand dieses Scheiß-Wordpress wieder normalisieren? Sonst blogge ich niiiiiiie wieder. Diese beknackten Zeilenabstände und was sind bitte Blöcke? Oh wie das nervt.

Und? kommt wer zur Signierstunde am Samstag? ; )

27. August

Sorry, war so warm und ein Buch rausbringen ist- wenn man einen groß-artigen Verlag hat, der einen mit Presse und Planung und Lesungen (soweit möglich) und Signierstunden, Videoportraits versorgt und umsorgt- einfach ganz schön tagfüllend. Und toll. Und aufregend.

Ausserdem hat mein WordPress mich jetzt überlistet und ich bin gerade komplett überfordert, mich mit diesem neuen Bedienzeugs rumzuschlagen. Deshalb gibts auch keine schicken Absätze zwischen den Zeilen.

14. August

„Wie fühlt es sich an?
Wenn alles an diesem Buch Eigenes ist ?“

erstes
Dies ist das ALLERERSTE, was ich aufgeschrieben habe, in ein Notizheft.

Manchmal frage ich mich, ob es komisch klingt, wenn ich mich SOOO sehr auf mein fertiges Buch freue.
Ist der Inhalt doch das Schrecklichste, was mir, was uns passiert ist.
Aber auf das, was es geworden ist, darauf freue ich mich.
Und darüber, die Geschichte von Nils vielen Menschen erzählen zu können.
Auf meine Weise.
Alles in dem Buch ist natürlich Eigenes.
Wie in jedem Buch und der Anfang war für mich besonders  schwer.
Ich habe mir ziemlich bald Hilfe geholt,
von einer ganz großartigen Schreibberaterin.
(www.katja-frechen.de).

Von ihr kam (neben tausend besten anderen…auf einige komme ich sicher noch zu sprechen) der Rat,
erstmal nicht „Ich“ und „mir“ zu denken, sondern von „der Mutter“ zu schreiben. Puh, hat mir das geholfen!
Etwas Abstand zu nehmen in der Phase des Entwickelns der Geschichte.
Alles noch mal rauszukramen und so. Mit der Mutter habe ich dann natürlich trotzdem sehr gelitten, aber es war irgendwie auszuhalten.
Jetzt fühlt es sich ähnlich an. Ich sehe nur das Buch und die Geschichte, ihre Figuren, all das Schöne und Traurige und Gemeine, die Bilder und die Liebe, die drinsteckt.
Was in echt passiert ist, ist eine andere Ebene.
Die liegt tiefer in mir drin und ist ganz gut geschützt.

 

Und mit diesen Aufzeichnungen zur Figurenentwicklung wisst ihr nun ALLES über mich, äh, über die Mutter.
Und mit diesen Aufzeichnungen zur Figurenentwicklung wisst ihr nun ALLES über mich, äh, über die Mutter.

 

Aus dem Archiv III

Da müsst ihr jetzt durch, denn:
Meine Güte- ich hab viel mehr nicht gepostet, als ich dachte.
Dies hier, ich habe sogar noch eine passende Zeichnung dafür gefunden.

Wasdennnun

Ich habe in letzter Zeit das Problem, dass mir zu viele Bücher, Leute aus dem Internetz und von Istagram zu viel bestimmen, wie man
a u f g a r k e i n e n F a l l
mit Trauernden umgehen darf.
Man darf nicht fragen, man darf nicht Mut machen, man soll nicht auf Schönes hinweisen, nicht auf Schlimmes,
man muss vermeiden dies zu tun, jenes zu unterlassen, und so weiter.
Ich lese diese kleinen Artikel oder kurzen Texte und weiß dann auch nicht.
Geht einfach um.
Gibt immer ne Fehlerquote. Bei allem.

Aus dem Archiv II

Dies hier ist vom 12. November 2019 und passt ganz gut zu der Frage, wie mein Arbeitsflow so gewesen war. Gestern war auch der Zwölfte, ich weiß.

Vormkampf.jpg

 

Der Zwölfte und ich habe schon wieder keine Zwölf gezeichnet.

Blöd und vielleicht ärgere ich mich über meine ungezeichnete Lebenslücke, wenn ich mal über sechzig bin, vielleicht ist es mir dann auch egal.

Ich muss mich um andere Dinge kümmern.

Muss meine Kampfesunlust bekämpfen und das tun, worauf ich mich seit Jahren gefreut habe. Mir und euch Rüstungen anziehen und nach Herzenslust morden und meucheln.

Natürlich nur auf dem Papier.

Läuft nicht gut… sonst würde ich ja nicht hier schreiben. Bin müde und träge, hasse Gewalt und überhaupt. Vielleicht will ich nur nicht anfangen, aufzuhören?

 

Edit: Habs ja dann geschafft. Also aufzuhören. Das andere wird nicht gespoilert.

 

 

7. Juli

Fantasie

Ich weiß gar nicht mehr, wann mir Tinee von siebenmorgen diesen Druck geschenkt hat.
(Es gibt ihn in limitierter Auflage in ihrem Shop zu kaufen!) 
Schon lange her.

Aber nachdem ich ihn erst vor allem einfach schön fand, wurde er irgendwann einer meiner Leitsätze für das Buch.
Und eine Lebenseinstellung. Oder umgedreht.

Danke, liebe Tinee!
Natürlich kommt er vor, auf Seite…..198-199.
Er hängt direkt neben Gretas gelbem Himmel.