1. September

Kotzbrockenkleid

Der Erste des Monats, mit dem superguten Vorsatz, wieder jeden Tag eine Zeichnung zu posten.

Es war schon gestern, als ich so mit den Hunden lief und mir diese Gedanken über die Eicheln machte. Ich machte mir auch Gedanken über mich und das Durcheinander in meinem Gehirn, welches in vielen Momenten nicht viel grösser zu sein scheint, als das meiner kleinen Naturzwillinge.
Ich dachte, ob mein Denken eventuell durch die vielen Durchfahrt-Verboten, Bitte-Nicht-Betreten, Achtung-Abgrund oder Vorsicht-Keine-Wende-Möglichkeit- Schilder,
die Teile meiner Gehirnwürste markieren und absperren,
vor allem den Erinnerungsabschnitt, den Traurig-Sektor und den Wutabschnitt,
vielleicht ein klitzekleines bisschen eingeschränkt sein könnte.
Und meine mal da gewesenen Hirn-Ressourcen deshalb auf ein Minimum geschrumpft sind.
Ziemlich viel gedacht für ein Eichel-Hirn.

Hab jetzt schon Kopfmuskelkater.

Ach ja: Rechts ist jetzt so ne Suchfunktion eingebaut. Wenn man sich also  fragt, was das  mit den Kotzbrocken noch mal auf sich hatte, kann man „Kotzbrocken“ eintippen, und kommt- tattaaa! zum entsprechenden Post. Sehr praktisch. Und purer Eigennutz.
Unter Arschloch gibts nichts, habe ich schon probiert. Komisch aber. Ist so.

6. Juli

Wir hatten einen schönen Tag. Widersprüchlich? Joa. Aber die Idee, an den Strand zu fahren, mit dem jungen und dem alten, tattrigen Hund und mit Angeln und Keksen und Bier, ohne Zeitplan und grosse Erwartungen, abgesehen vom Fischbrötchen, war so gut. Ich musste einfach viele Bilder machen. Von all den kleinen Dingen. Mit einem wahnsinnig verrückten Sonnenuntergang am Abend. Kurz bevor es ganz dunkel wurde, flog dann noch eine einzelne Wildgans über unser Auto.

Es war, als würde uns jemand die ganze Zeit sagen wollen, dass alles gut ist. Und ja: Ich finde, man überlebt nur mit dem Willen, Zeichen zu sehen und an sie zu glauben. Man sollte sie nur nicht zerreden. Also höre ich jetzt auf.
(sagt bloß nichts zu diesem kitschigen Engelchen)

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Im Uhrzeigersinn: Strandstille. Mein Fundstück. (etwas dick aufgetragen, aber naja… man nimmt, was man findet, haha). Ferdinand im Meer. Spielen, Irgendwas suchen, Angeln (nicht im Bild).
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Steine schmeissen. Schiefer Baum. Wildgänse (sieht man nicht, sie fliegen aber da vorbei, ich schwöre!) Beginn der Lightshow.
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Müder Hund. Fröhliches Kind. Mit Papa. Edwin mit Möwenfeder.

Danke für all eure Nachrichten, Gedanken und Ballons!

12 von 12 Januar

 

Denkt euch nicht zuviel dabei, dass ich so viel rumgeturnt habe heute. Eine Phase der körperlichen Verzweiflung (mal wieder). Und bevor Fragezeichen aufploppen: Julius hatte das Glück, eine wunderbare Therapeutin zu haben, die ihm aus einer wirklich heftigen Phase half. Wir sind sehr stolz auf ihn, dass war alles nicht SO easypeasy.  Zu Viento: Der hatte nun schon immer sein blödes „Hinkebein“. Mal mehr, mal weniger. Wir haben lange abgewartet, ob Wachstum  und Muskelaufbau seine Knieprobleme lösen, aber das taten sie nicht. Deshalb ist er gestern operiert worden. Auch wiederum nach langer Überlegung. Ich hoffe sehr, ihn morgen wieder zur Wiese holen zu können. Und dass alles gut wird. Mit seinen Beinen.
Mehr Zwölfer des Tages gibt es wie immer bei Caro von DraussennurKännchen!

ZwölfvonZwölf

Heute war der zwölfte Dezember. Bald Weihnachten.Um wilden Spekulationen vorzubeugen: War quasi geschäftlich in der Klinik in Buch.

Witzig, wie ich mich immer deformierter zeichne. Psychologen und Orthopäden sollten da lieber weggucken. Alles nur eine Phase. Mehr 12von12 gibt es wie immer bei Caro von DraussennurKännchen.

KopfBauchBeineFüsse

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Dieses Spiel. In der Scheisse-Es-Weihnachtet-Edition. Wie unfassbar gut getroffen ist bitte Edwin?

(Julius, Greta, ich)

Schwarzundweiss und Currywurst

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Ein Hund für Grafiker.

Mano hat in ihrem Blog über den Artikel berichtet und mir wurde bewusst, dass sie die erste Bloggerin ist, die darüber schreibt und es an ihre Leser weitergibt. (hier der ganze Artikel! umsonst!)  Danke. Habe echt geweint, vor Frohsein.

„Bin lieber hier….Im Blog bei dir ist es wie am Küchentisch bei einem heissen Tee“, meinte die Tage jemand in einem Kommentar, „bei Facebook kommt es mir so vor, als stünde ich an einer zugigen Strassenimbissbude.“ Was für ein schöner Vergleich! Haha, den liebe ich, Gabriele! Geht mir nicht anders. Weil hier ja alles so schön gemütlich ist.  Nette Bilder, schöne Trauer im Schein von Kerzen (Tieren) und ab und zu ein kleiner Schlag in die Magengrube. Aber nur ein kleiner. Ich könnte mich ja mal selber zitieren:

Mitleid ist scheisse, Mitgefühl gut.
Und Mitmut super.

In diesem Sinne. Ich hab mal Fenster aufgemacht, in der Küche. Und esse ne Currywurst auf der Strasse. Dann ist mir schlecht und ich koche mir nen Kamillentee. Hier.

 

Edwin und Ferdinand

Edwin hat nie davon gehört, dass Ferdinand einer der gefürchtetsten Hunde der Rehwiese ist. Wegen dem wir schon zweimal die Hundehaftpflicht wechseln mussten. Der den lieben Karlsson mal skalpiert hat und von uns in den letzten elf Jahren  schon häufig verteufelt wurde. Ein echtes Raubein. Und nun kommt dieser kleine Whippet und überschüttet ihn mit Liebe und Hundezärtlichkeit. Komplett unvoreingenommen. Eine gute Entscheidung. Also, ein Hundebaby zu haben.

Beim Durchsehen muss ich euch aber auch noch das hier zeigen. Weil Ferdinand nicht nur Raubein ist und war. Quatsch.

12 von 12 im November

 

 

 

 

 

 

Ein Novembersamstag. Konfus sieht der aus, war er auch. Und ja, mein Arm hängt da im Hundekörbchen, damit der noch liegen bleibt. Welpe-Aufstehen-Pipi. Liegenbleiben-Weiterschlafen.
Mehr Zwölfer wie immer bei Caro von DraussennurKännchen!