Glücklich-Platz


Die Wiese, wo die Pferde stehen ist mein Glücklich-Platz.
Happyplace sagt man ja.

Der Ort, an den man sich denkt, wenn not ist.
An dem man alle Not nicht mehr denkt.
Hier ist es so leicht gar nichts zu denken.

Ja, manchmal gibt es Sorgen um die Pferde, manchmal doofe Dinge wie zugefrorene Pfützen,
ein schimmeliger Heuballen oder ein dickes Ponybein.
Aber nichts, was unnötig ist, wird gedacht.

Die Menschen, die sich hier einfinden, möchten Zeit mit und bei ihren Pferden verbringen.
Ich habe und kenne keinen Ort, wo Zusammensein so unkompliziert ist.
Vielleicht ist es das Besondere an unserer Wiese, dass wir dort unkompliziert sind.
Uns alle respektieren, schätzen und lassen, wie wir sind.
Niemand muss hier was.
Unsere Leben bleiben zuhause, wir sind nur „am Stall“.
Mit den Pferden, sonst nichts.

Wie dankbar ich bin, für diesen Zustand, der uns allen so viel Raum gibt.
Für die Frauen, die mir in dieser Weise ähnlich sind.
Ganz anders sind, und doch gleich, an dem Platz.

Die Wiese ist der Ort, an dem ich vergesse, was sonst so ist.

Nun haben drumherum gerade Neid, Verletzung, Egoismus und Zorn Einzug gehalten,
Pferdefrauenrealitäten sind zugezogen, Grenzen sind entstanden, wo vorher Luft war.
Mein Gut-Ort ist nicht mehr leicht zu erreichen.
Er ist es nicht mehr.

Was, wenn ich ihn jetzt verliere, weil ich dort zu viel Blödes fühle?
Wie schaffe ich es, wieder nichts zu fühlen?
Wie wieder die Leere dort zu haben, die ich so brauche?

Ich schlafe ein mit den Gedanken darum und ich wache auf mit ihnen.

Und dann ärgere mich über mein Luxusproblem.
Meine Güte- Es ist nur eine Wiese.
Ist es?

12. Januar

Gut ins Jahr gestartet mit den ersten Zwölf.
Ja, wir haben es gut gerade.
Ich weiß das und bin froh drum und dankbar.
Ansonsten seht selbst.
Mehr Zwölfer gibt es wie immer bei Caro von DraussennurKännchen!
Danke fürs Gucken und: Bleibt tapfer.

14. November

 

Letztens dachte ich mal drüber nach, wie oft wir gesagt kriegen,
das wir echt stark sind.
„Du bist so stark.“
Ich höre das nicht ungern, nein!
Stark ist ein super Wort und ich finde mich selbst oft richtig stark.
(Dann, wenn ich mich von außen betrachte, mit Erstaunen)
Aber auch letztens, da dachte ich:
„Hart“ trifft es manchmal eher.
Sieht stark aus, ist aber nicht unzerbrechlich,
undurchdringlich und was innen ist, kann niemand wissen.
Meist Hohlnis, hehe.

 

 

13. Februar

Wenn ich abends nicht mehr im Büro arbeite, gibt es die Zwölf am Dreizehnten.
Gewöhnt man sich auch dran.
Spektakulär, dass ich sie überhaupt geschafft habe, gestern.
Eigentlich vor allem dem Mann im Hintergrund von Bild 11 zu verdanken,
der (wie fast immer in letzter Zeit) gekocht hat, dass ich sie überhaupt geschafft habe.
Mehr 12v12 gibt es wie immer bei Caro vonDraussennurKännchen!
Edit: Upps, korrigiere Physio-Termin und Physiotherapeut. Sie ist osteoppathisch behandelt worden. Den Unterschied müsst ihr selber googeln. ;  )

 

17. Januar

Glitzerspritzer

Wenn früh am Morgen unter einem mehr Sterne glitzern als am Himmel,
wegen Taschenlampe und Frost,
ist das leicht erklär-, aber nicht minder wunder-voll.

Schönes Wochenende!