Wieviel sollte man hier zeigen?
Soll man die ganze Welt mit seinen Schmerzen belasten?
So viele traurig machen, die uns nur digital kennen?
Reicht es nicht, wenn man selber leidet?
Und die Familie und Freunde?
Was ist aus diesem lustigen JedenTageineSkizze- Blog geworden?
Meine persönliche Trauerbewältigungsplattform?
So in aller Öffentlichkeit?
Eine Heul-Internetz-Seite?
(tut mir leid, dass man hier viel weinen muss gerade)
Tja.
Leider kann ich nicht anders.

Meine heutige Zeichnung trage ich seit ein paar Tagen in mir herum.
Das ist nicht gut und tut tat sehr sehr weh.
Jetzt ist sie raus.
Ich glaube, es hat geholfen, auch wenn ich nass geschwitzt und kaputt bin.
Wegen siehe oben zeige ich sie nicht ganz… (haha!)
War diesmal nur für mich wichtig.

Jetzt zeige ich schon Zeichnungen die ich nicht zeige.
Ogott.
Danke für euer Verständnis.

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72 Antworten zu „9. September“

  1. „Reicht es nicht, wenn ich selbst leide?“
    Gar nicht so leicht für mich was zu schreiben, ohne dass es doof klingt. Ich lese deine Posts gerne. Ich will wissen, wie es dir geht. Wie kommst du klar, wie geht es deiner Familie?! Willst du uns schonen? So ein Quatsch. Du musst das alles ertragen. Und du musst alles tun, damit es dir ein bisschen leichter fällt. Damit die Welt für dich ein bisschen leichter wird.
    Außerdem kann ich so Anteil nehmen. Wenn du nichts mehr schreiben und zeichnen und veröffentlichen würdest, dann wäre das ein schwarzer Punkt in meinem Internet. Ich möchte für dich, dass ihr damit umgehen könnt und daran möchte ich auch gerne Anteil nehmen. Ziemlich egoistisch was?
    Lass deine Zeichnungen raus, auch wenn du nur einen Teil zeigst. Ich kann euer Unglück immer noch nicht akzeptieren.
    Liebe Grüße,
    Kathrin

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  2. Ist das hier nicht so etwas wie ein Tagebuch, das antworten kann? Wenn einer es nicht lesen oder sehen will, muss er dich nur weiterblättern. Ich finde du darfst dich gerne an unseren Schultern ausweinen. So einen Schmerz möchte keine von uns alleine tragen. Zeig uns deine Bilder, weine dich aus!
    Ich reiche dir gerne ein Taschentuch und halte (wenn auch virtuell) meine Schulter für dich bereit.

    Andrea

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  3. Schön geschrieben!, Danke Andrea

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  4. Danke! Das ist so lieb und tut GUT. Und erleichtert mich sehr.
    Liebste Grüße!

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  5. Ein Tagebuch, das antwortet! Stimmt! Wie cool ist denn der Vergleich, bitte?!
    Liebe Andrea, Danke! Gruß und Kuss!

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  6. wenn man hier zusammen lachen darf, dann darf man auch zusammen weinen. wenn was raus muss, damit es einem besser geht – dann muss das raus. und ich glaube nicht, dass sich hier jemand belastet fühlt. im gegenteil. wir sind viele und wir können viel tragen. wenn dir das nur ein bisschen was hilft (helfen könnte), wäre das schön.
    wenn du mit uns teilen möchtest, ehrt uns das.
    die frau s.

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  7. Liebe Melanie,
    schon seit ein paar Postings von dir möchte ich, wie vorher auch, gerne etwas schreiben. Mir fiel bzw. fällt es nur ziemlich schwer. Ich möchte so gern etwas Witzig-aufmunterndes schreiben, kann ich aber nicht. Umso mehr bin ich froh, von dir zu lesen. Auch wenn es um deinen Kummer geht. So lange es dir und deiner Familie hilft, mache es bitte weiter. Auch das Zeichnen. Wie Andrea es oben schreibt, kann jeder weiterklicken, der nicht lesen oder gucken will oder kann. Geteilter Schmerz ist halber Schmerz trifft es in solch einem Fall sicher nicht so ganz, aber ganz sicher ein kleines bisschen. Denk nicht so viel an uns, tu das, wonach dir ist. Und wir sind dann alle da … wenn auch (zum größten Teil) wohl nur hinter dem Bildschirm.
    Liebe Grüße,
    Dorthe

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  8. Liebe Melanie,

    so gern ich deinen Blog verfolgt habe, so sehr ist es mir ein Bedürfnis mit Dir und Deiner Familie zu trauern und in Gedanken bei euch zu sein.

    Ich habe vor kurzem einen schönen Satz von Laotse gelesen. Ich hoffe er hilft Dir ein kleines bisschen für einen kurzen Moment.

    “ Ich bin von euch gegangen
    nur für einen kurzen Augenblick
    und gar nicht weit.
    Wenn ihr dahin kommt
    wohin ich gegangen bin,
    werdet ihr euch fragen,
    warum ihr geweint habt. „

    Ich wünsche Euch alle Kraft dieser Welt dieses Schicksal zu meistern und ja, schreibe und zeichne – wir sind immer bei Dir…

    Fühl' dich gedrückt
    Jenny

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  9. Glück und Freude wird auch geteilt, warum also nicht auch die andere Seite des Lebens?!
    „Trauern können“ ist auch wichtig und ist eine Ressource und eine Fähigkeit um Trauer zu bewältigen.
    Christa
    Ps: gute Idee…dein antwortendes Tagebuch, dein Ventil

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  10. Mach' Dir mal um uns keine Sorgen, sondern schreibe, zeichne und zeige wonach es Dir ist!
    Wie schon oben mehrfach gesagt, es muss ja keiner!
    liebe Grüße!

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  11. Du hast es dir doch nicht ausgesucht, liebe Melanie, dass dein Leben eine solche Wendung genommen hat. Und dein Blog ist kein Dienstleister und deine Leser sind freiwillig hier. Und wenn jemand mit deinen Gefühlen nicht klar kommt, dann hat er/sie einfach keine Ahnung vom Leben.
    ICH brauch niemanden, der mir was vormacht, was es so nicht gibt.
    Aber ich bin dankbar, wenn jemand authentisch ist.
    In diesem Sinne
    Astrid

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  12. Liebe Melanie,
    diese Ambivalenz kann ich so gut verstehen.
    Und doch.
    Die Menschen, die zu Dir kommen um zu schauen, die wollen wirklich wissen, wie es Dir geht. Die wünschen Dir und Euch Kraft, denken an Euch, haben ihre eigenen Gefühle dazu. Das bleibt nicht aus.
    Ich bin mir sicher, viele von uns, die hier lesen, gäben viel darum, Dir etwas Gutes tun zu können, mir inklusive.
    Sei, was Du bist und tue, was Du fühlst. Wir hier wollen das mittragen. Weil niemand wirklich helfen kann, aber so gerne würde.
    Sei umarmt.
    Nina

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  13. Die Welt ist nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen.
    Es gibt diese Zeiten, da läuft alles rund.
    Und dann gibt es diese todtraurigen Zeiten.
    In unserer Spaßgesellschaft ist traurig sein nicht angesagt.
    Immer gut drauf, die Maske hoch halten, bloß niemanden belasten.
    Warum eigentlich?
    Ich finde es sehr bereichernd, daß du über eure Trauer schreibst und so offen damit umgehst.
    Mir fällt leider garkein Trost ein.
    Ein Kind zu verlieren ist einfach todtraurig.
    Es wird noch dauern und mit der Zeit besser zu tragen sein.
    Trotzdem sonnige Grüße
    Petra

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  14. ach, melanie, mach wie es für DICH richtig ist! ich komme immer her.
    fühl dich umarmt.
    mano

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  15. Anonym

    Mensch Du Liebe, was man sollte, hey das ist sowas von Schnuppe, nichts und niemand hat zu urteilen was Du sollst.
    Andrea hat es wunderbar geschrieben und ja auch ich bin sehr froh von Dir zu lesen, von Euch zu lesen und danke Dir für Dein großes Vertrauen. So wie es sich für Dich stimmig anfühlt ist es richtig!!!

    Weißt Du überhaupt, dass aus Deinen Worten und Zeichnungen soviel Kraft scheint, dass Du zugleich soviel gibst.
    Ich weiß nicht wie ihr diesen Schmerz aushalten könnt, ich weiß nicht wie es gehen kann, ich weiß nicht was ich sagen soll und zugleich bin ich dankbar, dass wir mit Euch trauern dürfen.
    Soviel Gedanken sind hier entstanden, ja ich habe auch viel geweint und so falsch es klingt, es tut gut dass es hier sein darf.

    Es ist Deine Echtheit, die immer da war und weiter da ist, ich weiß nicht wie es sich von der anderen Seite anfühlt, wenn fremde Leute kommentieren, ich hoffe einfach Du nimmst Dir auch hier das was Dir gut tut.

    Ich danke DIR für Deine Tiefe, für die Hoffnung und Zuversicht, für das Weinen, das Lachen, für das Leben.

    Fühl Dich von Herzen umarmt,
    Silke

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  16. Es ist für Euch im Moment sicher unendlich schwer – und da sollst Du Dir Gedanken um andere Menschen machen?! Kann nicht sein; „die anderen“ sollen sehen, wie sie damit fertig werden! Wenn es jemanden belastet, kann der einfach die Seite zumachen und zum Alltag übergehen, und genau das könnt Ihr eben nicht; Ihr müsst es aushalten. Das Leben ist manchmal echt unfair…
    Jorin mit Paula auf der Wolke

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  17. Seltsamer wäre es doch, wenn jetzt hier das heitere Familienleben weitergehen würde? Ich finde es total mutig, dass du so offen mit uns allen trauerst, ich glaube, ich würde mich verkriechen. Aber dieses Tagebuch antwortet, schönes Bild…
    und du mach einfach so wie es für dich passt. Alles alles Gute für dich und euch alle
    Michaela

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  18. Carolin

    Nina hat es oben so schön ausgedrückt: Es sind hier so viele, die Dir so gerne beistehen würden, Dir etwas von Deinem so unermeßlichen Schmerz abnehmen würden – das Einzige, was wir aber tun können, ist Anteil nehmen, mittragen……an Deinem Leben mit seiner Freude und den Glücksmomenten, genauso jetzt aber an Deiner Trauer und ich danke Dir, dass Du uns daran teilhaben lässt. Mach Du es, wie es sich für Dich richtig anfühlt und wenn es Dir hilft, dann IST es richtig –
    wir sind in jedem Fall gerne hier!
    Carolin

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  19. Ich finde Dich sehr mutig! Trauer und Schmerz in die Öffentlichkeit zu tragen, das bedeutet Courage, aber auch Vertrauen zu denen, die es lesen. Ich selber bin auch immer sehr offen mit den Verletzungen des Lebens umgegangen und weiß: wenn man die Dämonen, den Schmerz beim Namen nennt, dann wird er dadurch auch gebannt! Gute Wünsche schicke ich…eva

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  20. Susanna

    liebe melanie,
    es ist ja DEIN blog und wie oben schon mehrfach erwähnt: wer nicht will oder kann, muss ja auch nicht!
    solange du uns teilhaben lässt und dir unsere anteilnahme (oft auch die stille) gut tut mach weiter – wir stärken dir unsichtbar den rücken. was du zeigen willst zeig, was verborgen bleiben soll, bleibt bei dir.
    ich freu mich immer über einen blogeintrag von dir – egal ob fröhlich oder traurig!

    alles gute dir und deinen lieben,
    susanna

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  21. Liebe Melanie, ich möchte dich in die Arme nehmen und eine Weile halten. Geborgen; und vielleicht für einen Moment frei Raum sein….
    Danke, dass ich Anteil an deinen Worten und Bildern haben darf.
    Angela

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  22. Natürlich können wir euren Schmerz nicht heilen aber wir können ihn mittragen. Ich muss so oft an euch denken und es ist für mich wichtig, mit Anteil haben zu können. Vielleicht hilft es ja doch ein bisschen wenn wir alle hier euren Schmerz teilen und in Gedanken bei euch sind. Ich bin es jedenfalls sehr oft!
    Sei ganz lieb gegrüßt, du machst das toll, Dani

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  23. Anonym

    Liebe Melanie,
    bei Ronja Räubertochter schreibt Astrid Lindgren an einer Stelle sinngemäß:
    „Sie waren traurig. Aber sie waren gemeinsam traurig. Und das machte es schon wieder etwas leichter“.
    Teile Dich hier mit.
    Gib Deiner Trauer ein Gegenüber.
    Ich will das gern sein. Ich denke weiter täglich an Euch. Ich erwarte gar nicht, dass alles weitergeht, wie zuvor. Das kann es nicht. Das kann es nie.
    Die Wunde kann nicht heilen, aber Ihr werdet hoffentlich die Kraft finden, sie zu schultern und mit ihr zu leben.
    Mute den Menschen Deine Trauer zu – egal wie lange!
    Und jede Träne, die um ihn geweint wird – nach außen sichtbar oder still im Inneren – ist eine Würdigung an Nils.
    Selbst von Menschen, die Ihn nur durch Deinen Blog kannten.

    Niemals sollst Du das Gefühl haben, Dich für Deinen großen Kummer oder die Art, wie Du ihm Ausdruck verleihst, rechtfertigen zu müssen.

    Mit warmen Grüßen

    Silke

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  24. Liebe Melanie,
    natürlich darfst Du hier in aller Öffentlichkeit traurig sein. Du darfst hier alles, was Dir hilft in irgendeiner Weise weiterzugehen und diesen Verlust, der einfach so unglaublich ist, irgendwie zu ertragen. Wir kennen uns gar nicht, aber als ich auf dem Katzenklo-Blog plötzlich las, dass Uta eine Kerze für Nils angezündet hatte, hoffte ich so sehr, dass es nicht das bedeutete, was es dann letztendlich doch bedeutete. Und ich weinte um ein Kind, das ich nie persönlich kennen gelernt hatte und um eine Familie, die einen so schlimmen Weg vor sich hatte, wie man ihn keinem wünscht. Es hat mich ganz still gemacht und ich denke oft an Euch. Ich hoffe so sehr, dass es irgendwann leichter werden wird. Ich würde Euch so gerne Kraft spenden. Martina

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  25. Was müssen das für Zeichnungen sein, die Du in Dir trägst, was für viele letzte Erinnerungen – und was für ein allerletztes Bild, für immer ins Herz gebrannt.

    So lange lese ich hier schon mit, so oft verzückt, häufig verwundert (huch: The Kooks, Gin Tonic, Fanta, Bleistifttest versemmelt, Hühner, so viele gemeinsame Urlaubsorte und überhaupt: eine ähnliche Familienkonstellation, nur scheinbares Erwachsenwerden und diese stolze Verwunderung plötzlich Mutter von so vielen Kindern zu sein, während man auf Elternabenden nur als Staffage rumsitzt [und trotzdem zum Elternvertreter gewählt wird]…) aber gesagt habe ich hier ja nicht unbedingt häufig war. Erst in letzter Zeit, da völlig überrumpelt von dieser Diagnose und fassungslos vom weiteren Verlauf, aber mit dem innigen Wunsch mein Mitgefühl auszudrücken. Ich habe mir auch nur wegen Dir Instagram auf's Handy geladen-im Juli- eigentlich wollte ich um dieses Zeitfresserchen einen großen Bogen machen ;-)
    Ja, es ist sehr traurig hier zur Zeit. Du bist es ja auch. Und das darfst Du auch sein. Ich bin es auch, aus der Ferne, natürlich anders- aber ich bin Dir sehr, sehr dankbar, dass Du uns teilhaben lässt an Deinem Schmerz, dass wir überhaupt weiterhin Dein antwortendes Tagebuch sein dürfen- Du bist immer noch meine Startseite – und wirst es auch bleiben. Und ich hoffe, dass wir Dir hier ein bisschen Halt geben können – so gut es geht, auch wenn es unmöglich erscheint…
    Liebe Grüße, Miriam

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  26. Marie

    Liebe Melanie,
    viel schreibe ich hier nicht, aber ich lese deinen Blog so gerne. Du und deine Familie, dein Viento, deine tollen Bilder und die weltbesten „12 von 12“ sind mir ans Herz gewachsen. Und wenn man Glück und Freude miterlebt, kann man auch an Trauer teilhaben. Fühl dich gestützt…wenigstens ein kleines bisschen.
    Liebe Grüße,
    Marie

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  27. Liebe Melanie!
    Mach weiter so, wie es für Dich richtig ist! Und wenn unsere Besuche bei Dir (mal stillschweigend, mal antwortend), unser Kichern über Deine Zeichnungen und unser Mitweinen bei Deinen Worten für Dich ein klitzekleines bißchen Ablenkung und Zerstreuung bedeuten, ist das doch gut.

    Liebe Grüße, Mond

    Liebe Grüße,
    Mond

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  28. Liebe Melanie,
    da wo viel gefreut und geschmunzelt wird, geliebt und gehofft, da darf man auch gemeinsam trauern und weinen … so ist das Leben, leider.
    In Gedanken immer bei euch,auch wenn ich euch eigentlich gar nicht kenne, aber an dieser Stelle Worte teilen möchte.

    Fühl' dich gedrückt,

    liebe Güße,

    Sabine

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  29. Danke! Tatsächlich, es hilft!

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  30. Das wäre ja schön, ich hoffe es sehr und glaube auch irgendwie daran. Danke!

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  31. Na dann…. hole ich mal den Verschlussordner raus…. ; ))
    Liebe Grüsse und Danke!

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  32. Zurück! Liebe Grüsse!

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  33. Es fühlt sich gut an, echt, sind tatsächlich nur nette Menschen hier…. Danke dir, Silke!

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  34. Danke und liebe Grüsse! Von Wolke zu Wolke.

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  35. Demnächst kommt aber wieder heiteres Familienleben, bestimmt!
    Danke!

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  36. Ist so, oder? Danke!

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  37. Danke! Richte ich aus! ; ))

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  38. Kriege ich da eigentlich ein paar Bonusfollower, wenn ich dich angeworben habe? (haha!)
    Gin Tonic… da briingst du mich ja auf was um 8.41 Uhr.
    Nee, war ein Scherz.
    Danke! Für das Lachen, zu dem du mich so oft bringst!

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  39. Liebe Grüsse nach Soweitweg! Und Danke!

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  40. Mach jetzt einfach das, was du ertragen kannst. Sei egoistisch, denn das darfst du. Die Zeit, in der die Leute meinen du hast jetzt lang genug getrauert, kommt schneller als du denkst. Es ist ein langer und harter Weg. Hole dir die an deiner Seite, die dir gut tun. Alles andere lass für den Moment einfach hinter dir. Ich denk an Euch, Sabine

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  41. Katrin

    53x mal vor mir wurde alles mit so viel Verbundenheit und Herzenwärme kommentiert. Wenn das kein wunderschöner digitaler Freundinnenkreis ist. Und das liegt an Dir Melanie…

    Un abrazo, Katrin

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  42. Wir steh'n hinter Dir – egal wie! Mach wie Du machen musst und kannst.
    Bimbi xx

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  43. In so einer Ausnahme-Situation, in der du dich befindest (ihr euch befindet), gibt es einfach kein Richtig, kein Falsch mehr. Was du fühlst, das ist das einzig Entscheidende, der einzige Kompass, dem du folgen kannst. Du schlägst immer die richtige Richtung ein (ob heulend, ob lachend, ob wütend, ob stumm) – und lass dir von niemandem einflüstern, was jetzt angemessen wäre. Keine Sehnsuchts-Mutter braucht einen Trauer-Knigge (den es ja leider ungeschrieben irgendwie zu geben scheint). LG mila

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  44. warum solltest du dich verstellen? ist jetzt halt so, fertig (die blogveränderung). das sollte dich nun wirklich nicht noch zusätzlich belasten! also verwirf den gedanken lieber wieder, niemand hier nimmt dir irgendwas übel. ich denke oft an dich und deine familie! ich hoffe, es wird bald erträglich(er).

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  45. Liebe Melanie,
    ein antwortendes mitfühlendes Tagebuch mit einem sehr großen Herzen für alles. Da bin ich sehr gerne eine Seite von. Egal wie. <3
    Doro

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  46. Anonym

    Liebe Melanie!

    Das hier ist doch immer noch Dein Blog!
    Du darfst hier alles, was Dir in dieser schweren Zeit hilft!
    Du bist nicht verpflichtet hier die Clownsnase aufzusetzen und 2,5 Gags pro Post zu liefern!

    Ich mag Deinen Blog so sehr, gerade weil er authentisch ist und Du uns „Haufen“ Fremder voller Großzügigkeit an Deinem Leben teilhaben lässt, mit allen lustigen Höhen und schrecklichen Tiefen.

    Und das letzte (aller-aller-letzte) um was Du Dir im Moment Gedanken machen solltest ist hier irgendwen Anderes mit Deinem Blog traurig zu machen! (Nein, eigentlich ist das gar keinen Gedanken wert, auch nicht als aller-aller-letztes!)

    Wenn Dir jemand schreibt, das er voller Trauer und Tränen Deine Eintragungen liest und in Gedanken bei Dir ist, dann nur um Dir den (wahrscheinlich leider sehr mickrigen) Trost zu spenden zu dem man als Dein Blogleser, der durch Deine Offenheit immer eifrig die Etappen Deines Lebens mitverfolgen (und mitfühlen) durfte, in der Lage ist.

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft und sende Dir ebenfalls eine dicke virtuelle Umarmung!

    LG,
    Viola

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  47. Ich bin so gerne hier. Und heißt es nicht: in guten wie in schlechten zeiten?!
    Fühl dich frei uns über den Blog zu benutzen. Meine Vorschreiberinnen haben alle Recht.
    Ich freu mich auf ein Wiedersehen jeder Art!
    Drücker
    Dani

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  48. Ja! Lauter neue Follower, die in Leoparden-HotHot-Pants am Strand posieren ;-) Das scheint jedenfalls so meine Klientel zu sein, warum auch immer…

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  49. Ich glaube gar nicht, dass Du Antworten auf all diese Feagen haben musst. Dass Du Dir die Fragen stellst, kann ich verstehen. Aber es reicht völlig, wenn Du Dir Deinen Kopf machst. Da drin ist so viel los gerade und alle, die das hier lesen, die wissen warum. Da brauchst Du Dir unseren Kopf nicht auch noch machen. Ganz bestimmt nicht. Du musst Dich für nichts entschuldigen. Dies hier ist Dein persönlicher Blog, Du bist uns keine Schönwetter-Unterhaltung schuldig. Wir folgen hier einer Kreativen, einer Künstlerin, die mit uns ihre Arbeit und ein wenig auch ihr Leben teilt. Was immer Du uns hier zeigst, wir wissen es zu schätzen und einzuordnen. Ich bin überrascht, dass Du überhaupt kreativ sein kannst im Moment. Dass Du nicht paralysiert bist. Zumindest nicht immer. Dass Du einen Weg zu finden scheinst, den Schmerz und die Kreativität miteinander zu verbinden. Das stimmt mich optimistisch. Das sagt mir, es wird besser für Dich, irgendwann. Und bis dahin begleiten die Dich, die Dich begleiten möchten und von denen wirst Du hier sicher keine Klagen hören.

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  50. Anonym

    Liebe Melanie,
    bitte, bitte mach Dir keine Gedanken, dass Du hier jemanden belasten könntest. Ich bewundere Deinen Umgang mit Eurem Verlust und trotz aller Trauer Deine Sicht auf Nils' Tod. So sehr Dein Schicksalsschlag mich traurig macht, so sehr macht es mir auch bewusst, wie glücklich ich bin, dass ich ein gesundes Kind habe, und dass meine vermeintlichen Probleme doch nur kleine Stolpersteinchen im Leben sind.
    Ich wünsch Euch allen viel Kraft,
    fühl Dich gedrückt, Laura

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  51. Du Liebe, vor nicht langer Zeit, hab ich Deinen Blog noch mal komplett rückwärts gelesen und wie so oft geschmunzelt und gelacht. Aber dieses Lachen war nicht mehr so frei und leicht wie früher. Aber darum solltest grade du dir die wenigsten Gedanken machen.
    Das Internet ist schon ne ulkige Sache, man kennt sich gar nicht und wieder doch…..
    Lass Deinen Kummer raus, wenn es Dir nur ein paar leichtere Augenblicke gibt, dann liegt da der Sinn.
    Ich möchte gerne mal Nils besuchen, wenn ich mutig bin und darf.
    Uta

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  52. Liebe Melanie,

    ja, es ist schwer zu lesen und manchmal kaum zu ertragen. Aber während Du nicht die Wahl hast, haben alle Blogleser die Wahl, ob sie es mit Dir, euch, ertragen oder nicht. Ich dosiere das Lesen deines Blogs tatsächlich. Früher bin ich aus Neugier hergekommen und zur Aufmunterung, heute wird mir das Herz immer ein wenig schwer, wenn ich „mg“ eingebe und der Browser den Rest ergänzt (oder ich bei Svea nachschaue, ob ein neues Bild unter dem Link zu Deinem Blog ist ;) ). Ich bin öfter hier als früher, weil ich es früher manchmal längere Zeit im Gewusel vergessen habe. Jetzt denke ich jeden Tag an Dich und frage mich, wie es euch wohl gehen mag. Nee, ist nicht leicht und heiter. Aber Du hast genau null Verpflichtung irgendwem gegenüber, leichte und heitere Unterhaltung ins Netz zu stellen. Null. Wirklich, ich wiederhole es noch einmal: null. Wenn es jemandem zu viel ist, dann muss er seinen Hut nehmen, das Mitgefühl und auch die Trauer um die frühere leichtfüßige Rehwiesen-Heiterkeit in erwachsener Eigenverantwortlichkeit mit sich selbst abmachen und verebben lassen und sich seinem eigenen Krams zuwenden.

    Bei mir verstärkt das Lesen Deines Blogs mitunter meine Angst, weil ich nach dem frühen Tod meines Vaters immer Verlustängste hatte und sie seit der Geburt unseres Kindes eine verstörende neue Dimension erreicht haben, die ich nie für möglich gehalten hätte. Manchmal greift eine so eiskalte Hand nach meinem Herzen, dass mir der Atem stockt, und wenn ich deinen Blog lese, greift sie öfter nach mir, als wenn ich es bleiben ließe. Du machst mir aber auch Mut. Nicht, weil ich mir durch deine Tapferkeit einbilden würde, es wäre irgendwie machbar, mit dem Tod des eigenen Kinds fertig zu werden. Ich kenne mich leider besser mit Trauer aus, als ich je beim Universum bestellt habe, und mir ist allzu bewusst, dass ich entweder früh sterbe oder noch oft trauern werde. Hoffentlich nie so, wie Du jetzt trauern musst, aber Trauer: O ja, sie wird wiederkommen. Bitte, bitte lass es noch dauern, Universum, aber sie wird kommen. Scheiße ist das.
    Roter Faden, wo bist du? Ah, da: Es macht mir Mut, weil es für mich die einzige und zugleich wunderbarste Art von Trost ist, sich nicht allein zu fühlen. Jenseits der vermutlich zu verneinenden Frage, ob ich mich auch nur annähernd so gut halten würde wie Du (bei uns gibt es auch keine weiteren Kinder, um deretwillen ich es müsste): Ich glaube das Echo Deines Schmerzes zu verstehen, das mich durch Deine Zeilen und Bilder erreicht. Ich glaube, ich liebe ähnlich, wie Du es tust, und auch mein Schmerz würde dem Deinen ähneln. Nicht gleichen, niemals, wie auch, aber hinreichend ähneln, dass bei aller Erschütterung, die es in mir fraglos auslöst, hier zu lesen, auch dieser eigenartige Klang da ist, der sagt: Zwischen liebenden Wesen in diesem Universum gibt es eine Verbindung, in Freude und Schmerz, und wir alle sind nicht einzigartig und damit isoliert, und hin und wieder können wir einander die Hand reichen über diese Kluft, die ein Ich vom anderen trennt. Ganz kurz oder auch länger, für einen tröstlichen Händedruck oder eine feste Umarmung, wenigstens für einen Augenblick, in dem nur zählt, dass ein Mensch nicht mitten im Tosen des nicht zu Verstehenden ganz allein dasteht. Ich bin nicht religiös, ich habe keine Vorstellungen von irgendetwas anderem als dem, was ich kenne und sehe und spüre, und für mich ist das der einzige Trost, den es gibt: Menschen, die ich gernhabe. Aus der Nähe oder aus der Distanz. Ich habe beispielsweise Douglas Adams nie kennengelernt, aber wenn ich sein wunderbares „Die Letzten dieser Art“ lese, dann weiß ich: Da war (oder ist, wer weiß) mehr von jener Energie, die auch mich antreibt, ich bin nicht allein, andere empfinden und denken anders, aber ähnlich da, wo es für mich zählt. Und es schenkt mir Trost und Freude dort drinnen, wo ich weiß, dass es keine Gerechtigkeit gibt und alles vergeht. Denn es mag keine Gerechtigkeit geben, und wir sind ziemlich ausgeliefert, aber wir sind nicht allein.

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  53. So. Aus einem sehr ähnlichen Grund lese ich deinen Blog, und bei allem Schmerz und allem Entsetzen, das mir manchmal (nicht immer, wirklich. Nur: manchmal) so eiskalt in die Eingeweide greift, ist doch dieser Trost (meistens) größer. Und falls ich manchmal etwas schreiben kann, das Dich dort drüben erreicht, die Du mitten in dieses graue, wirbelnde Tosen der schlimmsten Trauer geworfen wurdest, die ich mir nur ausmalen kann, dann scheiß ich sowieso drauf, ob das Lesen deines Blogs manchmal eine dunkle kleine Wolke in meinen Alltag weht. Für die, die hier lesen, Melanie, ist es nur ein Schatten Deines Schmerzes, ein ganz schwacher kleiner Schatten, und so oft auch viele Deiner Leser an Dich und die Deinen denken, sie tun es für einen Moment in ihrem Alltag, mit dem sie dann weitermachen. Du mutest niemandem etwas zu. Alle, die wir hier lesen, muten es sich selbst zu. Weil sie sich, aus unterschiedlichen, zum Teil aber vermutlich auch aus ähnlichen Gründen, dafür entscheiden, es zu tun. Dich ein kleines Stück oder auch länger auf Deinem Weg begleiten, solange Du es möchtest.

    Es gibt keine Verpflichtung zur Leichtigkeit, keine dazu, hier zu schreiben, keine dazu, es zu lassen. Deine einzige tatsächliche Verpflichtung ist es, zusammen mit deinem Mann eure Kinder dabei zu unterstützen, den Weg durch diesen Scheißdreck zu finden und dabei hoffentlich möglichst heil zu bleiben. Mehr Verpflichtungen sehe ich nicht. Bei allem anderen kannst Du – und im Moment auch: solltest Du, bitte! – danach gehen, was Dir im Augenblick, von Tag zu Tag und sogar von Stunde zu Stunde gesehen, am ehesten gut tut.

    Alles Liebe
    Maike

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  54. Püh, echt jetzt ma, das ist doch dein blog- und wer´s hier scheiße findet, der soll halt gehen! Du zwingst ja niemanden, hier mit zu lesen. Und die, die bleiben, sind dann hoffentlich die richtigen Leser für dich! So!
    Und ich bleibe! Weil ich dich so gut verstehen kann, weil ich´s auch so gemacht habe- geredet, ob die anderen es nun hören wollten, oder nicht- es musste raus, es musste wohin. Und je mehr von dem toten Kind wissen, um so weniger kann es vergessen werden. Denn nur, wer vergessen wurde, ist endgültig gestorben. So viele, die auch nach 10 Jahren noch fragen, wie es uns „jetzt“ geht- weil wir mal offen waren und damals mit ihnen drüber geredet haben. Das tut gut! Und dir hoffentlich auch irgendwann mal….
    Liebste Grüße!

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  55. Liebe Melanie, ich bin eineinhalb Jahre hierher gekommen, um zu lachen. Jetzt komme ich hierher, um zu gucken wie es dir geht. Um Anteil zu nehmen. Meistens weine ich dabei und würde so gerne helfen. Mach bitte das, was sich für dich gut anfühlt.
    Liebe Grüße Stephanie

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  56. Schränke dich nicht ein, Melanie.
    Schreibe, zeichne und erzähle was dich bewegt, denn das bist DU. Mit all deinen Stärken und Schwächen. Mir geht euer Schicksal wirklich nahe. Sogar mein Mann weiß mittlerweile Bescheid, weil er mich schon des öfteren mit Tränen am Handy erwischt hat. Aber das ist doch okay so. Wenn du traurig bist und es dich innerlich zerreißt, dann spiegelt das dein Blog wider. Alles andere wäre echt seltsam.
    Ich wünschte, ich könnte dir und deiner Familie in irgendeiner Weise helfen, aber wenn man gar nichts tun kann, so hilft vielleicht wenigstens das Zuhören. Das kann ich tun für dich.
    Ich hör dir zu.
    Angela

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  57. Anonym

    jetzt stell dir vor.
    alle 69 die vor mir geschrieben haben und ich und alle die vielleicht nur lesen, aber genau so mitfühlen und an euch denken, also, alle alle alle, sitzen nicht nur mit tränen in den augen vor ihren handys, sondern strecken dir ihre hände hin.
    und helfen dir gerne das gleichgewicht zu halten – trotz wackeligem rotierenden laufrad und elektrisch geladenen bullenzaunhalteseilen. und einem ekeligen abgrund darunter.
    wir sind nicht zur belustigung hier. wir mögen dich. durch dick und dünn.
    alles liebe.
    widu

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  58. Egal, was ich jemals in Worten brauchen sollte, in Zukunft frage ich immer Dich. Du bist wunderbar, Maike. Nina (umarmt Dich) (und falls Du jemals etwas brauchst … Weißte)

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  59. Anonym

    Liebe Melanie,
    ich möchte Dir Danke sagen! Danke für alles was Du schreibst und zeichnest.
    Ja, es macht traurig. Sehr, sehr, sehr traurig. Aus Mitgefühl für Deinen Schmerz und Deinen Kummer, den Du jetzt aushalten musst. Aus Trauer um einen kleinen Jungen, den man nicht kannte, aber den man durch Deine Worte und Zeichnungen ins Herz geschlossen hat. Und aus Angst um die eigenen Lieben. Aus Angst, wie man selbst jemals so einen Verlust ertragen könnte, mit so einer Lawine von Schmerz umgehen könnte.
    Aber gleichzeitig macht es auch so dankbar. Und demütig. Ich bin dankbar dafür, dass Du diesen Mut hast so offen zu sein und uns Unbekannte teilhaben lässt an Dir. In Deinen Worten und Zeichnungen ist trotz allem Schmerz auch so viel Lebensmut und Lebensfreude. Und das macht mir Mut und Hoffnung für mein Leben. Du bist ein sehr, sehr großzügiger und inspirierender Mensch! DANKE!
    Ich wünsche Dir und Deiner Familie ganz viel Kraft und Mut weiterhin
    und bedaure, dass ich Dir nicht mehr geben kann als dieses kleine Danke.
    Kristina

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