6. Juni

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Seit dem ersten Juni habe ich mir ein Büro gemietet und arbeite jetzt fast Vollzeit.
Die Kinder müssen sich mittags alleine was zu essen machen und mit den Hunden rausgehen. Sie finden das merkwürdig, aber ok.
Ich habe so pro Tag mindesten vier Stunden zusätzlich. Und zwar un-abgelenkte Stunden ohne Pausen.
Zum Zeichnen.

Das schönste Zimmer im Haus, mein riesengroßes, liebes, tolles Arbeitszimmer ist ein bisschen beleidigt,
aber ich brauche gerade dringend den Abstand.
Tja. Muss es durch.

Hier ist es hundert Grad warm, draussen brausen viele Laster vorbei und ich habe nur Handy-Hotspot-Internet.
Es fühlt sich an, wie eine tägliche Dosis Kloster
(also ohne Schwestern und ohne Essen, aber sonst eigentlich mit allem )
und ich liebe das.

12. Mai

So war das heute.
Meine morgendliche Wie-Toll-war-Mein-Tag-Gestern-UUUUND-Ich-War-Tanzen-Ich-War-Tanzen-Euphorie
wich im Laufe des Tages einer ziemlichen Müdigkeit mit anschließender schlechter Laune-Deluxe.
Aber jetzt gehts wieder.
Gute Nacht.
Mehr ZwölfvonZwölf gibt es bei Caro von DraussennurKännchen!

 

12. Dezember

Wenn man nicht von früh an beginnt mit dem Zeichnen, verlässt einen der Mut. Man denkt, och nö. Jetzt noch den ganzen Vormittag nachholen? Okacke.
Ich bediente mich daher dieser Stundentricksache, die eigentlich überflüssig ist, wie ich nun zugeben kann.
Hätte auch nur die hübsch gemalten Zahlen lassen können. Ganz konsequent reduziert. Aber: Pflichten sind auch gut für viel.
Und man merkt, ich fühle mich meiner Computertastatur zur Zeit sehr verbunden. Auch jetzt noch. Gute Nacht nun. Bis morgen. Mit Stift. Und ausgeruhtem Gehirn.
Mehr weihnachtliche Zwölfer gibt es wie immer bei Caro von DraussennurKännchen.

20. April

So sieht meine aufgeräumte Schreibtischplatte aus. War selbst erstaunt.
(weisser Fleck = Sonne)
Gestern haben Julius, Nils und ich im Hundefutterladen alle Futtermäuse zu 1,50 Euro das Stück aufgekauft und freigelassen.
Natürlich nicht…. aber fast.
Sitze das erste mal seit Wochen alleine (!) im inzwischen aufgeräumten
(irgendeiner hat, unter anderem (!!!), meine dreihundert CopicMarker ausgeräumt…)
Arbeitszimmer und fühle mich gut. Frei.
An einem Samstagnachmittag.
Schreibtisch frei, Kopf frei, arbeiten!
(aber erst mal was essen.)
Und vielleicht gründe ich doch einen FreiheitfürFuttermäuse-Verein.

25. Januar



Ecken in meinem Arbeitszimmer:
Meine Filz-Geduld reichte damals nur für den Kopf….
Aber er hängt in bester Gesellschaft an der Wand über seinem  Artgenossen
von swig .
Erst wollte ich eine Brosche draus machen, 
aber bei einer Nasenlänge von fast 10 cm wäre sie wohl etwas zu hervorstechend.
Mit glitzergrünen Strassaugen.