
Wir holten drei neue Hühner. Nils suchte sich ein weißes aus und nannte es Yodahuhn. Das Yodahuhn war ziemlich berühmt, denn es hielt sich vorzugsweise außerhalb unseres Gartens im und am Graben zwischen unserem Gartenzaun und dem Wiesenweg auf. Ständig rief wer an, klopfte oder sagte uns, ein weißes Huhn wäre ausgebrochen. Auweia!
Also malte ich ein Schild, auf dem stand, dass Yoda aus freien Stücken und auf eigene Gefahr rumläuft. Sie die Freiheit jeglicher Sicherheit vorzieht.
Nils hat nicht mehr erlebt, dass sie elf Küken ausgebrütet hat. Von denen ist eins übrig geblieben. Der Yodahahn.
Yoda selbst ist ihr wildes Wesen schließlich zum Verhängnis geworden. Irgendwer hat in sie reingebissen.
Aber sie hatte das beste, das allerbeste Hühnerleben, dass könnt ihr mir glauben.

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