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Die Reitschule im Felderbachtal.
Meinen Reiterpass  habe ich mit meinem Lieblingsschulpferd zusammen gemacht.
Inzwischen konnte ich nämlich etwas besser sagen, was ich wollte und was nicht. Ich wollte immer das Fjordpferd, ich wollte immer ausreiten und ich wollte meinen Reiterpass nicht in Turnierklamotten machen.
Das gab ein bisschen Ärger am großen Prüfungstag, der Richter hat aber noch ein Auge zugedrückt.
Ja. Und ab dann durfte ich tatsächlich mit einem anderen Mädchen ganz alleine ausreiten. Himmel.
Und abenteuerlich zeitweise. Weil Thor auch genau wusste, was ER wollte.
Zum Beispiel den schnelleren Weg nach Hause.

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Meine Eltern hätten mir (so ungefähr vier Jahre alt) keine größere Freude machen können, als sie mir wiederholt versicherten, sie würden nachts fast ohnmächtig vor Schreck, weil sie dächten, Fuchsi wäre ein lebendiger Fuchs.
Es tröstete mich auch darüber hinweg, dass er einen kleinen Makel hatte:
Er hatte im wahrsten Sinne des Wortes „den Arsch offen“.
„Steiff“ hatte ihn als Schlafanzugaufbewahrungsstofftier konzipiert.
Für eine Handpuppe zu groß, als Kuscheltier etwas leer.
Naja.
Aber passieren konnte mir nix mit ihm. Wer klaut schon nachts ein Kind, wenn ein fast echter Fuchs daneben liegt?
(ab 1974)

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Heute natürlich nicht mehr taufrisch…. wir waren da gerade in Dänemark, in den Osterferien…

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Ein ganz taufrisches Tier aus meinem Leben. Der dänische Isländer, den ich gestern reiten durfte. Er war das, was ich fast vergessen hatte, was Islandpferde sein können: Freundlich und wohlerzogen. Mit Energie und unfassbarem Tölt, ganz fein zu reiten und (mir am wichtigsten…) völlig problemlos mit nichts in der Hand zu bremsen.
Ich hab Muskelkater im Gesicht von der Dauergrinsgesichtsentgleisung.
Danke dafür, Islandpferd. (Hab seinen Namen vergessen…)

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Nele.
So ungefähr 1980 geboren war sie meine Kindheits- Jugend- und Erwachsenwerd-Katze. Ist mit mir ausgezogen und hat meine wildesten Jahre erlebt. Für sie trug ich fünfzehn Jahre keine wolligen Pullis, denn an denen konnte sie nicht nuckeln.
Sie ist in Berlin mal vom Balkon gefallen. Nicht tief, erster Stock, aber natürlich in einen ekligen Hundehaufen. (…)
Oh, wie ich sie geliebt habe, Nelepopele

 

 

 

 

 

 

 

15. Januar

Mein Onkel Dieter fragte mich, was es mit dieser Schnecke auf sich hat, die links unten auf jedem Kalenderblatt zu sehen ist. (Was für ne Schnecke?)

Als ich ranzoomte, um die Ähnlichkeit des Zweitausendachtzehner-Vogels mit einer Schnecke zu suchen und gleichzeitig verständnisvoll wohlwollend lächelnd meinen Kopf schüttelte, so… hachnaja…. der hatte auch schonmal bessere Augen, der liebe Dieter…. stellte ich fest, dass jeder Vogel auf jedem Blatt keinen linken Fuß hat.

Soviel zur Sehkraft. (… und Danke, Dieter!)

Ich reiche mal einen Schwung Füße nach, könnt ihr HIER ausdrucken und draufkleben oder ihr malt sie ab, oder ihr erfindet einfach selber welche .

Ihr könnt es aber auch so lassen, denn wer braucht 2018 schon linke Füße, mit denen man versehentlich zuerst aufstehen könnte?

linkeFüsse