„Wie fühlt es sich an?
Wenn alles an diesem Buch Eigenes ist ?“

Manchmal frage ich mich, ob es komisch klingt, wenn ich mich SOOO sehr auf mein fertiges Buch freue.
Ist der Inhalt doch das Schrecklichste, was mir, was uns passiert ist.
Aber auf das, was es geworden ist, darauf freue ich mich.
Und darüber, die Geschichte von Nils vielen Menschen erzählen zu können.
Auf meine Weise.
Alles in dem Buch ist natürlich Eigenes.
Wie in jedem Buch und der Anfang war für mich besonders schwer.
Ich habe mir ziemlich bald Hilfe geholt,
von einer ganz großartigen Schreibberaterin.
(www.katja-frechen.de).
Von ihr kam (neben tausend besten anderen…auf einige komme ich sicher noch zu sprechen) der Rat,
erstmal nicht „Ich“ und „mir“ zu denken, sondern von „der Mutter“ zu schreiben. Puh, hat mir das geholfen!
Etwas Abstand zu nehmen in der Phase des Entwickelns der Geschichte.
Alles noch mal rauszukramen und so. Mit der Mutter habe ich dann natürlich trotzdem sehr gelitten, aber es war irgendwie auszuhalten.
Jetzt fühlt es sich ähnlich an. Ich sehe nur das Buch und die Geschichte, ihre Figuren, all das Schöne und Traurige und Gemeine, die Bilder und die Liebe, die drinsteckt.
Was in echt passiert ist, ist eine andere Ebene.
Die liegt tiefer in mir drin und ist ganz gut geschützt.
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| Und mit diesen Aufzeichnungen zur Figurenentwicklung wisst ihr nun ALLES über mich, äh, über die Mutter. |

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