
„Ich glaub, der Drops ist gelutscht.“ sagt hier der Vorstand der Charitè.
(hat er das echt so gesagt?! kaumzufassen)
Und wenn es nicht nur das fehlende Pflegepersonal,
sondern auch Mängel der Ärzteschaft und Geschäftsführung sind?
Fachliche, menschliche und personelle?
Ich finde, sie machen es sich recht einfach,
indem sie wieder und wieder alles auf die Pflegekräfte schieben.
Die paar vorhandenen Pfleger*innen reißen sich immerhin den Arsch auf für ihre Patienten.
Meiner Meinung nach würde eine Veränderung in den obersten Reihen,
natürlich zusätzlich zu besserer Bezahlung und menschenwürdigeren Arbeitsbedingungen, bewirken,
dass sich auch wieder mehr Pflegekräfte für die Kinderonkologie finden.
(„Drops ist gelutscht, wenn man keine Leute gewinnen kann,
weil der Personalmangel öffentlich diskutiert werde.“ Ich fasse es echt nicht. Drops.)
Nils ist vor viereinhalb Jahren als Patient der Charitè verstorben.
An einem Fehler seitens der Ärzte.
Seine Pfleger waren bei der Beerdigung.
Ich bin ziemlich gespannt auf die Sendung zum Artikel heute Abend.
Ob er wirklich „Drops gelutscht“ sagt?
Das Erste, 06.02.2020, 21:45 Uhr
Edit: Hier kann man es sich jetzt in der Mediathek der ARD ansehen.
Hinterlasse einen Kommentar