11. April

„Da hab ich ihm seine Himmel gegeben,-
und er ließ mir das Nahe, daraus er entschwand;“

Himmelrilke

Hatte nur kurz nachgesehen, ob mein Freund Rilke noch einen Werbetext für mich hat.
Klar. Hat er.

Einen anderen Teil der Engelslieder hatte ich schon mal bei Instagram illustriert,
fiel mir dann ein und ich habe das Blatt sogar noch in der Schublade gefunden:
(die andere Perspektive vom #immerindenhimmelgucken)

entfalten

28. März

nichtmehr.jpg

 

-nichtmehr-

Nachdem ich gestern ins Buch gezeichnet hatte,
blätterte ich abends etwas weiter und fand das hier.
Genau, was ich vorher im Wald nicht ausdenken konnte.
Mit allem drin über den Frühling und Alles.

Also an seinen schlechteren Tagen.

Mein Freund Rilke.

17. Februar

Der Panther
Im Jardin des Plantes, Paris

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein grosser Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille –
und hört im Herzen auf zu sein.

(Rainer Maria Rilke)



Danke, liebe swig, für dieses schöne Gedichte-Bändchen…!