1. August

ArschlochIII
Menschen im Gespräch ungefragt mein totes Kind ins Gesicht zu ballern,
wie einen Hammer,
k a n n   unter Arschlochsachen fallen.
Manchmal mache ich das extra und verspüre eine gewisse Häme,
wenn die Unterhaltung damit beendet ist.

Gab aber auch schon, dass der andere nur nickte und meinte:
Ja. Mein Vater hat auch immer gesagt, er hat vier Kinder, obwohl mein Bruder gestorben ist.
Und weiter fragte.
Oder andere gute Sachen, so in der Art.
Das ist dann eine Arschlochsache-Ausgehebelt.

3 Kommentare zu „1. August“

  1. Hallo Melanie,

    ich habe mich gerade von deinem Newsletter abgemeldet. da du nicht den grund abfragst, wollte ich dir nur schnell schreiben, dass es nicht viel mit dem Newsletter selbst zu tun hat und eher mit meinen Erwartungen. Nicht viel, da es doch ein bisschen traurig ist deine Mails zu lesen und mal geht das und mal geht das nicht. Ich bin mir sicher, dass es Menschen gibt, die besser damit umgehen können und dir auch mehr zu Seite stehn können als ich.

    Viel Kraft bei deiner Bewältigung.

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    1. Liebe Rebekka!

      Ich sehe gar nicht, wer sich wieder vom Newsletter abmeldet… von daher finde ich es sehr höflich, dass du Tschüß sagst, lieben Dank!

      Interessant finde ich deinen Kommentar auch. Ich kenne eine Reihe Leute, die meinen Blog nicht mehr lesen, weil es einfach zu traurig ist und ich finde das sehr ok.
      Sogar mehr ok, als wenn ihn jeder lesen könnte, weil er so nett ist, wie er mal gewesen war- ganz früher. Als die dunkelsten Posts von gemeinen Lehrerbriefen bezüglich Schneeballwerfverboten handelten. Ich will das so.
      Ich schreibe und zeichne nicht, um Erwartungen zu erfüllen. Finde meine letzten Beiträge mit den Arschlochsachen selbst grenzwertig irgendwie, verstehe sie auch nicht ganz…. aber immerhin scheinen sie an die Nerven zu gehen.
      Und das finde ich wiederum super.
      Ich erwarte nicht, dass die Leser hier „gut“ umgehen können, mit meinen Posts. Und erwarte auch keinen Beistand.
      Zumutung und Zumuten ist manchmal ganz nah beieinander.
      Ich wünsche dir alles Liebe!

      P.S.: Ich habe mal deine Telefonnummer und deine Websiteverlinkung aus dem Kommentar gelöscht. ; )

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  2. Ich will aber deinen Newsletter! Und zwar den ganzen großen, das riesenrunde, volle Paket. Weil im menschlichen Kontinuum alles drin ist und es erstens zu wenige gibt, die darüber reden (und zeichnen) und zweitens noch weniger, die es so gut können wie du. Deswegen her damit. Wo muss ich da denn klicken? Und weißt Du was? Ich finde nicht, dass man voll verständnisvoll sein muss, wenn man anderen in deren momentane Komfortzone reinfährt, die gleichzeitig auch die Grenzen ihres Erlebbaren bedeuten. Die zutiefst menschlichen Geschichten und ja, die schlimmen ganz besonders, passieren außerhalb. Und dass man da sitzt, außerhalb der eigenen und kollektiven Komfortzone, das sucht man sich nicht selbst aus. Aber man wächst und die anderen, die nicht weggucken müssen, tun’s auch und es ist beileibe nicht nur bitter. Es gibt etwas dazwischen, zwischen „Zur-Seite-stehen“ und „Zur-Seite-gehen“: Dasein, Menschsein und dabeibleiben. Und das kann man auch machen ohne sich ständig auf die eigenen Befindlichkeiten abzuklopfen. PS: Arschlochsachen find ich super, ich verstehe sie VOLL. VOLLVOLLVOLL. Und gerade darüber MUSS man reden. DANKE, dass Du es tust. Weil es SO wichtig ist.

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