
Heute morgen war ich am Friedhof, bevor ich in mein (geiles) Büro gefahren bin.
Habe Gartenblumen hingestellt, gegossen, die Kerze erneuert.
Es war richtig Betrieb, einige waren da, um die Gewächse der Gräber zu wässern.
Ich war gerade fertig, da fragte mich ein Herr, wie es mir ginge,
ob alles in Ordnung sei.
Ja, alles gut, antwortete ich, alles ok soweit.
Ich wäre so dunkel gekleidet, da hätte er gedacht…
Ach, pfff, winkte ich ab. Ist ja genau morgen schon vier Jahre her, dass er starb, da wäre man nun eigentlich nicht, abgesehen von dem Wie-Immer und mein Kleid hätte rein nichts zu tun mit. Fing währenddessen an zu weinen.
Er fragte weiter, zaghaft höflich, ich erzählte, gern.
Dann standen ihm die Tränen in den Augen und ich bedankte mich zum Abschied.
Dafür, dass er mich angesprochen hat.
Denn das hört auf.
Mit der Zeit.
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