drei wünsche

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Drei Wünsche hättest du frei, meinte die Fee.

Das wäre so ein Sonderparagraph, den zu erklären jetzt zu lange dauern würde.Deshalb müssten die Wünsche auch mit Nils zu tun haben.Damit alles gut für uns werden würde.

Gut.

Ich wünschte mir einen Betriebsausflug der Station, an der alle teilnehmen dürften, ohne dass sie um ihren Job und um ihren Ruf fürchten müssen. Ohne dass sie Angst haben müssten, ihre Approbation zu verlieren. Und ich wünschte mir, dass dann echt alle kommen, die Nils mal abgehört haben, ihm Blut abgenommen oder Pommes gebracht haben. Die ihn operiert und ihm Chemo angehängt haben. Die sich an ihn erinnern, vielleicht auch nur flüchtig oder vom Hörensagen. Sie würden alle mit ihren Autos auf der kleinen Strasse im Wald parken, aussteigen, zum Grab gehen und sich um die gelbe Bank stellen. Jeder würde sich mal draufsetzen wollen. Und die meisten würden weinen. Wir würden am Zaun im Wald hinter den Bäumen stehen, alle, mit allen Hunden und Pferden, ausser Ida, für die wäre das zu weit. Und wir würden beobachten, wie sie dort stehen oder sitzen und an Nils denken. Die Pistole würde zwar in der Tasche stecken, aber nicht benutzt werden. Alle hätten Blumen mitgebracht. Gelbe natürlich. Sie würden dann wieder gehen und alles wäre anders. Weil sie dann anders wären.

Ich wünschte mir, nie zu verbittern. Immer wieder Gelbes zu finden.

Und ich würde wünschen, er wäre noch am Leben.

5. August

Heute bin ich Gastbloggerin bei Lucia Pimpinella! Guckt, hier: „KLICK“ 
Werde den Sonntag wohl damit verbringen, verzückt meine Blog-Statistik zu betrachten….
Und heute Abend natürlich die Verlosung machen,
Danke für eure rege Beteiligung!

13.August 2010

Eine Skizze ist dies ehrlich gesagt nicht, aber ein fertiges Werk ist es auch nicht wirklich, eigentlich ist es nur ein kleiner Teil eines grossen Ganzen, das noch nicht fertig ist. Aha.