4. Januar

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„Liebe Frau Garanin ,

gerne würden wir im Namen von Blabla-Bla eine Kooperation ab Januar 2016 vorschlagen:
Blabla-Bla wird ab dem 20. Januar weltweit Videoclips von Babys sammeln, die die Entwicklung innerhalb der ersten fünf Jahre begleiten. Aus den besten Clips soll ein Video entstehen, das weltweit eingebunden werden soll. Auch Eltern in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben die Chance Teil dieses Videos zu werden.
Gerne würden wir diese Kampagne durch Blogbeiträge unterstützen, ein Aufruf sowie die Kommunikation des finalen Videos.

Falls Interesse bestehen würde, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen.

Viele Grüße und schon einmal einen guten Rutsch ins Neue Jahr

Soundso Soundso“
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„Liebe Frau Soundso!
Fein!
Was stellen sie sich denn da vor?
Vielleicht meinen dreijährigen, im Juli verstorbenen Sohn, wie er an seinem Infusionsständer Fussball spielt? Ist aber kein Fussball ihrer Firma.
Von seiner Beerdigung? – Mist, auch ohne ihre Artikel! – haben wir leider kein Video.

Mit den besten Grüssen, Melanie Garanin

 P.S.: Ich reagiere sehr sehr sauer auf diese unrecherchierten Kooperationsanfragen. 
Ein Blick in den von ihnen angefragten Blog würde genügen, 
um eine so dämlich unpassende Kooperation auszuschliessen. 
Stecken sie sich ihren Blabla-Bla-Scheiss sonstwohin.“
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Das war nicht die erste Mail dieser Art.
Ich habe schon verschiedenen Leuten verschiedene Kleinkindartikel in den Arsch gewünscht, 
im letzten halben Jahr.
Mit steigender Leserzahl scheint da so ein Automatismus in Gang zu kommen.
Den ich manchmal ignorieren kann, der mich aber manchmal genau dann erwischt, 
wenn ein Ventil gerade recht kommt. 
Kann ja nix dafür, die Dame, die meine Antwort bekommen hat.
Soll sie ihren Chefs sagen, müssen die halt nen Praktikanten einstellen.
Ich werbe hier höchstens für Qualitätskerzen und Bestattungsunternehmen.
Oder für Hermès-Pferdebürsten.
EDIT: Sie haben sich entschuldigt.