24. September

müde.jpg

So sieht das aus, wenn ich müde bin.
Und die Lampe auch.

Bin ich aber eigentlich nicht, jedenfalls nicht so sehr wie da.

Ich lache mich kaputt über diesen Podcast. Fragt nicht warum.

Freue mich unglaublich auf das Album. Und finde gut, dass Viento und seine Sippe auf dem Cover sind.

Bin zur Zeit instaverliebt in diese Frauen:
@chailatte_roche, @cestclairette, @marlene_soerensen und @johannaadorjan, aus völlig unterschiedlichen Gründen.

Empfehle sehr, mehr Graphic Novels zu lesen.
Diese Geschichte hier, oder diese Biografie sind meine momentanen Lieblinge.

 

 

16. September

triggern

Im Zusammenhang mit dem Teilen und Weiterleiten von Artikeln oder Geschriebenem von mir oder über mich,
gab es jetzt, ab und zu, sogenannte „Trigger-Warnungen“.
Da wird dann sehr fürsorglich gewarnt, dass tote Kinder im Text vorkommen.

Es gab auch Kommentare, die sich eine Trigger-Warnung gewünscht hätten.

Mir fehlt gerade die Zeit es zu entwerfen, aber ich wünsche mir so ein Shirt-Design.

Dies fand ich nett.

Passt auf euch auf und sorry for triggering ab und zu without warning.

 

 

10. September

bebendewolke.jpg

Rainer reiste gerade für einen Kurzurlaub zu mir und weil dieses Buch eine unfassbar gute Papierqualität hat,
m u s s t e  ich  nochmal noch mal reinmalen.

Ich habe mir aus derselben Reihe direkt ein paar Bücher bestellt.
Weil die Prokrastination gerade eindeutig zu kurz kommt.

Ich habe einfach mal richtig fett Werbung gemacht.
Einfach so, aus Begeisterung.

 

6. September

Eine ganze Woche ohne was für´n Blog.
Krame gerade im Gehirn, ob irgendwas passiert ist, ne Kleinigkeit,
erzählens -und/oder zeichnenswert, aber da ist nix.
(nix für hier jedenfalls)
Möchte trotzdem nicht die Woche verstreichen lassen, ohne eine Zeichnung.
Bitte:
Coli Kopie.jpg

Ein paar Charakter-Annäherungen aus dem Skizzenbuch.
Ich erwähnte wohl schon öfter, dass ich meine Arbeit gerade LIEBE.

 

25. August

Ogul

Das erste Taxi will mich nicht von Kreuzberg nach Hause fahren.
Es ist kurz nach 3:00 Uhr.
Nee, zu weit, hab gleich Feierabend.
Er setzt mich an der nächsten U-Bahnstation ab.
Von hier finden sie sicher jemanden, der sie fährt. Sorry.

Ich frage, noch bevor ich in das nächste Taxi einsteige, ob es wirklich ok wäre,
wenn er mich bis nach Falkensse fahren würde, auch wenn das richtig richtig weit ist.
Aber natürlich, meine Dame, was für eine Frage.
Ein großer, breiter Türke mit tätowierten Armen.
Im Auto riecht es nach Red Bull und er bietet mir Süssigkeiten an.
Nein Danke, sage ich, dann ein bisschen SmallTalk.
Warum man so weit raus zieht und so. E-Roller, Kurzstrecken, all dieser Kram.
Dann schweigen wir, ich schaue raus, das nächtliche Berlin zieht vorbei,  die immer noch laue Sommerluft weht durchs offene Fenster rein.
Schlafen sie? Fragt der Taxifahrer auf der Heerstraße.
Nein, gar nicht, antworte ich.
Ich würde mir gern kurz an der Tankstelle was zu trinken kaufen. Wäre das ok für sie? Sicher? Ganz ehrlich?
Natürlich, können sie machen, mir recht.
Soll ich ihnen was mitbringen? Ein kaltes Getränk? Was zu essen?
Nein Danke. (Hatte genug Getränke)
Er kommt zurück und reicht mir eine Tüte.
Ein Schokocroissant, ganz frisch. Bitte, essen sie.
Ich beiße rein, habe zwar keinen Hunger, aber es ist so nett von ihm.
Er erzählt, er hätte einen langen Tag gehabt, jetzt ist auch gleich Feierabend, nein, gearbeitet nicht so lange, aber früh aufgestanden, seiner Frau mit den Kindern und allem geholfen.
Ich frage ihn aus.
Drei Kinder. Ja, noch klein, 12 Monate, zwei und fünf. Nein, alles Mädchen.
Na, sage ich.
Dann wird das vierte sicher ein Sohn.
Er blickt sich kurz um.
Ja.
Es war ein Sohn, er ist zur Welt gekommen und direkt nach der Geburt gestorben.
Vor einer Woche haben wir ihn beerdigt.
Ohnein, sage ich, versuche das Croissant zu schlucken.
Das tut mir leid.
Ja, schlimm. Aber es sollte wohl so sein, er ist nun im Himmel, bei Gott.
Mmmh, antworte ich.
Mein viertes Kind, mein Sohn ist auch gestorben.
Mein herzliches Beileid, antwortet er.
Er war drei? Das ist schlimm.
Aber er ist auch im Himmel, bei Gott. Es geht ihm gut. Glauben sie mir.
Jaja.

Wir schweigen.
Ich frage nach seiner Frau, wie es ihr geht und er meint,
es geht schon, er bringt sie zum Lachen.
Das kann er gut.
Wir reden und schweigen.

Ich sage zu ihm:
Ist es nicht komisch, dass ich in ihr Taxi eingestiegen bin?
Dass wir beide unsere Söhne verloren haben?
Ich glaube, diese Begegnungen sind nicht zufällig, irgendwie nicht.
Kann nicht.

Er meint, nein, sind sie nicht, oder?
Sie haben sich sicher getroffen.
Ihr Sohn hat meinen empfangen, im Himmel und uns zusammengeführt.
Um uns zu zeigen, seht! Alles ist gut.

Ich weine. Ja. Bestimmt ist das so.

Als er anhält, weil wir da sind, bezahle ich.
Hat er einen Namen? frage ich.
Ich habe ihn Sohn genannt. Oğul.
Schön. Das klingt schön, mein Sohn heißt Nils.
Wie der mit den Gänsen.
Auch schön, findet er.
Wir reichen uns die Hand.
Es war mir eine besondere Ehre, sie fahren zu dürfen,
haben sie vielen Dank, und alles Gute in ihrem Leben, sagt er.
Ich danke ihnen, ihnen auch.

Danke.

(echt passiert, gestern)

19. August 2019

familie2019.jpg

 

Alles Liebe zum Geburtstag, Juliussi! (2.v.l.u.)

Ein weiteres „Kniffelbild“.
Ich bin von JUlius, Georg von Greta gezeichnet worden.
Artur fügte ich in Abwesenheit hinzu (er kniffelt eher selten mit),
Nils war auch nicht anwesend im herkömmlichen Sinne.

Zwölf Jahre.

Ich bin auf einen kriminellen Ticketverkauf reingefallen und habe schon im Frühling völlig überteuerte aber falsche Karten für die gamescom in Köln gekauft.

Stellt euch vor, es gibt für die gamescom in Köln Family-Tickets für „mind. 1 bis max. 2 Erwachsene und mind. 1 bis max. 4 Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren zum einmaligen Eintritt auf die Messe. Zwölfjährige gehören da nicht zur Familie. (…)
Habe ich also komplett verkackt.
Alle Versuche, jetzt noch irgendwie an Karten zu kommen, sind gescheitert.
Deshalb hier:

Wer mir ein Erwachsenen- und ein ermäßigtes Ticket für kommenden Freitag besorgt, der kriegt von mir ganz ganz viele Bücher geschenkt, auch signiert und eine Wunschoriginalzeichnung (egal was, auch technische Geräte)und alles in einem feinen großen Dankeschönpaket.
Natürlich hat er auch andere Megageschenke bekommen, ahnt auch nix von dem verpatzten, aber er hatte es sich SO gewünscht.

Ich sage nur: Berufswunsch.

Schreibt mir gerne eine Mail.