21. November

Am einundzwanzigsten November verkünde ich hier,
dass ab sofort mein Kalender Zweitausend-einundzwanzig für einundzwanzig Euro im Shop erhältlich ist.
So ein Zufall. Mit der 21, meine ich!

Ich hatte mir ursprünglich überlegt, nur Frauen, Dichterinnen und Lyrikerinnen mit ihren Gedichten zu illustrieren, Monat für Monat.

Musste dann aber feststellen, dass die, die altersmäßig in Frage kommen,
(Sie müssen siebzig Jahre tot sein, damit ich keinen Ärger kriege…)
nicht SO heiter schrieben, wie ich mir das gewünscht hätte.
Sollte doch das Heitere überwiegen, nicht verletzte Liebe, Schmerz und Tod dominieren.
Vielleicht habe ich auch nicht gut gesucht?
Aber dann war noch mein Freund Rilke traurig,
Ringelnatz hatte einfach das beste Gedicht vorgelegt für den Sommer und schwupp- Konzept konzeptlos.

Habe ich ihn jetzt nach meinem Aprilgedicht benannt:

Siemachtwassiewill-Kalender.
Mit von allem was, bunt gemischt, ohne Plan, ohne Linie, ohne nix.
Wir nehmen das Jahr sowieso, wie es kommt.

Auf in die EINUNDZWANZIG.

 

 

14. November

 

Letztens dachte ich mal drüber nach, wie oft wir gesagt kriegen,
das wir echt stark sind.
„Du bist so stark.“
Ich höre das nicht ungern, nein!
Stark ist ein super Wort und ich finde mich selbst oft richtig stark.
(Dann, wenn ich mich von außen betrachte, mit Erstaunen)
Aber auch letztens, da dachte ich:
„Hart“ trifft es manchmal eher.
Sieht stark aus, ist aber nicht unzerbrechlich,
undurchdringlich und was innen ist, kann niemand wissen.
Meist Hohlnis, hehe.

 

 

4. Oktober

Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat
mit der megariesigen Stadthalle in Falkensee als Ort für meine Lesung.
Denn so ist mehr Platz, mehr Abstand möglich und es können zusätzlich zu meinen Freunden noch ein paar mehr Leute kommen.

Das wird jedenfalls bestimmt schön. Ich bin zum ersten Mal ernsthaft nervös,
denn die meisten aus dem Publikum kennen mich zu gut. Hehe.

2. Oktober

Genau vor einem Monat kam mein Buch raus.

Und das war ja vielleicht ein Monat!

Nachdem ich gerade einen beinahe Roman runtergeschrieben habe,

was wie gewesen ist und wo ich war und mit wem warum,

habe ich jetzt alles gelöscht

und lasse nur : Danke.

29. September

Es fing damit an, dass eines unserer Hühner ständig ausbrach.

Erst flatternd.

Dann- Flügel gestutzt, seitlich einen Ast entlang, über den Zaun balancier-hüpfend.
Als der Ast abgesägt ist, kehrt kurz Ruhe ein.
(… auch bei Georg, der bei uns den Garten hegt und pflegt und liebt und nicht gern sieht, dass Beete aufgescharrt und Pflanzen ausgebuddelt werden)

Seit einiger Zeit möchte das Huhn lieber auf dem Baum, statt im Stall schlafen.
Der Yodahahn wirkt zickig in der letzten Zeit.
Vielleicht schnarcht er ja auch? Mausert?
Die anderen Hühner lassen sich jedenfalls nacheinander alle davon überzeugen, dass es viel toller ist, draußen zu schlafen, ganz wild, außer bei Regen.
Jeden Abend also großes Stalltheater, denn es regnet viel zu selten und Marder klettern auch auf Bäume.

Jetzt kräht sie.

Hühnerfeminismus. Feiere ich sehr!

2. September

Ich melde mich nur kurz, hier in diesem spröden Blogmedium, um ein paar Links und Termine dazulassen.

Danke allen, die mir auf vielen Kanälen viele liebste Nachrichten hinterlassen.

Alles ist so, wie ich es mir gewünscht habe.

Hier ist ein toller Radiobeitrag beim Deutschlandfunk Kultur: klick!

Meine Bloggerfreundin DraussennurKännchen hat auch was geschrieben: klick!

Dann gibt es mich jetzt auch im Bewegtbild. klick!

Hier alle Termine auf einen Blick, Dank CarlsenComics übersichtlich gebündelt.

Und kann mir jemand dieses Scheiß-Wordpress wieder normalisieren? Sonst blogge ich niiiiiiie wieder. Diese beknackten Zeilenabstände und was sind bitte Blöcke? Oh wie das nervt.

Und? kommt wer zur Signierstunde am Samstag? ; )