16. Januar

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Seit ich in der Pubertät mit Kreislaufsachen zu tun hatte, dusche ich morgens erst normal, dann eiskalt zum Schluß.
Egal, wie ich mich fühle, mache ich  i m m e r  .
(außer schwanger, da nicht.)

Heute dachte ich:
Mit dem Kreislauf hat das nix mehr zu tun.
(Pubertät ist auch schon ne Weile her)

Für mich ist es ein Moment, in dem ich mich selber der Kälte ausliefere,
grausam, gnadenlos, unerbittlich. Ich mag das.

Den winzigen alltäglichen Mut, das warme Wasser auszustellen, die Überwindung,
das kurze Aushalten und wenn der Schmerz nachlässt. Dann gehts.

15. Januar

 

willkommen
„Wo Arme überall rauswachsen können.“

Mein nicht gefasster Vorsatz, im neuen Jahr wieder täglich eine Zeichnung oder sowas  zu veröffentlichen, um in diesen feinen Blog-Flow zu kommen, ist nun schon fünfzehn Tage nicht alt.

Habe übrigens letztens eine schöne Formulierung für Neujahrsgrüße bekommen und für mein Leben übernommen:
Willkommen im neuen Jahr.

Willkommen!

29. Dezember

Titel2019

Ich habe mich an meinen eigenen Kalender so sehr gewöhnt, dass ich ihn mir kurz vor Jahresende, spätestens Anfang Januar, leider selber machen muss.
Während der Feier-und Zwischentage habe ich also meine
dicke rote Gesamtausgabe zur Hand genommen
und gemeinsam mit meinem Freund Rilke nach kleinen,
jahreszeitlich passenden Worten gesucht.
Sie dann am Küchentisch illustriert, weil es dort so gemütlich war.

Und bin   p ü n k t l i c h   fertig geworden!

Sicher ist irgendwo wieder ein Fehler versteckt,
und hundertprozentig perfekt ist auch nicht alles,
aber wenn euch meine eigenen bescheidenen Ansprüche genügen,
so ladet euch den Kalender runter, ganz nach eurem Wohlgefallen.
HIER.

Oder rechts im Menü aufs Kalenderbild klicken.

 

13. 12. 2018

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Nach dem Aufwachen denke ich oft kurz Gedanken,
die sich im Laufe des Tages verflüchtigen.
Den hier habe ich mir aber gemerkt.
Was, wenn Leute denken: Ist die stark.
Wie die es schafft, ihre Trauer auf diese positive Art zu verarbeiten,
soviel Licht zu zeichnen, inzwischen alles im Griff zu haben.
Was, wenn jemand denkt, die profitiert sogar davon? In jeder Hinsicht?
Also kreativ und geschäftlich gesehen.
Denkt euch lieber nichts. Denn irgendwie stimmt das alles und auch alles nicht.
Hat mich keiner gesehen, gestern bei der Post, als im Hintergrund an einer Kasse ein etwa dreijähriges Mädchen einen Trotzanfall bekam und wie um ihr Leben schrie.
Ihre Mutter kühl und souverän gar nicht drauf reagierte.
Es brüllen ließ.
Vier Minuten lang.
Und ich fast zusammengebrochen bin.
Zitternd, mit Schnappatmung und Augen, aus denen Wasser rauslief.

Ein Glück war da ein Hocker.
Und die Postmitarbeiterin so fein klassisch
vorweihnachts-brandenburg-deutsche-post-unfreundlich,
dass ich mich schnell beruhigt habe.

12. Dezember

befgh

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Längst fällig, ein paar Bilder von der Ausstellung!
Es war schön, ich lasse sie ehrlich gesagt immer noch sacken und kann gar nicht soooo viel dazu schreiben. Viele nette, tolle Besucher, ein paar Menschen aus dem Internetz endlich in echt gesehen, Freunde, Familie und Fremde, denn es kamen auch welche einfach so, weil sie vorbei liefen.

Georg, meinem liebsten Ehemann, könnt ihr danken, denn er hat sich bereit erklärt, meinen Rehwiesenshop zu übernehmen, um Kerzentieren doch schon jetzt sofort ein neues Zuhause zu suchen.
Ich schaffe es gerade zeitlich nämlich leider gar nicht.
Bestellt ihm schöne Grüße von mir!

Klick!

8.Dezember

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Danke allen, die gestern trotz strömendem Regen zur Vernissage kamen!

Ich bin heute und morgen von 11:00 bis 17:00 Uhr im Kreis meiner Kerzentiere da und freue mich über Besuch.

Da oben sind ALLE Kerzentiere (als Screenshot meines Ordners) zu sehen und ich habe mich entschieden, keines mehr dazu zu zeichnen. 365 bleibt die Zahl. Es gibt noch eine Menge Originale zu kaufen, dann aber nur noch Drucke oder Karten.

Und sie werden in dieser Form nicht mehr ausgestellt werden, denn sie sind ja dafür gemacht „auszuziehen“ in die Welt.

Von daher werde ich das jetzt noch mal genießen, so viele meiner Lieben ganz nah beieinander zu haben. Kommt gucken!

5. Dezember

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Ich schrieb vor drei Jahren mal, ich wünschte, ich hätte sie nie zeichnen müssen, die Kerzentiere.

Und so ist es auch. Das denke ich auch jetzt gerade. Dies ist die No 365.

Mit Viento beginnt die Serie der Kerzentiere und sie endet mit ihm.
Es ist die einzige Zeichnung, auf der ein Mensch (ein kleiner) zu sehen ist.
Irgendwie dachte ich, wäre es gut, Nils dazu zu zeichnen, durch den all das Licht entstanden ist.
Wegen dem ich sie zeichnen durfte.
Ich freue mich sehr auf die Ausstellung, denn die wird nicht tränenreichtraurig,
sondern ganz ganz schön.
Und ich bin dankbar.
Für viel mehr, als ich jetzt schreiben will. Trotz allem.

Ich hoffe, dass alle, die es einrichten können, kommen werden!

28. November

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No 314 Henri Matisse
„Killing me softly with his song“   Roberta Flack

Georg und ich erstellen eine gemeinsame Playlist für die Ausstellungseröffnung.

Das ist wunderbar. Alle unsere Lieder von Liebe, Leben, Party und Tanz, Erinnerungen, Traurigkeit, Schönheit, Trost und Weitermachen zusammen. 

Das ist übrigens Henri, neuer Familienwhippet und kleiner Halbbruder von Edwin.