18. Februar

Ich denke mir solche Dinge ja gerne aus….
Um so magischer der echte Moment gestern,
als uns Viento beim Abäppeln zuschauen kam und sich dann an Julius wandte.
(der sonst nicht soooo viel mit den Pferden am Hut hat…)
„Ich glaube, ich habe einen neuen Freund gefunden“, meinte er nach einer Weile.
So sanft, vorsichtig und zart habe ich dieses Pferd, glaube ich, noch nie gesehen.

2. November

zu früh gekommen…

nach einer halben Stunde auf dem Platz, ist nur eine nass geschwitzt: ich.
im Ansatz erkennbar: die Tendenz zum Abwärts auch im Trab.
Gleichschritt.
Stillstehen in der Pfütze, während im Hintergrund der ICE vorbeizischt.
ein Quatschkopf, immer noch!

Ein kleines Viento-Sammelsurium der letzten Wochen.
Wir arbeiten täglich fleissig, und er ist ein guter Schüler.
Nächstes Jahr um diese Zeit werde ich ihn schon reiten. (unglaublich!)
Dank Nils hat er übrigens einen zweiten Rufnamen: Toto.

8. Dezember

Viento-Tagebuch II
Wir gehen jetzt oft spazieren.
Er hat viel Mut und geht inzwischen auch mit mir alleine (ohne Pferdebegleitung) in den Wald.
Ganz neugierig, sehr eifrig und fast ununterbrochen wiehernd….
Ob ihm keiner antwortet, weil er französisch ruft?
Wenn wir dann nebeneinander hergehen, bin ich so froh, dass ich ihn habe.
Im-Schnee-Wälzen wäre mal angebracht….

10. November

Viento-Tagebuch I
Wir haben nun doch schon ein leichtes „Training“ begonnen, um den Muskelaufbau etwas zu unterstützen.
Führpositionen auf dem Platz. Vor dem Pferd (Pos.I, nicht im Bild) und neben ihm (Pos.II).
Interessant, wie irritiert er ist, wenn man ihn von rechts führt.
(was ich unbewusst wohl noch nie vorher getan hatte…)
Anhalten. Antreten.
Und Vorschicken ohne Strick.
Mit der eigenen Körpersprache die Laufrichtung und das Tempo vorgeben.
Wie fein Pferde reagieren.