16. Februar

Heute früh habe ich den Hundespaziergang nach einem Blick aus dem Fenster vorverlegt.
Dann fiel das Handy in das gewohnte Gefrierkoma und ich konnte keine Fotos mehr machen.
(warum macht man ständig Fotos?)

Das Licht war gold und gelb und sanft und frisch und allwissend, durchleuchtend und warm und tröstend, obwohl ich gerade keinen brauchte, dann aber doch und hinterher doch nicht. Und in den gefrosteten Tautropfen fing sich die Sonne trilliardenmal.

Manchmal ist es leicht, das vielbeschworene JETZT zu spüren.

Für Sekunden immerhin.

Licht2Licht1Licht3

….. und habe die logische Fortsetzung zu diesem und diesen Bildern gemacht.

Zwölf von Zwölf im Januar 2018

Die zwölf Bildchen des Tages. Farblich durchaus der Realität entsprechend.
Die Blutegel-Session auf morgen früh verschoben. Puh.

Mehr 12von12 gibt es wie immer bei Caro von DraussennurKännchen zu entdecken.

21. November

Erziehung.jpg

Ich könnte Romane zu dieser Situation meines Alltags schreiben.
Auch allumfassende.
Über Hunde, Menschen und Erziehung, im Speziellen und auch Allgemeinen, über Hinsehen und Wegschauen, über Vermeidung unangenehmer Situationen, die Sanftheit des Imdunkelnlassens.
Ja.

Gestern habe ich erlebt, was passiert, wenn sie ihren Hund gucken lassen.
So schlecht ist diese Methode also gar nicht.
Besser als ihn zu hauen, zum Beispiel.
Ich übe mich in wohlwollender Toleranz.

20. November

Lärche

Wir waren am Wochenende viel im Auto, viel auf Autobahnen, Richtung Süden, einmal hin, einmal her unterwegs. An Wäldern entlang, mit vielen Tannen und Lärchen.
Das muss ich unbedingt zeichnen, dachte ich.
Wie sich aus den immerewiggrünen Wäldern im Herbst die Lärchen hervortun. Trilliarden Nadeln werden gelb und rieseln herab. Und wie schön das aussieht, wenn die Bäume kurz vor der Kahlheit noch einmal aufleuchten.

Nadelbäume zeichnen ist aber nur was für Geduldige.
Ich gehe lieber den November-Rasen mähen.