10. September

Am 4. April diesen Jahres waren wir gerade an der Ostsee,
als Nils Tagesmutter mir ein Foto schickte.
Aus einem der Eier, die wir ihrem gluckigen Huhn zum Brüten gaben,
war ein Küken geschlüpft! (unsere Hühner brüten ja (fast) nie)
Ganz stolz erzählte Nils mir immer von dem Babyhuhn aus unserem Ei.
Vor ein paar Wochen fragte mich dann seine Tagesmutter,
ob wir das Küken haben wollten.
Es ist nämlich ein kleiner Hahn geworden. Theos Sohn.
Und weil er jetzt endlich einen Namen hat und ihr die neuen,
schon ewig bei uns wohnenden drei Hühner auch noch nicht kennt,
hier endlich eine offizielle Vorstellungsrunde.
Demnächst dann das Enten-Update.

Danke, liebes Tagebuch für die Tausendmillionen Antworten!
Erst wollte ich allen Kommentaren antworten, hatte dann aber doch keine Lust mehr.
Allen ein gerührtes, herzliches und dankbares Danke!

19. Juli

„Wen willst du denn auf dem Arm haben, für das Titelbild vom Hühnerbuch?“
„Theo natürlich!“

So stelle ich ihn mir gerne vor.
Gut, dass Theo schon vorgegangen ist.

( Die Skizze habe ich vor einigen Tagen wieder gefunden. Von Anfang Februar.
 Nein, das Buch habe ich nicht fertig gemacht.)

22. Januar

Unser Katzenkind geht nun in den Garten.
Wenn sie aber, wie beim Weihnachtsbaumkletterverbot, ähnlich wenig versteht, dass gewisse Tiere  am Leben bleiben dürfen, haben wir ein Problem. 
Oder die Hühner.

Man kann jetzt übrigens abstimmen, wegen der Flasche. Kann sein, dass man meine gar nicht sieht, weil der Zufallsgenerator die eigentlich nie zeigt (…), aber wenn man DIESE sieht, sollte man auch unbedingt richtig klicken. Hier geht’s lang zum Voting.

12. November

Grauer November.
Auch wenn es nach Schönreden klingt, hat man sich erst mal an die Dunkelheit gewöhnt,
ist es schon ganz nett.
Mindestens eine geschenkte Stunde, in der man nicht draussen noch irgendwas machen muss.
Zeit zum Spielen, Malen, Basteln, Essen machen, Aufräumen.
Schönreden hilft. Meistens.
Caro sammelt heute alle 12er des Tages!

10.Oktober

Heute ist Welt – Ei – Tag.
Ausgeschrieben von der Eier-Industrie, zu Recht umstritten von denen, die gegen die Ausbeutung von Hühnern, ihre grauenhafte Haltung und die Massenschlachtung von männlichen Küken sind und daher aufrufen, ganz auf den Verzehr von Eiern zu verzichten.
Obwohl ich nicht fanatisch bin, Eier aus dem Supermarkt würde ich auch nie mehr essen.
Sogar bei Eiern aus dem Bioladen bin ich inzwischen skeptisch…
Aber so ein schönes Spiegelei? Oder Kuchen? Eierkuchen? Baisers? Mousse au chocolate?
Wir feiern ein bisschen heute, die Hühner und wir.
Danke für täglich frische Eier!

Ok, es gibt auch Schattenseiten im Leben mit Hühnern.
Hühnerkacke in Legobauwerken auf Gartenmöbeln z.B.

29. Juni

Bei dem Schlüpfen der Hühnerküken lief es leider nicht so glatt wie bei den Enten.
Nun haben wir ein Einzelkind…
… mit gleich zwei Müttern,
denn Agatha hat schon während der Brutzeit nachts neben James Bond auf den Eiern gesessen,
und auch bei dem ersten Ausflug ist sie immer in der Nähe ihrer Nichte.
Abends kuscheln sich alle drei aneinander.
Das Küken ist winzig! w i n z i g .