#femalepowerchallengede 1

Vorab: Ich bin spät dran mit dieser Aktion (wie man an den Daten sieht….) Und ich bin auch nicht auf Instagram damit dabei. Also nicht richtig. Ist mir zu viel Text für meine Bilder-App. Ihr wisst schon. Naja, aber weil ich die Fragen-Aufgaben so gut fand und weil ich mir über manche davon eeeewig Gedanken gemacht habe, habe ich es dann doch irgendwann aufgeschrieben. Das ganze ist initiiert von Kea-schreibt.de. (Danke dafür!) Und ist mit seinen unterschiedlichen Beiträgen ein ganz grosser Highlight. (für die, die Instagram haben ….) Weil einfach so tolle Texte dabei sind.

Dies sind die Themen:

femaleempowermentchallengeDE-e1496383857286

Und ich starte jetzt. Hier.

 

Frage 1:    Diese Frau bewundere ich

„Be-wundern. Wie Wunder oder wie wundern? Mit dem Bewundern-Begriff habe ich es nicht so.
Weil der Bewundernde (sorry, die Bewundernde) sich mindestens eine Treppenstufe drunter stellt.
Weder werde ich gerne bewundert. Oh Wunder. Noch bewundere ich ohne Vorbehalt.
Wen ich liebe? Aus Bewunderungsgründen?
Meine Freundin Lea. Das stärkste Mädchen der Welt. Dieser und der anderen Welt.
(oh, und die findet es richtig blöd, bewundert zu werden, haha- issaberso!)
Astrid Lindgren. Für die Welt, die sie geschaffen hat.
Maria. Ohne viel religiöses Gerede. Die wichtigste Frau der Welt.“

Femalchallenge1

20.März

PflasterMüde bin ich. So müde,  zu erklären.

Weil, wir sind nun schon „Trauer-Fortgeschrittene“.

Viele Dinge sind auf den ersten Blick einfacher geworden.

Wie zum Beispiel Lidl-Einkäufe zur Kindergarten-Abholzeit.

Jedenfalls meistens.

(Praxistip: Immer Kopfhörer und Handy dabei haben.

Kindergeschrei durch Tanzmusik ausblenden. Geht gut.)

 

Wir leben weiter, gut und stark und tapfer. Wir lachen dem F…leben ins Gesicht.

Ausserhalb der Trauer-Mauer.

Rein kommen nicht mehr sehr viele.

Weil ich sie nicht einlade. (wowarnochmaldietür?)

Weil sie hoch und dick und abweisend ist. (aussermanweisswodietürist)

Weil es gefährlich sein kann. (mistwiekommeichwiederrausdiestimmungistjaunterirdisch)

Das ist nicht schlimm, mich stört es nicht. Bin ja selber müde.

Alle meine Lieben fliegen sowieso einfach drüber. Oder durch.

(Georg und ich haben -doppeldickeMauerwände- zum Glück einen Privatdurchgang…)

Die Empörung, derjenigen, die glauben, wir wären, wie früher, längst wieder von lichten Blümchenhecken umgeben und die sich dann den Kopf anstossen und ärgerlich sind, weil man sie nicht davor gewarnt hat, die finde ich manchmal fast komisch und manchmal doof und manchmal verstehe ich sie.

Zeit ist relativ.

Und stelle hiermit aus Bequemlichkeit ein Warnschild auf:

Achtung: Sie betreten fürimmerzerstörte Seele. In dreizweieins-aua-Metern.

nicht

gansebild

Gans in der Mitte aus meinem leeren Kopf, Gans oben mithilfe eine Naturführers, Gans unten dann daraus abgeleitet. Gänsefüsschen oben wasistweltwichtig Gänsefüsschen unten.

Oder wie der in der Telefonzentrale zu mir meinte: ich verstehe ja, dass sie säuerlich sind.

Dabei bin ich gar nicht säuerlich. Bin entweder sauer oder nicht sauer. Oder nur -nicht-  so wie jetzt.

 

perfekt

perfektfutur

(aus meinem Notizbuch von 2015)

Zeitform, um auszudrücken, dass etwas in einem bestimmten oder unbestimmten Zeitraum in der Zukunft abgeschlossen ist.

Auch FuturII oder – und deshalb kam ich darauf –

Futur Perfekt genannt. Perfektfutur.

Ich las es im ersten Moment Futur Per-fekt, mit Betonung der zweiten Silbe.

Oder Per-fektFutur

Wie vollendete Zukunft im Sinne von vollkommene Zukunft.

Und dachte für einen Moment, ich hätte in der Grammatik die Lösung für unsere gefunden.

Naja.

So richtig verstehen tue ich selber nicht, was ich eigentlich damit gesagt haben wollen sein werde.

Wollte.

 

 

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Wie wir das erste Kapitel überlebt haben?

Wir hatten die besten, stärksten Freunde an unserer Seite, die man sich wünschen kann. Die tollste Familie. Alle haben alles mit ausgehalten. Waren da, wenn wir sie brauchten, ohne uns zu bedrängen. Lachten mit uns, weinten mit uns. Weinten, wenn wir lachten und brachten uns Lachen, wenn wir weinten. Trost, Halt, Rotwein. So ungefähr.

Hier ist dieser eine Text, auch damals entstanden. Der beschreibt echt ganz gut, wie sehr man schwebt, in einer solchen Zeit. Man schwebt und lebt weiter.

Ihr braucht eine Pause vor dem nächsten Kapitel. Danke für eure vielen Worte!

19. November

Neunzehn Jahre am Neunzehnten.

…habe Ewigkeiten nach einem passenden Gedicht gesucht
und keins gefunden, nur das:


              Liebe
Von Liebe sagt und singt die Welt

Seit sie vom Sonnenlicht erhellt.

Doch liebt er selbst, empfindet Jeder,

Daß Wort und Bild und Ton und Feder

Von Liebe, wie sie ihn bezwungen,

Noch nichts gesagt hat und gesungen.

Hieronymus Lorm

Gut.