Kerzentiertreffen 2025

Morgen ist wie jedes Jahr am zweiten Sonntag im Monat der Worldwide Candle Lighting Day, der Tag, an dem weltweit jeweils um 19:00 Ortszeit eine Kerze ins Fenster gestellt wird, für alle verstorbenen Kinder, so dass das Licht wie ein Band einmal rund um die Welt scheint.
Und seit einigen Jahren gibt es das Kerzentiertreffen bei Instagram.
Guckt mal HIER (2017 zum ersten Mal!) HIER, HIER und HIER (mit vielen nicht mehr funktionierenden Verlinkungen, naja egal)
Jedenfalls öffne ich, wie gehabt, meinen Ordner mit allen Kerzentieren für 24 Stunden.
Jede und jeder, die und der mag, kann sich dort eins oder mehrere Kerzentiere in richtig guter Auflösung herunterladen, sich auszudrucken, verschenken und/oder es dort posten am 14. Dezember unter dem Hashtag #kerzentiertreffen2025
(Ihr kennt die Regeln: Nur für private Zwecke, bitte keine Weihnachtskarten draus basteln, vervielfältigen, an Netflix verkaufen, usw.)
Ich mag den Gedanken immer noch sehr (sehrsehr!), dass Instagram an dem Tag ein Ort wird, an dem aus (mindestens) jeder dritten Kachel ein Kerzentier leuchtet.
Weil SO es wichtig ist, zu wissen, dass wir Viele sind und nicht alleine mit unserer Trauer.
Es kommen bescheuerterweise jedes Jahr neue Kinder dazu, neue Eltern, die nicht wissen, wie sie weiterleben sollen. Vielleicht mögt auch ihr die Idee, dass wir uns finden und vernetzen. Das klappt, wenn ihr euch den Hashtag abonniert und euch die Zeit nehmt, jedes gepostete Kerzentier zu herzen und zu schauen, für wen es da ist. Ich werde es in diesem Jahr auch wieder tun.
Es ist wirklich wichtig, die Flamme nie ausgehen zu lassen.

Dieses Kerzentier wurde von Milan, dem großen Bruder von Mati gezeichnet, es ist der viel zu große Bär, der seit 2017 auf dessen kleine Kerze aufpasst. Ist er nicht sogar noch viel schöner, als der, den ich damals gemacht habe? Ich finde:
Ja! Weil in ihm zusätzlich noch Geschwisterliebe steckt.
Deshalb meine ich, könnten in diesem Jahr eigentlich richtig viele Kerzentiere leuchten, die ihr euch ausdenkt oder nachmalt. Nur Mut!
Der kommende Sonntag wird, wie immer, todtraurig und licht zugleich.

Und hier ist endlich der Link zur Dropbox: #kerzentiertreffen2025
Mein Freund Rilke
Gestern ist es erschienen, mein Buch und typisch, dass mir genau jetzt ein bisschen der Text für diesen besonderen Anlass im Kopf fehlt.
Daher ganz einfach:

Kauft es, bewertet es gut, empfehlt es, das würde mich natürlich sehr freuen.
Es gibt auch schon ein paar Termine für Lesungen, Gespräche, Buchvorstellungen, die ich euch hier jetzt verlinke:
Wenn es noch mehr Termine gibt, schreibe ich die hier. Oder bei Instagram. Oder ihr guckt auf die Carlsen-Seite, da werden die Termine auch ständig aktualisiert. Nun erstmal viel Freude beim Lesen, ich bin wirklich ziemlich gespanntaufgeregt, wie es in der Welt ankommen wird, mein Buch.
Originale, Originale!

Ich habe den Dreh raus, Posts nur noch als Mail zu schicken, wenn es wichtig ist.
Wer sich also wundert, dass er die letzten Beiträge noch nicht gesehen hat:
Ha!
Muss man jetzt selber wieder ab und zu reinklicken, ob was ich was Neues gebloggelt habe.
Ich empfinde das als sehr befreiend.
Heute aber ein Post mit exklusivem Vorteil für all diejenigen, die meinen Blog abonniert haben.
Dir! (Danke dafür, wollte ich längst sagen)
Denn ich trenne mich aus Gründen auch dieses Jahr von den Original-Kalenderblättern des 2026er Rilke-Kalenders.
Von manchen schweren Herzens, von anderen leichter, was sich im Preis bemerkbar macht.
Wer jetzt nicht so viel Geld hat, verstehe ich voll, der kann darauf hoffen, dass ich die Einnahmen in neue Postkarten, vielleicht A5 Drucke von meinen Lieblingsbildern investiere. Mal gucken.
Ihr könnt ja auch einfach den Kalender kaufen. Ist oben mit dem Bild von ihm verlinkt.
Jetzt geht es aber um die Originalzeichnungen.
Alle Blätter habe ich gescannt, ohne sie groß zu bearbeiten, ihr seht also, sie sind mit Flecken versehen, teilweise schief ausgeschnitten, aber alle liebevoll aufbereitet, so dass sie spätestens mit einem Passepartout und gerahmt wunderschön aussehen werden. Stellt euch mal vor, als Geschenk zusammen mit dem Kalender zu Weihnachten?!
Alle sind DIN A 3 groß und ich verschicke sie als versichertes Paket.
Der Preis steht jeweils drunter, ich bevorzuge die Bezahlung per Paypal, aber auch überweisen geht natürlich.
Ich schreibe eine Rechnung plus 7% MwSt, wenn das gewünscht wird.
Für das Porto und die Verpackung berechne ich 15,00 Euro
Bitte schreibt mir einfach eine Mail (findet ihr im Impressum), wenn ihr ein Original und welches ihr haben wollt.
Nicht über die Kommentarfunktion bestellen!
Und gern direkt mit Adresse.
Leider gilt hier: First come, first kriegt es.
Aber:
Ich habe es noch nicht ins Instagram-Haibecken geworfen, das mache ich erst morgen.
Hier sind die Blätter, die ich verkaufe:

verkauft!

verkauft!

400,00 Euro

400,00 Euro. Reserviert

350,00 Euro Reserviert

400,00 Euro

400,00 Euro

350,00 Euro

250,00 Euro

in gute Hände verkauft.
Also- das mit den Gänsen ist zusätzlich nur in die besten Hände abzugeben.
Danke und liebe Grüße und bis bald!
Das Wappen

Das Wappen auf Rilkes Grab in Raron hat mich natürlich sofort fasziniert.
Es sind drei Windhunde drauf!
Aber was es damit auf sich hat, woher die kommen, und warum, konnte ich nur schwer herausbekommen.

Einzig, dass es eine farbige, ähnliche Abbildung des Wappens als Farbtafel in einer 1906 erschienenen Ausgabe des „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ gibt.
Ein Bild davon irgendwo im Internet? Habe ich nicht gefunden.
Zum Glück hatte ich die beste und netteste Hilfe im Deutschen Literaturarchiv Marbach!
(Danke, Martina!!!)
Sie schickte mir nicht nur die gescannte Abbildung des Wappens aus dem genannten Buch, sondern auch noch ein Bild von einem Brief, den der dreizehnjährige damals noch René Rilke seiner „liebsten Mama“ geschrieben hat.
Oben auf dem Papier hatte er ein kleines Wappen selbst gezeichnet.
Mit zwei Windhunden drin!
Dazu gab sie mir den Hinweis in „J. Siebmacher’s grosses und allgemeines Wappenbuch“ unter
„Ritter von Rilke“nachzulesen, denn da wird das Wappenmotiv genauestens beschrieben.

Sicher hat der kleine Rilke dort nachgeschaut und sich sein eigenes Wappen neu erfunden.
Wer mich länger kennt, kann sich vorstellen, in welche VERZÜCKUNG ich geraten bin, als ich von den
„Rittern von Rilke“ erfuhr!
Wie konnte mir das früher entgangen sein!?!
Und auch wenn ich Rilke nicht persönlich kannte, stelle ich mir seine Begeisterung vor,
als er als Kind Ahnenforschung betrieb und feststellte, dass er eventuell oder sicher, einem Rittergeschlecht entstammte.
Er hat sich später auch noch Briefsiegel mit eben diesem Wappen schneiden lassen.
Jedenfalls habe ich es mir nicht nehmen lassen eine weitere Version des Wappens für mein Buch anzufertigen, erst wollte ich es sehr zentral aufs Cover stellen, ungefähr so …

naja- dieses hier: so …

dann so …

… aber schließlich sah es viel schöner und logischer aus, als Schmuckvignette auf dem Titel, ein wenig zurückgenommen.

Außerdem habe ich drei weitere Varianten für die Kapitelseiten im Innern des Buchs gezeichnet.

Nur drei. Hätte auch dreissig gemacht!
Ich glaube, Rilke würde sie schön finden, hätte sie schön gefunden, findet sie schön.
Also, ich hoffe es sehr!
Ihr könnt das Buch übrigens schon vorbestellen! HIER! Oder bei eurem Buchhändler. Oder online.
Verrückt, was?

Natürlich sagt er auch was. (Gestern vergessen)

Hier kommt Rilke ja schon einmal vor, im NILS-Buch.
Kerzentierbuch
Ihr Lieben!
Hier liegen fünf kleine und vier große Belegexemplare herum und irgendwie ist das doch blöd.
Jetzt dachte ich, ich mache als einmalige Sonderaktion ganz ohne großen Anlass einen spontanen Verkauf der Bücher mit Signatur. Also einem Wunschkerzentier und persönlicher Widmung.
Für 100,00 Euro plus Porto und 7% Mwst, wenn ihr eine Rechnung braucht.
Ich lege auch einen Aufkleber und zwei drei Postkarten dazu.
Bitte schreibt mir unbedingt per Mail an:
m.garanin(at)gmx.de
Direkt mit Adresse und Wunsch.
Nur solange der Vorrat reicht.
Achja! Dieser Hund ist natürlich auch zu haben.
20.5.2025

Ziemlich neu ist auch dieses Buch, dass ich euch dringend empfehlen will!
Ich habe die Zeichnungen zu der Geschichte von Frank Schmeißer gemacht und liebe sowohl den Titel (Schisser und ich), als auch die heimliche Hauptfigur (Schisser).
Es ist spannend, sehr lustig, etwas schräg und natürlich kommen Hühner vor.

Bestellt es in eurem Buchladen! Wenn bei A, dann ist super Rezension schreiben verpflichtend.
Viel Spaß damit!

DAS will ich eben nicht- eure Mailordner mit Instagramzeug, wie so nem Foto eben vollmüllen.
Sorry, DAS will ich eben nicht- eure Mailordner mit Instagramzeug, wie so nem Foto eben vollmüllen.
Dafür müsste jedeR manuell auf den Blog klicken. Mmmh. Das krieg ich noch hin, dass nur relevante Inhalte an euch AbonnentInnen gehen. Sonst einfach ab-abonnieren!


Teurer.
neu
Ich versuche gerade, meinen Blog ein bisschen auf- und umzuräumen. Deswegen sieht es gerade etwas komisch aus und an manche Texte und Sachen und Links kommt man nicht ran.
Eigentlich habe ich auch gar keine Zeit gerade, mich damit zu beschäftigen, aber ich versuche es immer mal zwischendurch…
auch, weil ich mich je früher umso lieber oder später von Instagram trennen möchte. Bei Facebook bin ich schon raus.
Wichtig ist mir vor Allem, dass nicht alle AbonenntInnen bei jedem Mucks von mir hier, eine Mail kriegen.
Und das es superschlicht und übersichtlich wird.

Bis die Tage.
Vom September…
… lässt sich sagen, dass ich einfach NICHTS hier notiert hatte, was ich als Rückblick auf denselben hochladen könnte.
Aber vieles, SEHR vieles war schön! Aber ohne Bilder.
Und vieles anstrengend. Auch ohne. Bilder meine ich.

*
Der Ausklang des Monats war dafür ganz großartig.
Beim Treffen der Rilke-Gesellschaft.

Aus meinem Notitzbuch.
*
Im Oktober:
… lese ich (intern) beim Bundesweiten Seminar des Deutschen Kinderhospizvereins in Wuppertal,
… WILL ich zur Frankfurter Buchmesse!
… und werde vor allem viiiiiiiiel arbeiten.
*
Achja! Das neue Heinz Erhardt-Buch ist da!
HIER!

*
Habt alle einen schönen Herbst!
August, vorbei!

Im Gegensatz zu in der Handyfoto-App, aka Insthappygram, sag ich hier mal frei raus:
Der Anfang vom August war schwierig. Ich denke aber, eine Regelmäßigkeit zu erkennen. Gegen Ende Juli klappe ich oft zusammen, seelisch, körperlich, mal dies mal das oder beides.
Einzig meine Lebenserfahrung flüstert mir in solchen Phasen zu:
Wird vorbeigehen. (Aber wie? fragt mein verzweifeltes Ich)
Ich habe Tage, an denen mich schon die Vorstellung, sie zu erleben, komplett erschöpft.
Ich glaube, gestern war aber der Wendepunkt. Als die Kinder die Motoren für einen Ausflug mit den SUP´s waren und wir Wasser, Wellen (von großen Schiffen, hahaha) und Wolken geatmet haben.
Heute denke ich an vorgestern und hoffe, ich tauche wieder auf.
Besser wäre es, denn ich muss arbeiten und das geht so nicht.
*
Buchempfehlung
Endlich schaffe ich es, dieses kleine Buch vorzustellen!
Geschrieben hat es Katja Paternoga, eine Kinder- und Jugendpsychotherapeutin.
Sie behandelt hauptsächlich verschiedentlich traumatisierte Kinder und ich habe sie vor einigen Jahren als die beste Therapeutin der Welt kennengelernt. Sie hat uns sehr geholfen, schlimme Erlebnisse in den Kinderköpfen aufzusammeln, anzuschauen und in die richtigen Regale zu sortieren. Nachhaltig.
Ich stelle euch das hier vor, weil ich finde, es gibt zu wenig wirklich hilfreiche Bücher für trauernde Kinder. Ehrlich gesagt, habe ich die meisten eher blöd gefunden, erinnere mich an keins mehr- oder verdrängt.
Dieses hier hat mich- bin ehrlich- auf den ersten Blick von den Illustrationen her nicht wirklich abgeholt, aber ich denke, Kinder finden die Bilder sicher süß. Sind ja auch nicht ZU süß. Ich glaube, ich hab mich schon an sie gewöhnt und sie sind sicher kindgerecht. Geschmacksache eben.
Aber der Text ist gut.
Jede Doppel-Seite ist eine neue Geschichte, immer beginnend mit einem neuen Tier, dem, wie allen Tieren im Buch, jemand gestorben ist, immer mit dem gleichen Satzbau, dem gleichen Ton. Angenehm.
Denn nichts Unerwartetes passiert nach dem Umblättern.
Und jede Geschichte endet mit ein oder zwei oder mehr Fragen, in die man, wenn man mag- einen individuellen Namen einsetzen kann.
Was ich gut finde: Hier wird nicht um den Tod herumgeredet.
(man könnte meinen, dass wäre Standard in Büchern für Betroffene- aber nein, ist es nicht)
Kurze, klare, einfache Sätze, in denen jede Emotion, jedes Gefühl erzählt wird.
Kurz genug, um zu schlucken und sich zu fassen, wenn man als Vorlesende*r selber weinen muss, klar in seinen ganz konkreten Beschreibungen von Trauererlebnissen und so einfach, dass man nichts zusätzlich erklären muss.
Okay, manchmal hört man ein kleines bisschen die (gute!) Psychologin raus, aber naja …
Darum geht es ja! Und ich sage Psychologin, nicht Pädagogin!
Hört man so eine aus Büchern raus, bin ich das auch. Raus.
Von daher: Ich mag es.
Ich finde Beurteilen von Büchern schwierig.
Eigentlich kann ich nur sagen, habe ich gern oder nicht gern gelesen.
Hat es mir geholfen, bei Dingen, oder nicht.
Hätte ich es vorgelesen, damals? Hätte es uns gut getan?
Ja. Auf jeden Fall.
Und daher empfehle ich es.
Ihr könnt es hier bestellen.
Sicher aber auch unter Angabe der ISBN bei eurer Buchhandlung.
Sollen die direkt in ihr Regal stellen, sagt das immer dazu!
Bei den anderen Trauerbüchern für Kinder ist meist noch viel Platz.
Das ist #werbung aus Überzeugung, ich habe dafür nichts bekommen.

*
Dann waren wir in Dänemark und ich hatte mir ein bisschen Arbeit mitgenommen, aber auch ein Skizzenbuch und in das habe ich sogar gezeichnet. Wir hatten es schön.









*
Es gab wirklich sehr schöne, sehr unterschiedliche Muscheln in Nordjütland und ich habe diese Internetseite gefunden, auf der man ganz toll nachschauen kann, was es für welche sind.
*
Gerade genau in diesem Augenblick sitze ich in Erlangen beim PoetInnen-Fest, gestern durfte ich einen Comic-Workshop für Kinder im Stadtmuseum leiten und heute lese ich um 11:00 Uhr aus „Völlig meschugge?!“ vor, auch um 11:00 Uhr- falls wer spontan ist. ;)
*
Was kommt im September?
Am Donnerstag, den 5. September bin ich super-superspontan dabei, beim Kunstmarkt des Kulturdonnerstages in Falkensee! Ich habe einen Stand, wo ich Postkarten, Drucke, Original-Illustrationen und Kalender verkaufe. Und kleine Wunsch-Illus live zeichne.
Von 17:00 bis 22:00 Uhr in der Stadthalle Falkensee, kommt gerne vorbei!
*
Bis nächsten Monat!
Der Juli.
Hier wieder mein Rückblick. Es war ein anstrengender Monat. Wobei ich gar nicht sagen kann, warum. Oder doch? Oder nicht oder doch zögere ich auch, abzusenden, aber so war der Deal und daher: Viel Freude beim Lesen. Kommt gut in den August!

Der Juli beginnt immer mit dem 5.Juli.
Dem neunten 5.Juli.
Wir nehmen uns jedes Jahr etwas richtig Schönes vor, da gibt es keine Traditionen mehr, außer, dass wir möglichst alle zusammen sind und außer dem Wetter.
Es ist immer kalt und ganz anders, als vor neun Jahren, was mich sehr froh macht.
Ich fragte mich, ob es okay ist, zu spüren, dass dieser Tag nur noch einen Bruchteil so schmerzt, wie früher. Ob dies auszusprechen bedeuten würde, dass ich nicht genug fühle oder liebe oder vermisse.
Als bei unserem Besuch am Friedhof dann Tränen flossen und doll geweint wurde, war ich dankbar. Und stolz auf meine Familie, die nicht zerbrochen ist an dem Riss, den Nils Tod in unsere Leben gehauen hat.
Ich glaube fest daran, dass er, dieser kleine lichte strahlende Mensch, der er war, jetzt sehr sehr frei, geliebt und unbeschwert, wie auch immer, unendlich weit weg sein darf. Und das finde ich gut so.
Rufe ich ihn, ist er da. Aber das mache ich echt nur selten. Im Notfall.
*
Diesmal sind wir nach Usedom gefahren, mit Allen plus Hunden. Das Konzept Hundestrand auf hundert Metern Strandabschnitt, aber mit Leinenzwang, erschließt sich mir nicht wirklich. Fast alle Hunde angespannt, fast alle BesitzerInnen gestresst.
Ich habe es mal so versucht zu zeichnen, wie es sich für Henri und Edwin angefühlt haben muss. Wir haben dann gegen Regeln verstoßen.

9. Juli 2024

*

Und freunde mich an, mit meiner Protagonistin.
Ich finde es nicht so leicht, in eine Person rein zu fühlen, die ich nicht selber bin. Eine Person zu erfinden in der Theorie, geht ja.
Aber sie dann komplett zu denken, um sie reden lassen und zeichnen zu können, ohne sie dabei mit mir selber zu verwechseln ist … Naja.
Macht Spaß, wenn man es geschafft hat. Vielleicht wären wir befreundet, aber eigentlich auch eher nicht. Sie ist ziemlich speziell. Und ich hab keine Zeit.
*

Das habe ich für meine liebe Stallkollegin gemacht, die im August wegzieht. Als Erinnerung an uns und ihren Melvin.
*
Wer sich in diesem Jahr mit dem von mir illustrierten Kalender von Heinz Erhardt angefreundet hat, kann sich freuen, denn der Platz muss 2025 nicht leer bleiben: Der Neue ist schon erhältlich. HIER oder direkt in eurem Buchladen!

*
Denke daran, weil ich auch die letzten Korrekturen für das neue Erhardt-Buch gemacht habe: „Besinnliches“ heißt es diesmal und es erscheint Ende September. Diese sinnige Zeichnung wird nicht drin sein (wahrscheinlich), weil ich ganz vergessen hatte, sie zu scannen. Dabei ist sie so röhrend.
Röhre

*
Eben habe ich entdeckt, dass ich hier AI für mich zeichnen lassen kann. Wollen wir mal sehen:
Zeichne ein lustiges Bild von einem Pony, dass am Strand liegt, eine Limo trinkt und den Sommer genießt. Richtiges Sommerferienbild. Farben: Blau, Weiß, Gelb, Zart.

Oh Fuck. Erster Versuch und SO gut.
Wartet.

Hier habe ich eingegeben:
Zeichne einen Comic über Rilke, der ganz anders ist, als erwartet. Hab dabei keinen Zweifel, ob es gut genug wird.
Okay. Das wars. Ich mache das Buch noch fertig und werde dann Floristin.
*
Apropos Floristin:

Ich liebe es, Blumen zu pflücken.
Sie abzuschneiden im Garten oder auf der Wiese oder am Wegrand zu pflücken.
Meistens habe ich erst ein Farbkonzept, aber das hält nur so lange, bis ich eine Blüte sehe, die mitmuss, obwohl sie nicht passt.
Ich nehme keine seltenen Blumen mit, ich weiß immer, ob sie unter Naturschutz stehen, Handyphotofunktion sei dank.
Manchmal schneide ich trotzdem so eine ab, wenn sie viele sind.
Ich stelle den Strauß in die Vase und freue mich jeden Tag darüber, bis er welk ist.
Dann werfe ich ihn auf den Kompost.
Ich habe kein schlechtes Gewissen deshalb.
Nicht das Gefühl, diese Blumen der Natur entrissen und aus purem Egoismus ins Zimmer (oder sonstwohin) gestellt zu haben.
Gestern hörte ich wieder irgendwen irgendsowas sagen oder las es irgendwo.
Dieser Mensch könne das nicht, sich an etwas Totem erfreuen. Und sei es noch so schön. Dann lieber Topfpflanze.
Ich weiß dann nie so richtig…
… für mich leben sie schon. Sehr kurz, vielleicht ein bisschen kürzer als draußen, (falls sie nicht sowieso von nem Tier gefressen, weggeschleimt oder einem anderen angepisst oder ausgebuddelt werden) aber sehr geachtet und hundertfach angesehen.
Ich schnitt eben im Garten Blumen und dachte, dass ich etwas, was dann tot ist, wirklich sehr sehr liebe.
*
Und was kommt im August?
Ich werde nach Erlangen zum Poetenfest fahren und dort am Samstag, den 31.8. 11:00 Uhr im Stadtmuseum einen Comic-Workshop mit Kindern ab 8 Jahren machen und am Sonntag, den 1.9. (ja, das ist dann schon knapp September) um 11:00 Uhr aus „Völlig Meschugge?!“ lesen. Genau nachlesen kann man das HIER.
Da freue ich mich sehr drauf!
Das war Juni 2024
Dies ist eine Art unverbindlicher Test, der Versuch, mein nicht zu leugnendes Mitteilungsbedürfnis, meine On-Off-Beziehung zu Instagram wegen zu viel Werbung, Ablenkung und Hirnfressung, meinen ab und zu Texteinfällen, die ich mich dann aber nicht wirklich traue, zu posten, weil ich schon so lange nichts mehr gepostet habe und weil ich die Vorstellung, dass huppsi eine Mail bei euch AbonenntInnen reinkommt, so ganz ohne Vorwarnung, irgendwie unangenehm finde. Wie ohne Anklopfen einzutreten. Da bin ich zu lange für weg gewesen hier, aber… Oh, Satzanfang verloren! Also: Ich möchte Folgendes versuchen: Ich sammle einfach, wie ich Lust habe, meine kleinen und großen Schnipsel, die ich denke, fotografiere und im Idealfall zeichne, und haue Alles am letzten Tag des Monats raus. Ein Rückblick! Plus Ankündigungen und Terminen für die kommenden Wochen. So werdet ihr nicht vollgespamt und kriegt trotzdem was mit und ich werde Alles los, ohne über „Passt das jetzt?“ nachzudenken.
*
Ich will es bewusst nicht Newsletter nennen. Überlege mir noch nen Namen oder vielleicht auch nicht.
*
Am 18. Juni war mal wieder Regenbogentag und die Tochter hat 45 wunderschöne Pärchenfotos von mir und Viento gemacht.

*
24. Juni
Ich bin für mein neues Buchprojekt gerade VIEL mit Rilke beschäftigt und fand eben DIESES hier und was ich an Rilke liebe, ist, dass seine verschraubten Wörter in meinem Kopf beginnen, ein Eigenleben zu führen. Und ich kenne natürlich das Rittergedicht (hier!) aber eben sah ich das Lächeln weich und fein.

*
Apropos Rilke: Der sieht bei mir so aus:

*
Und noch mal apropos… Falls ihr den besten Kalender für 2025 sucht:
HIER ist jetzt auch der funktionierende Link!

*

Sieht schnöde aus. Ist aber: Eine FEIN-SKIZZEN-VORLAGE.
F e i n s k i z z e n v o r l a g e n p h a s e !
Kommt direkt nach Storybooard-und kurz Monate
vor der Reinzeichnungsphase!
Ich denke und zeichne seit eineinhalb Jahren an diesem neuen Buch herum (mehr am schreibend denken, als wirklich zeichnend) und es war und ist kompliziert. War schon in hohen Höhen und abgründigen Tiefen, bin komplett abgedriftet, hab Fäden verloren, neu begonnen, alles angezweifelt, Alles.
Weiß immer noch nicht hundertprozentig, wo es hinführen wird, aber naja, es geht um Liebe und um Rilke, war wohl nicht anders zu erwarten.
+
Und jetzt schicke ich das Ding hier auf den Weg. Und freue mich irgendwie drüber. Bis Ende Juli auf diesem Kanal.
*

Ach Ja! Gibt keine Termine oder Ankündigungen für Juli. Macht es wie die Nacktschnecken. Genießt den Sommer.
#lassmallesen
Gestern bin ich von der Primus-Schule in Münster eingeladen worden, aus „Völlig meschugge?!“ zu lesen.
Zwei Klassen haben bei dem Projekt der LitRuhr #lassmallesen mitgemacht, wo SchülerInnen die Möglichkeit gegeben wird, eine Lesung selbst zu organisieren, gestalten und durchzuführen.

Und was soll ich sagen?
Als ich in die Aula kam und das Bühnenbild sah, habe ich fast geweint, weil das SO toll aussah.


Es gab einen kleinen abgetrennten „VIP Bereich“ mit Verpflegung (wo aber alle reindurften, puh, ein Glück), ich hatte immer aufmerksame persönliche Betreuung und ein sogar ein eigenes Klo!
Die Lesung war in ein richtiges kleines Programm gebettet, mit einer schnellen Fragerunde, Interviews auf einem Sofa, Leseblöcken und ein bisschen Livezeichnen meinerseits.
(Technik auch: 1 A!)
Das Ganze war SO schön und hat so viel Spaß gemacht! Ich fühle mich sehr geehrt, dabei gewesen sein zu dürfen. Falls hier SchülerInnen lesen:
Ich bin wirklich wahnsinnig beeindruckt gewesen, von eurer Kunst, eurer Offenheit, Nettigkeit, Toleranz und Klugheit.



Wenn ich an Schulen wie Eure komme, denke ich immer, alles wird gut werden, weil Miteinander so leicht sein kann, wenn es gelebt und gezeigt wird.
Vielen Dank an alle Beteiligten!

Ich habe erst später gesehen, dass es sowieso eine besondere Schule ist, lest gerne hier nach: PRIMUS-Schule Münster
Und was für ein übertolles Projekt: Lehrer und Lehrerinnen:
Bitte nachschauen und mitmachen!
In NRW, gibt es solche Projekte eigentlich auch woanders?
Ich lese in Köln.
In diesem Jahr bin ich nur gaaaaaanz wenig unterwegs, weil ich mich ein bisschen auf mein neues Buch konzentrieren muss, aber natürlich gibt es Ausnahmen, wenn Lesungen schon lange angefragt waren oder es um mein NILSbuch geht.
Merkt euch also gern, dass ich am 11.April abends in Köln lese. Und die Lesung findet in einem Hotel statt, Ausreden wegen zu weit zählen also nicht, weil Übernachtungsmöglichkeit vor Ort. Hehe.
Bitte meldet euch HIER an!

Natürlich wird es einen Büchertisch geben und ich signiere anschließend auch sehr gern. Ich freue mich, wenn es richtig voll wird!
„Was war?“ Jüdische Geschichten in und um Michendorf

Nacherzählt und aufgezeichnet von Schüler:innen der Klassen 9 des Wolkenberg-Gymnasiums
2021 hatte Anne Voß, Religionslehrerin und Schulpfarrerin am Wolkenberg-Gymnasium in Michendorf mit Schülern der zwölften Jahrgangsstufe im Rahmen eines Seminarkurses wissenschaftlich recherchiert, wo in und um Michendorf Juden gelebt haben und was mit ihnen geschah.
Daraus entstand eine Austellung und es wurden drei neue Stolpersteine für jüdische Familien verlegt.
„Was war?“ ist nun ein Projekt von 40 Jugendlichen aus zwei neunten Klassen des Wolkenberg-Gymnasiums, dass an diese Arbeit anknüpft.
Die Idee: Eine Graphic Novel sollte entstehen.
Bilder und Zeichnungen in einem Buch, dass vielleicht noch mehr Menschen erreicht.
Eine Auseinandersetzung mit der Geschichte, eine weitere Form des Erinnerns an die Schrecken und Verbrechen des Holocaust.

In zehn kleinen Gruppen erarbeiteten die Schüler seit den Sommerferien 2023 zehn dieser Lebensgeschichten von jüdischen Menschen und Familien ihrer Stadt.
Es ging ganz bewusst nicht darum, detailliert historisch Fakten aufzuzeichnen, vielmehr haben sie sich ganz unterschiedlich und individuell den menschlichen Schicksalen genähert.
Manches, was sie erzählen ist belegt.

Das Meiste ist die ganz persönliche Auseinandersetzung der Jugendlichen mit „ihren“ Protagonisten.

Was erzähle ich? Wie? Wieviel? Welche Farben benutzen wir? Wer macht was?

All das macht diese Comicsammlung so außergewöhnlich und berührend.
Mich hatte Anne Voß Anfang des Jahres gefragt, ob ich Lust hätte, das Projekt zu begleiten.
Hatte ich, und ich habe es keinen Moment bereut.
Ehrlich gesagt, habe ich sowieso nicht viel machen müssen.
Bin alle zwei Wochen nach Michendorf gefahren und habe zugeguckt, wie fleißig alle sind.

Habe „machen lassen“ und ermuntert, „einfach lassen“ zu machen. Gewusst und bestärkt, dass es gut werden wird, auch unter Zeitdruck, auch wenn man denkt: Schaffenwirnicht. (dachte ich selbst nur in den beiden Stunden des vorletzten Vor-Ort-Termins…)


Ich habe mit großen Augen gestaunt, wie schnell und toll Jugendliche Geschichten zu Papier bringen.
Wie unverkrampft und selbstständig.

Dieses Projekt ist, wie ich finde, unglaublich gut, berührend und wertvoll geworden.
Danke, dass ich Teil davon sein und lernen durfte, wie gut Schule sein kann.
Danke, Anne.
Danke, ihr Künstler und Künstlerinnen!
Ich möchte alle sehr herzlich zu der morgigen Veranstaltung einladen:
(Ja, ist kurzfristig, aber das Buch ist ja auch eben erst getrocknet)
Gegen das Vergessen: Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht
mit Vorstellung des Schüler-Projektes „Was war?“
10 jüdische Lebensgeschichten in und um Michendorf als Graphic Novel
am Donnerstag, 9. November 2023
um 18:00 Uhr
im Gemeindezentrum „Zum Apfelbaum“
Potsdamer Straße 64 in Michendorf

Ein paar Termine zum Merken!

Nächste Woche bin ich in Frankfurt! Yeah!
Am Freitag signiere ich am Carlsen Stand von 15-16 Uhr. Kommt vorbei!
Oh, ich freue mich schon so so so sehr auf die Buchmesse, meine Erste „Echte“ seit 2019. Riesenfreude.
Und jetzt wichtig:
Und FRÜHZEITIG!
IM NOVEMBER.
Am Donnerstag, den 16.11.2023 um 19:00 Uhr lese ich in CHEMNITZ
aus meinem NILS-Buch!
Sie haben dort in der Volkshochschule auch Drucke der Kerzentiere ausgestellt, ab dem 27. Oktober.
Schaut gerne vorbei und kommt zur Lesung. Anschließend wird es ganz sicher Zeit für Fragen und zum Signieren geben.
Ich freue mich sehr darauf.
Am 18. November bin ich dann in Bergen auf Rügen beim Lesefest!
Die haben echt ein Mega-Programm auf die Beine gestellt und ich freue mich sehr, dabei sein zu dürfen, mit „Völlig meschugge?!“ um 10:30 Uhr.
Ja und dann ist auch schon fast Weihnachten.
Liebe Grüße und bis bald!
Workshop und Lesung!
Ich will kurz auf diese Veranstaltung aufmerksam machen, ich würde mich freuen, wenn viele kommen, es gibt die Möglichkeit, Fragen zu stellen und natürlich signiere ich auch im Anschluss.
HIER kann man sich anmelden!

Sommertag.

Im Sommer, wenn Männer ohne Hemd und Hemmungen
Rasen mähen, Fahrrad fahren und oder andere Menschen
ungefragt anlabern, denke ich manchmal:
Eines Tages.
Eines Tages mache ich das auch.
Blankziehen.
Für eine echte Revanche sehe ich aber leider immer noch zu gut aus,
muss ein paar weitere Sommer abwarten. Vielleicht zwanzig.
Bis es richtig schockt.
13. Juli 2023

Ganz wichtig, beim Entwerfen und Zeichnen eines
neuen Briefkastenaufklebers für diesen Zweck:
Auf keinen Fall viel Mühe reinstecken.
Einfach rausrülpsen.
coming soon.
2. Juli 2023

Gerade eben habe ich einfach ein paar Kerzentierpostkarten- Sets in meinen Shop gelegt, ganz ohne Trommelwirbel vorab. Zack.
Es gibt vier verschiedene Sechser-Kombinationen zu kaufen und natürlich nur solange der Vorrat reicht.
Und! Ein sehr niedliches Vögelchen-Set UND die Scheiß-Pfütze AUCH als Postkarte! Endlich!
Ich freue mich darauf, eure Bestellungen zu verschicken, denn Aufkleber für die Päckchen gibt es auch wieder und überhaupt ist der neue Shop einfach perfekt superschlicht und gut zu bedienen. Für mich und für euch glaube ich auch.
Außerdem hat vor ein paar Wochen eine Postfiliale direkt vor meiner Bürotür eröffnet. Ich Glückspilz.
HIER gehts direkt zum Shop!
16.Juni
Nachtrag am 21.6.2023:
Die Lesung fällt aus, die einzige, angemeldete Klasse hat gestern abgesagt.
Ich sag da jetzt nichts mehr zu. Außer: Schule ist echt ein Kackapparat.

Es wäre schwierig, Schüler der Sekundarstufe für solche Veranstaltungen zu gewinnen, meinte die Organisatorin.
Grundschule und noch Jüngere kein Problem, aber siebte, achte Klasse… mmmh. Irgendwie nicht viel Interesse.
Tja.
Frage ich mich natürlich ein bisschen, wessen Desinteresse?
Das der SchülerInnen? Wohl kaum, ist ja in der Schulzeit.
Da sind sie ohnehin fremdbestimmt, die Jugendlichen.
Und müssen machen, was im Plan steht.
Eine Klasse aus komplett-ganz Berlin ist angemeldet.
Eine.
Für mich ist das nicht schlimm, ich lese auch vor zwei Menschen.
Auch schon passiert. (zweimal, einmal davon in… haha Berlin)
Nur-
Wenn man weiß, wie cool die meisten Schüler so eine Veranstaltung dann finden, ganz egal, ob jetzt meine oder eine andere Lesung (ich kann ja nur von meiner reden, andere sind sicher m i n d e s t e n s genauso gut), wenn sie also, einfach mal was abseits von dem, was “normal” ist, etwas für sie Neues angeboten bekommen, wenn man gesehen hat, wie Manche erstmal extragelangweilt da sitzen und dann doch gebannt zuhören, als wären sie noch nicht längst viel zu lässig für Sichwasvorlesenlassen.
Wenn ich mich freue, was die Jugendlichen für Fragen anschließend stellen und wie nett ausnahmslos bisher alle gewesen sind, dann ist es so absolut unverständlich, warum es „organisatorisch und so“ zu schwierig für viele Schulen und Lehrer*innen ist, das einfach mal zu machen.
Ja, trotz alles anstrengend.
Bei Instagram kriegte ich einen freundlichen Rüffel,
weil ich in der ersten Version der Ankündigung „Lehrkörper“ schrieb.
Was vielleicht nicht das netteste Wort für Lehrkräfte ist, ich mir in dem Zusammenhang aber gestern leider nicht verkneifen konnte.
Habe es dann gelöscht und geändert, weil ich natürlich niemanden ungerecht und abschätzig benennen will.
Aber ganz ehrlich: Bis auf ein paar Ausnahmen… hehe.
NEIIIIIIN, ich habe inzwischen viele sehr engagierte Exemplare getroffen!
Ich kenne echt ein paar MEGATOLLE!
Die alle anderen ehrenretten!

Kennt ihr die Leer-Kräfte aus dem Buch?
9. Juni
10 Fakten über mich
(Das war oder ist mal so ein Ding gewesen, bei Instagram- Ich habe daraufhin so eine kleine Liste aufm Handy angelegt-erst hat es Mo na te gedauert, bis mir überhaupt wenigstens drei Sachen einfielen, aber vor ein paar Tagen ging es fix- Prokrastinationsmodus sei dank.
Treue Leser kennen natürlich schon das ein oder andere. Mir selber war aber sogar einiges neu…)
1

Knoblauch mag ich nicht.
Auch wenn er gesund ist.
Und gut riecht.
Es gesellschaftlich schwierig ist, dazu zu stehen:
Mag. Ihn. Einfach. Nicht.
2

Alles mit Pistazie: Ja! Ja! Ja!
3

Ich parke ohne mit der Wimper zu zucken auf Mutter-Kind-Parkplätzen.
Dieses Privileg steht mir zu, sage ich mir dann.
Eben mit totem Kind, denn das ist ja immer dabei.
4

Als Kind hatte ich eine Zeit lang einmal in der Woche Zahnarzt, so wie andere Kinder Flötenunterricht. Einzig die Aussicht, dass ich ihn eines Tages fragen würde, ob ich den Cockerspaniel des Doktors mal streicheln dürfe,
(vielleicht könnte der sogar auf meinen Schoß, während gebohrt werden würde…?) ließ mich diese Termine ertragen.
Ja, irgendwann tat ich es! Fragen. Ich war mit elf doch ziemlich unerschrocken.
Aber: Nein, das ginge nicht, war die Antwort, weil der würde Kinder ganz doll hassen und beißen. Ich bekam ersatzweise eine Führung durch den achsotollen Garten, hinter dieser riesigen Wohn-Praxis-Villa, in Lichterfelde.
Der Hund war weggesperrt, bellte die ganze Zeit und der Goldfischteich und die Vogelvolieren interessierten mich null. Naja. Zähne waren irgendwann alle versorgt und ich wieder frei.
5

Apropos Flöte. Ich konnte nie selber gut spielen,
aber von jemandem, der gut spielt, perfekt abguck-spielen.
Den Bruchteil der Sekunde, die ich verzögert einsetzte,
merkte man nicht, denn ich hörte passgenau verkürzt wieder auf.
So habe ich jahrelang im Flötenorchester gespielt, ohne je üben zu müssen.
6

Wenn ich Badeanzüge sehe, muss ich immer daran denken, was die wohl für Abdrücke machen. Kann nicht verstehen, wie jemand mit von Sonne erzeugten Mustern auf dem Rücken leben kann.
7

Außerdem muss Wäsche im Farbverlauf an der Leine hängen.
Aber das wissen die meisten.
8

Zahlen gehen in mein Gehirn spurlos rein und wieder raus.
9

Dafür kann ich alle Hunderassen auswendig und absurderweise von den KlassenkameradInnen, an die ich mich erinnere, grundsätzlich auch die Nachnamen.
10

Als ich neunundzwanzig war, wusste ich, dass ich, sobald ich dreißig wäre, für immer meinem sehr geliebten Frisurenkonzept „Zöpfe“ abschwören werde.
Verboten weil albern.
Letztens sah ich eine alte Dame und ergänze den Schwur um einen neuen Ausnahmeparagraphen:
Sollten mit fünfundsiebzig noch genug Haare vorhanden sein,
ist es ab dann wieder erlaubt.
6.6.2023

Ich denke, ich sollte auch hier endlich das Buch erwähnen,
welches zwei Experten-Psychologen-Professoren-Doktoren,
die beide mit Nachnamen Schulze heißen,
(was ich alleine schon sehr symphatisch fand)
gemeinsam mit ihrem Team entwickelt und geschrieben haben.
Ich habe die Illustrationen dazu gemacht.
(bin überredet worden)
Mmmh.
Wie illustriert man aber einen Ratgeber für Menschen,
die ein Kind verloren haben?
(Kindersärge?!)
Ich habe dieses Projekt ganz vielleicht sehr viele Wochen
prokrastiniert, bis ich dann aber wirklich mal anfangen musste,
weil ich ja zugesagt hatte.
Für das Cover zeichnete ich als erstes eine traurige Meise und wusste dann:
Vögel!
Einfach all das Schlimme über Meisen, Spatzen und Rotkehlchen erzählen.(Keiner zwitschert heute. Weitersagen)
Puh, und so ging es super.
Ich empfehle dieses Buch sehr, weil es wirklich gut und
angenehm unratgebermäßig geschrieben ist.
Trotzdem Rat gibt.
Es war eine ungewöhnliche, aber sehr interessante Zusammenarbeit und ich danke dafür sowohl dem Autorenteam, als auch dem Verleger und Grafiker.
Bestellt es über euren Buchladen oder hier und schreibt trotzdem auf Amazon eine Bewertung, denn das ist immer gut für alle, die dort nach was Brauchbarem zum Thema suchen.

Ach! Und wisst ihr was?
Ich verlose einfach mal drei signierte Exemplare.
Das habe ich ja schon ewig nicht gemacht!
Einfach einen Kommentar unter diesem Post hinterlassen,
bis zum 11. Juni um 23:59 Uhr. Viel Glück!
Edit: Die GewinerInnen sind ausgelost und per Mail benachrichtigt!
Vielen liebsten Dank fürs Mitmachen!
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