6. Juni

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Seit dem ersten Juni habe ich mir ein Büro gemietet und arbeite jetzt fast Vollzeit.
Die Kinder müssen sich mittags alleine was zu essen machen und mit den Hunden rausgehen. Sie finden das merkwürdig, aber ok.
Ich habe so pro Tag mindesten vier Stunden zusätzlich. Und zwar un-abgelenkte Stunden ohne Pausen.
Zum Zeichnen.

Das schönste Zimmer im Haus, mein riesengroßes, liebes, tolles Arbeitszimmer ist ein bisschen beleidigt,
aber ich brauche gerade dringend den Abstand.
Tja. Muss es durch.

Hier ist es hundert Grad warm, draussen brausen viele Laster vorbei und ich habe nur Handy-Hotspot-Internet.
Es fühlt sich an, wie eine tägliche Dosis Kloster
(also ohne Schwestern und ohne Essen, aber sonst eigentlich mit allem )
und ich liebe das.

3 Gedanken zu „6. Juni“

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