(…)

oberarzterschrecken

Viele kennen diese Zeichnung. Sie stammt aus dieser Zeit.

Sie ist von erschreckender Aktualität und deshalb noch mal.

Heute im Tagesspiegel.

Um den ganzen Artikel zu lesen, muss man sich einloggen, man kann sich aber auch die Zeitung kaufen….da Nils am Schluss vorkommt, lohnt es sich aber.

 

23 Gedanken zu „(…)“

  1. Das macht mich sprachlos. Wie müßt ihr euch fühlen.
    Ich arbeite selbst im Krankenhaus, es geht immer nur ums Geld. Es wird auf Biegen und Brechen am Personal gespart, auf Kosten der Patienten. Ich habe manchmal das Gefühl, dass es der Verwaltung gar nicht mehr bewußt ist, dass der Patient im Vordergrund stehen muß. Am besten, man wird nicht krank.
    Liebe Grüße, Britta

  2. Sprachlos. (())

    …die Zustände im Krankenhaus sind oft erschreckend und unfassbar, menschlich, hygienisch, medizinisch. Von der neuen Generation Ärzte ganz zu schweigen, die ja von Anfang an mit Zahlen und (für die Patienten, wobei für wen machen die eigentlich Sinn?) sinnlosen, zeitraubenden Dokumentationen getriezt werden.
    Ein alter Chef, lange im Ruhestand sagte immer „Der Mensch ist des Menschen Medizin.“ – der Nachfolger spricht fast nur von Zahlen.
    Aus Patientensicht im Besitze seiner geistigen Kräfte wird man bei Hinweis auf Fehler oder auch nur kritischem Nachfragen als „schwierig“ hingestellt. Und so auch weiterhin gehandelt (das ist kein Schreibfehler).

    Viel Kraft, von ganzem Herzen. Martina

  3. Gelesen und geteilt. Weinen und Wut. So eine Scheisswelt echt. Ich wünsche mir so, dass sich etwas ändert, dass die Menschen auf das wichtige achten. I

    (In Wien wurde an einer neuen Klinik die Leitung zurückgelegt, weil der Primarius die Verantwortung so nicht tragen kann, wie er sagt. Riesen Bau, wenig Personal. Man weiss woran man spart?!)

    Ich denke an Nils.

  4. Aus bestimmtem Anlass blätterte ich in meinem Zitatenbüchlein und fand folgenden Spruch:
    Handeln wird zu einem dringenden Gebot,
    Fügsamkeit bedeutet den Tod,
    Nur Protest gewährt die Lebenshoffnung. Russell
    Spät, ab hoffentlich nicht zu spät für die Zukunft! M.

  5. Nach dem Lesen des Artikels habe ich geweint. Aus Trauer, Fassungslosigkeit, Wut und Mitgefühl. Und ich bewundere dich und euch noch mehr, weil bei euch trotz dieses schrecklichen, ungerechten und überflüssigen Todes so viel Schönes, Frohsinn und Positives wohnt!

  6. Einfach sprachlos machend… Ich bin entsetzt! Hoffentlich schlägt der Artikel Wellen, große Wellen für all die anderen Kinder. So etwas darf einfach nicht sein. Denke immer noch oft an Euch und an den kleinen Nils! Von Herzen alles Gute!
    ♥lich, Carmen

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